Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Frohe Ostern

heilige drei Könige

Evang.: Vom Samen, so unter die Dornen fiel

In die Dornen ist dein Wort gefallen,
In die Dornen, die mein Herz zerrissen;
Du, mein Gott, nur du allein kannst wissen,
Wie sie schmerzlich sind vor andern allen;
In die Dornen meiner bittern Reue,
Die noch keine Tröstung will empfangen;
So verbarg ich es in finstrer Scheue,
Und so ist es trübe aufgegangen.

Unter Dornen

Unter Dornen

Und so wächst es auf in bittrer Wonne,
Und die Dornen lassen es gedeihen;
Ach! mein… Weiterlesen

Evang.: Vom Aussätzigen und Hauptmann

„Geh hin, und dir gescheh, wie du geglaubt!“
Ja, wer da glaubt, dem wird sein Heil geschehen;
Was aber ihm, dem in verborgnen Wehen
Das Leben hat sein Heiliges geraubt?

Am dritten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Herr, sprich ein Wort, so wird dein Knecht gesund!
Herr, sprich das Wort, ich kann ja nichts als wollen;
Die Liebe kann das Herz dir freudig zollen,
Der Glaube wird ja nur als Gnade kund!

Wie kömmt es, da ich dich am Abend rief,
Da… Weiterlesen

Evang.: Jesus lehrt im Tempel

Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,
Mein Herr und Gott, wo werde ich dich finden?
Ach, nicht im eignen ausgestorbnen Herzen,
Wo längst dein Ebenbild erlosch in Sünden:
Da tönt aus allen Winkeln, ruf‘ ich dich,
Mein eignes Echo wie ein Spott um mich.

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Wer einmal hat dein göttlich Bild verloren,
Was ihm doch eigen war, wie seine Seele,
Mit dem hat sich die… Weiterlesen

Durch die Nacht drei Wandrer zieh‘n,
Um die Stirnen Purpurbinden,
Tiefgebräunt von heißen Winden
Und der langen Reise Müh‘n.
Durch der Palmen säuselnd Grün
Folgt der Diener Schar von weiten;
Von der Dromedare Seiten
Goldene Kleinode glüh‘n,
Wie sie klirrend vorwärts schreiten,
Süße Wohlgerüche flieh‘n.

Licht in dunkler Nacht

Licht in dunkler Nacht

Finsternis hüllt schwarz und dicht
Was die Gegend mag enthalten;
Riesig drohen die Gestalten:
Wandrer, fürchtet ihr euch nicht?
Doch ob tausend Schleier flicht
Los‘ und leicht die Wolkenaue:
Siegreich durch… Weiterlesen

Vor genau einem Jahr klatschte mir Theo einen kleinen Blumentopf mit den Worten: „Da, iss aus’sm Kühlschrank, ich muss’n bisken Platz für mein Bierken schaff’n tun. Wenn’se das Töpken fein sorchfältich gieß’n tu’s, dann tut das Töpken zu Weihnachten blüh’n“, auf den Tisch knallte.

Etwas verblühte Narzisse

Eine schon etwas verblühte Narzisse zu Hl drei Könige

An heilige drei Könige in diesem Jahr blühte die Pflanze im Töpfchen tatsächlich. Na ja, drei Könige war vor der Kalenderreform Gregors Weihnachten.
Also, Theo hat mal recht gehabt