Sünde

Tödliche Leidenschaft

Denn da wir im Fleische waren, waren die durch das Gesetz erregten sündhaften Leidenschaften wirksam in unsern Gliedern, so dass sie für den Tod Frucht brachten.

Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg
Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg

Jetzt aber sind wir von dem Gesetze des Todes, in welchem wir festgehalten wurden, befreit, so dass wir in Neuheit des Geistes und nicht nach dem alten Buchstaben dienen.

Röm 7. 5,6

In dem Stande, in dem der Mensch aus Adam als Kind des göttlichen Zornes hervorgeht, also … Weiterlesen “Tödliche Leidenschaft”

Das Böse lockt

Immer und überall ist es da, begehrlich, nicht abstoßend. Äußerlich auf Hochglanz poliert zeigt es sich von seiner schillerndsten und schönsten Seite. Wer kann da nicht widerstehen?

komm und sieh
Ein Gebetbüchlein der Extraklasse

Das Böse lockt. Es spricht unsere Instinkte an, unsere Triebe. Der Hang, den Sünden nachzugeben, liegt in uns selbst. Besonders empfänglich sind wir für Unkeuschheit, Neid und Zorn. Ein Blick in die Zeitung oder ins Fernsehen (vom Internet ganz zu schweigen) deckt diesen Tatbestand auf.

Empörung, Hass und Geilheit … Weiterlesen “Das Böse lockt”

Annette von Droste-Hülshoff – Am ersten Sonntage nach Ostern

Evang.: Jesus geht durch verschlossene Türen

und spricht: „Der Friede sei mit Euch!“
Und hast du deinen Frieden denn gegeben
An Alle, die dich sehnen um dein Heil,
So will ich meine Stimme auch erheben:
Hier bin ich, Vater, gib mir auch mein Teil!
Warum sollt‘ ich, ein ausgeschloß‘nes Kind,
Allein verschmachtend um mein Erbe weinen?
Warum nicht sollte deine Sonne scheinen,
Wo doch im Boden gute Keime sind?

Jesus geht durch verschlossene Türen

Oft mein‘ ich zwar, zum Beten sei genommen
Mir alles Recht, … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am ersten Sonntage nach Ostern”

Am Dienstag in der Charwoche

Evang.: Von der Nächstenliebe

„Gleich deiner eignen Seelen
Sollst du den Nächsten lieben!“
O Herr, was wird noch fehlen,
Bevor dein Wort erfüllt!
So muss denn all mein Denken
Mich rettungslos betrüben;
Wie sich die Augen lenken,
Steht nur der Torheit Bild.

Was bleibt?
Was bleibt?

Mein Herr, ich muss bekennen,
Dass, wenn in tiefsten Gründen
Oft meine Sünden brennen,
Mich diese nie gequält;
So ist denn all den Flecken,
Die meine Brust entzünden,
Des Übermutes Schrecken
Noch tötend beigezählt!

Und hast … Weiterlesen “Am Dienstag in der Charwoche”

Annette von Droste-Hülshoff – Am Palmsonntage

Der Morgentau will steigen;
Sind denn die Palmen grün?
Auf, laßt mit hellen Zweigen
Uns ihm entgegen ziehn!
Er will in unser Haus,
In unsre Kammern kommen;
Schon ziehen rings die Frommen
Mit Lobgesang heraus.

Blumenmeer

Ich kann nicht mit euch gehen,
Mir ist der Odem schwer;
Die Kreuzesfahnen wehen,
Ich folge nimmermehr.
Wie wird so klar die Luft?
O Jesu, süße Helle,
Du kömmst in meine Zelle,
In meine Modergruft!

Was soll ich dir bereiten,
Du wunderlieber Gast?
Ich möchte … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am Palmsonntage”

Annette von Droste-Hülshoff – Am Aschermittwoch

Auf meiner Stirn dies Kreuz
Von Asche grau:
O schnöder Lebensreiz,
Wie bist du schlau
Uns zu betrügen!
Mit Farben hell und bunt,
Mit Weiß und Rot
Deckst du des Moders Grund;
Dann kömmt der Tod
Und straft dich Lügen.

Was am Ende bleibt

Und wer es nicht bedacht
Und wohl gewußt,
Sein Leben hingelacht
In eitler Lust,
Der muß dann weinen;
Er achtet nicht was lieb;
Und was ihm wert,
Das flieht ihn wie ein Dieb,
Fällt ab zu Erd‘
Und zu Gebeinen.… Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am Aschermittwoch”

Annette von Droste-Hülshoff – Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Evang.: Jesus lehrt im Tempel

Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,
Mein Herr und Gott, wo werde ich dich finden?
Ach, nicht im eignen ausgestorbnen Herzen,
Wo längst dein Ebenbild erlosch in Sünden:
Da tönt aus allen Winkeln, ruf‘ ich dich,
Mein eignes Echo wie ein Spott um mich.

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark
Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Wer einmal hat dein göttlich Bild verloren,
Was ihm doch eigen war, wie seine Seele,
Mit dem hat sich die … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige”

Sag JA! Einfach nur ja

Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater,
Schöpfer des Himmels und der Erde.

JA

Rosenkranzkönigin
Rosenkranzkönigin

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn,

JA

der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,

JA

gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,

JA

abgestiegen zu der Hölle,

JA

am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,

JA

aufgefahren in den Himmel

JA

sitzet zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters,

JA

von dannen Er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.

JA

Ich glaube an den Heiligen Geist,

JA

die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

JA

Nachlaß der Sünden,

JA

Auferstehung des Fleisches
und das ewige Leben.

JA

Amen (heißt so viel wie ja).

Fasten – Gute Werke der Abtötung

Der lebendige Glaube bringt gute Werke hervor. Jesus sagt: „Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen“ (Mt 3,10).

Das Kreuz

Als gute Werke empfiehlt die Heilige Schrift:

Beten: Werke der Frömmigkeit.

Fasten: Werke der Abtötung.

Almosen: Werke der Wohltätigkeit.

(Auch gottfrohe Arbeit und gottergebenes Leiden sind gute Werke.)

Fasten, Werke der Abtötung, was ist denn das? Viele hören nicht gern reden von Buße und Abtötung. Fasten ist die Enthaltung von Speise und Trank aus Liebe zu … Weiterlesen “Fasten – Gute Werke der Abtötung”

Annette von Droste-Hülshoff – Am fünften Sonntage nach Heilige Drei Könige

Evang.: Vom Samen, so unter die Dornen fiel

In die Dornen ist dein Wort gefallen,
In die Dornen, die mein Herz zerrissen;
Du, mein Gott, nur du allein kannst wissen,
Wie sie schmerzlich sind vor andern allen;
In die Dornen meiner bittern Reue,
Die noch keine Tröstung will empfangen;
So verbarg ich es in finstrer Scheue,
Und so ist es trübe aufgegangen.

Unter Dornen
Unter Dornen

Und so wächst es auf in bittrer Wonne,
Und die Dornen lassen es gedeihen;
Ach! mein … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am fünften Sonntage nach Heilige Drei Könige”

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