Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Endlich Frühling

Natur

Völlig losgelöst von der schwachsinnigen Befindlichkeit dieses oder jenes Menschentyps schert sich die Natur einen Dreck um irgendwelche angeblichen Katastrophen.

Schneeglöckchen

Schneeglöckchen, frühe Frühlingsboten (abgesehen von Punxsutawney Phil, dem Seher der Seher)

Sie, also die Natur, gähnt ein- oder zwölfmal ziemlich heftig und beginnt zu erwachen.

Schön sieht die wachwerdende Natur aus, gell?

Fast scheint es, als ob die Kirschblüte begonnen habe. Doch dem ist nicht. Wir haben den 12. Januar und da blühen in freier Natur keine Kirschen.

Eis an Zweigen

Leckeres Wassereis an den Zweigen

Der eisige Frost macht ein eigenes Fass auf. Wunderbar weißer Raureif umschließt die toten Zweige der Kirschen und lässt sie auf dem ersten Blick wie mit Blüten übersäht erscheinen.

Und so kam es an diesem vierten Tag des neuen Jahres, dass die Ereignisse sich überschlugen.

Graugänse im Rosensteinpark

Graugänse im Rosensteinpark wissen das Leben in jeder Lebenslage zu nehmen und zu genießen.

Doch Anstatt in handelsübliche Panik zu verfallen, sollte man sich an der Natur ein Vorbild nehmen. Unsere beiden Rosensteinparkgraugänse zeigen wie es geht: Man suche sich einen festen Halt in der Luft und lasse den Rest frei baumeln.

Das hilft. Der glückliche Gesichtsausdruck der Gänse spricht Bände.

Gestern am frühen Nachmittag – uns war Angst und Bang wegen der unsicheren Versorgungslage – machten wir eine herrliche Entdeckung.

Pilze

Leckere krosse Pilze in Massen. Für die Bekömmlichkeit gibt es von uns keine Garantie.

Noch bietet der Wald und die restliche Natur für uns reichlich zu Speisen. Wir werden auch während des tiefsten Coronalockdown nicht Hunger leiden.

Sonnenuntergang

Und das alles bei einem wunderbaren Sonnenuntergang mit herrlichem Blendenstern

Der Tisch ist reich gedeckt, vom Leckeren ganz zu schweigen.

Liebe nette Schwäne watscheln tolpatschig durch den Rosensteinpark. Der gute Geier Reiher zieht verträumt am Himmel seine Bahnen.

Was is?

Häh? Was is?

Der kuschelige Eisbär balgt verträumt in weißem Schnee, der Gepard schnürt elegant übers Land. Ein Paradies ist diese Erde.

Die fleißigen Bienlein summen vergnügt in ihrem Stock, es ist eine Wonne ihnen zu zuschauen. Nichts kann ihre emsige Ruhe stören. Nur der gierige Mensch. Dringt brutal und maßlos in die heile Welt der Biene ein und stiehlt ihren Honig.

Die armen Bienen. Mir tut das Herz so weh, wenn ich dieses Leid seh‘.

Die Natur ist gut, Mutter Erde sorgt liebevoll für alles. Der Mensch zerstört.

Hier der Beweis: Live aus dem Bienenstock!

Giant Hornet vs Honey Bees – Deadliest Showdowns (Ep 6) – Earth Unplugged
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Natur kann schön sein, so schön.

Teichrose

Vielleicht sind die Farben doch ein wenig zu knallig geworden.

Muss sie aber nicht.

Dieses Bild zeigt die schöne Seite der Natur. Vielleicht zeige ich demnächst ein Bild über die nicht so schöne Seite der Natur.

Vielleicht. Ich glaube es aber nicht, da ich mehr zur Heileweltfraktion gehöre. Außer wenn’s um lecker Essen geht, also Schnitzel oder so.

Heute Morgen bei Sonnenaufgang (6:18!) habe ich eine längere Expedition in die Wildnis unternommen (Runter und durch die Tiefgarage, mit dem Wagen zum Kappelberg, Fenster herunterkurbeln, fotografieren und wieder zurück).

Weinbergschnecken gelten als Delikatessen

Weinbergschnecken gelten als Delikatessen

Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Um nicht zu sagen: Was ich gesehen habe hat mich doch ein wenig schockiert. Guck’ Dir mal die Bilder an. Und das im sauberen schwäbischen württembergischen Ländle.

Während sich die Situation bei den Mollusken (Weinbergschnecken sind von Natur aus Zwitter ) noch in der Verhandlungsphase befindet,

haben die Marienkäfer schon klar Verhältnisse geschaffen. (Warum habe ich „Punkte zählen“ notiert?)

während Marienkäfer (geschmacklich) eher zu meiden sind.

während Marienkäfer (geschmacklich) eher zu meiden sind.

Ist doch alles einfacher, wenn die Geschlechter zu unterscheiden sind. Klare Ansage und gut ist. Gottes Natur ist um Größenordnungen klüger als es diese pseudointellektuellen Genderterroristen je sein werden. Die „Erfindung“ der Sexualität war, um es einfach im evolutionistischen Jargon auszudrücken, ein gewaltiger Selektionsvorteil. Weiterlesen