Kühles Bad

Heute habe ich, weil Pfingstmontag ist, kein Gedicht gedichtet.
Auch auf meinen Triathlon habe ich verzichtet.

Ein kühles Bad erfrischt
Ein kühles Bad erfrischt und lenkt vom lecker Essen ab.

Ich nehme lieber ein kühles Bad,
das ist nicht schad
und hilft mir ein gediegenes Essen zu entwickeln.

Wie schon gesagt: Kein Reim über meine Lippen.

Leichtes Stretching

„Wir beginnen unsere heutige Übung mit leichtem Stretching. Achte auf dein Standbein, es muss sicher stehen. Denke daran, dein Spielbein wird im Verteidigungsfall deine Waffe. Pass also gut auf, dass du es gut und kraftvoll in jede Richtung bewegen kannst.“

Nachwuchstraining im Rosensteinpark
Nachwuchstraining im Rosensteinpark

„Nun Brust raus, ja, richtig kräftig nach vorne strecken … gut so! Und nun die Flügel nach oben. Ja so ist gut … und höher … noch höher! Klasse Sportsfreund! Und jetzt mit den Flügel kraftvoll hoch und runter.

So ist es prima. Und denke immer daran: Dein Vater war zu oft mit dem dämlichen Affen Theo unterwegs. Wenn es Ärger gibt, musst du deinen Vater tatkräftig zur Seite stehen!“

Mairegen

Mairegen bringt Segen.

Regnet’s im Mai, ist’s dem Bauern ’ne Wonne,
füllt ihm das Fass und die Tonne.

Ist das ein Mistwetter. So richtig fies. Wir haben Mai, da ist Em(M) der Gedichtebuchstabe.

Mairegen
MERKE! Ist der Mai kühl und nass, wird eine große Sommerdürre folgen

Mairegen ist eine Wonne,
lieber ist mir aber Sonne.

Hab’ ich einen Hunger.

Maischolle. So eine richtig tolle, olle Maischolle ist das Richtige. Da fängt Scholle auch mit Em(M) an.

Ist der Mai kühl und nass,
mach ich auf ein Fass.

Ich glaube, ich stürze mich jetzt in den Nekar und schwimme in den Rhein rein.

Dann bis Amsterdam und da esse ich um 9:00 Maischolle.

Abendrot!

Abendrot, Abendrot.
Morgen ist die Katze tot.

Ich beim 1000 miles and more Lauf
Ich habe ein neues Selfie gemacht, damit jeder nachvollziehen kann, wie schwer Sport ist.

Moment. Da stimmt etwas nicht. Das Versmaß ist in Ordnung. Der Fehler liegt an anderer Stelle. So ein Mist. Ich bin gerade erst gestartet, 4:30, wenn ich mich recht entsinne, und habe jetzt schon wieder Kohldampf.

Höchstleistungssport ist ein harter Job. Training on the Job ist im Sport training on the life. Man, man, man. Schon 9:53:57. Fast 9:54. Ich habe erst 201,47 Km gemacht. Ich schlaff ab.

Und dann der Fehler im Reim. Das darf nicht sein.

Heureka! Ich habe es:

Morgenrot, Morgenrot.
Morgen ist die Katze tot.

Mist. Mein Gedicht ist immer noch nicht deklamierenswert. (217,39 Km, das geht in Ordnung.)

Jetzt habe ich den Fehler gefunden. Dreimal Morgen ist einmal zu viel.

So ist das Gedicht besser und richtig:

Morgenrot, Morgenrot.
Heute ist die Katze tot.

Jenny wird sich bestimmt über mein schönes Gedicht freuen. BOAR!

Jetzt hätte ich aber beinahe ziemlichen Bockmist gemacht. Nach unserem Streit gestern Abend könnte sie das Wort Katze in den falschen Hals kriegen. Dann wäre endgültig Essig mit gemütlichem Abend, heute Abend. PUH! So muss das Gedicht heißen:

Morgenrot, Morgenrot.
Heute ist die Grille tot.

Ja! Das ist ein schönes Gedicht!
„Abendrot!“ weiterlesen

Alles blau

Alles blau,
außer der Himmel, der ist grau.
Na und?
Stört doch keinen Hund.

Rittersporn
Blaue Blüten

Ein Blick in die Natur
und blau ist’s, fast pur.
Marienblau die Blüte,
dass Gott uns behüte.

Mein Wahlspruch: Ohne Sport ist alles nichts! Auch die beste Gesundheit nicht! Bingobongo
Der Knilch trank seine Milch, schlabberte sie weg … Verdorri, was reimt sich auf weg
Tschüss, ich bin dann mal weg.
Auf den Malediven, Maledivensalat essen.

Oh, das ist falsch. Richtig muss es heißen:

Tschüss, ich bin dann mal weg.
Auf den Endivien, Endiviensalat essen.

Kotelett wäre mir lieber. Oder Schweinesteak! Geht aber nicht! Heute ist Mittwoch, Abstineztag.

Mist!

Moment! Das gilt nicht mehr nach neuem Kirchenrecht. Klasse!

Bis Morgen, wenn es wieder heißt: 10000 Meter Affen treten!

Bingobongo
„Alles blau“ weiterlesen

Zugvögel

Zugvögel, Zugvögel, törö,
Zugvögel, Zugvögel, hölldriö.

Gebratener Storch, echt lecker!
Gebratener Storch, echt lecker!

Zugvögel flattern und rattern,
Zugvögel knattern und brattern
ohne Unterlass.

Zugvögel, Zugvögel, törö,
Zugvögel, Zugvögel, hölldriö.

Das sind Kraniche!
Das sind Kraniche!

Zugvögel, schieres Fleisch
Zugvögel, die Federn müssen weg …

Zugvögel gegrillt ist vermutlich nicht so schmackhaft, aber im Ofen gebacken könnten sie wohl munden. Das gab es doch früher: Polnische Flugente. Echt lecker.

Virus

Virus, jau! Endlich kommt er wieder, Virus, jau!

Virenlage
Die aktuelle Virenlage ist sehr bedenklich.

Der Zinseszins steigt wieder ins Unermessliche, hat heute mit Bravour die 100er Marke geknackt.

Unter dem Elektronendongelzongelmikroskop sieht man die Viren in wildester Vermehrung Paarung treiben.

Da fehlen mir schon die Worte.

Oh, ich habe gerade eine Anweisung aus der Regie an den Kopf bekommen, es heißt Zinszidenz, au Inzidenz.

Ich werde jetzt meine Beule kühlen und dann komme ich wieder. Dann gibt’s endlich ein neues Gedicht!

Der Ziegenbock

Unsere Ziege heißt Adele, ist ein rechtes Schmäle,
unser Ziegenbock heißt Hock, ist ein rechter Schmock.

Ziegenbraten
Ziegenbraten roh

Erst 500 und einen Kilometer gelaufen und schon habe ich einen fürchterlichen Hungerast. Warum Schmähgedichte besser als Essgedichte sein sollen, weiß ich nicht, die machen auch nicht satt.

Unser Ziegenbock schaut der Ziege unter’n Rock.

Das macht doch nicht satt! Da bleibe ich lieber beim Schwein.

Kotelett, Kotelett, das ist vom Schwein,
Kotelett, Kotelett, das schmeckt so fein,
Kotelett, Kotelett, so muss es sein,
Kotelett, Kotelett, hau’ rein.

Siehste, 532 km gelaufen und der Hungerast ist verflogen.
„Der Ziegenbock“ weiterlesen