Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Essen

Gänsebraten ist ein schönes Essen.
Ich selber habe es nie gegessen.

Wider den gans normalen Irrsinn

Nur heute im Sonderangebot: Frieda Gänsebraten

Doch von eines Freundes Freund,
von dem der Vater,
der hat mal neben einem gesessen,
der gesehen hat, wie ein anderer Gänsebraten gegessen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen, fastenreichen Freitag ohne Schmacht auf Fleisch von warmblütigen Tieren, wie Schwein, Rind oder Katze. Vögel wie Gänse natürlich auch.

Und Enten.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Trübe Aussichten

Trübe Aussichten

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Minuten ohne atmen auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Tage ohne trinken auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Monate ohne essen auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Jahrhunderte ohne Sex auskommt,

dann stirbt er.

Raus aus dem Mief, durchatmen ganz tief.

Harzer Roller im Schwarzwald

3000 km Dauerlauf, rauf auf den Berg, auf, auf, auf!

Berg runter ist mäßig fade, gar nicht Schade.

Da kann ich einfach runter rollen … also quasi als Harzer Roller im Schwarzwald.

Und damit bin ich wieder beim Essen.

Auf geht’s Burschi, die drei Sekundenverschnaufpause ist vorbei.

Eine bizarre und todsichere Methode, um Sandwiches am Meer vor gierigen Möwen zu retten, besteht darin, sie grün anzustreichen.

Möwe im Rosensteinpark

Diese Möwe verachtet Grün!

Ausgiebige Tests haben es an den Tag gebracht. Möwen klauen alles, Möwen fressen alles, solange es nicht grün ist.

Möwen sind schlau, mutig und holen ihr Futter wo sie nur können. Sie haben keine Angst vor Menschen nehmen alles fressbare in Besitz. Wehe den Menschen, die sich ihnen in den Weg stellen. Dabei ist der Schutz für Leib, Leben und gutes Essen ganz einfach: Grün anstreichen!
Weiterlesen

„Kinder! Essen kommen! Das Frühstück ist fertig! Der Tisch ist reich gedeckt!“

Nilgans im Rosensteinpark

Der Tisch ist reich gedeckt!

Ich weiß schon, warum ich öffentliche Rastplätze meide. Lieber mit einer Decke auf einer köttelfreien Wiese picknicken, besser noch im Auto, als so einen Platz (s. Bild) als Zweite zu benutzen.

Trotzdem: Mahlzeit!

Wohlig üble Essensdüfte belagern zur Zeit unseren Balkon.

Bärlauch! Sieht harmlos aus, stinkt bestialisch

Bärlauch! Sieht harmlos aus, stinkt bestialisch

Nicht Knoblauch, nicht Zwiebel, kein leckeres Schnitzelgedünst lässt den Hunger steigen.

Nix da.

Bärlauchdun(g)st treibt sein Unwesen und die Nase zum olifaktorischen Kollaps.

Bärlauch ist ja so gesund!

Da war eine große Torte,

die lebte an jenem Orte.

Gänsebraten ist auch nicht schlecht

Gänsebraten ist auch nicht schlecht

Das geht nicht. Ich bin doch erst 137,46 Kilometer gelaufen. Ich kann doch nicht jetzt schon ans Essen denken. Also! Mut Bingobongo! Nur noch 392,70 Kilometer. Ja, so ist das gut. Jetzt dichte ich ein unverfängliches Gedicht.

Da war eine große Spinne,

die hockte in der Rinne.

Da war eine große Qualle,

die machte alle alle.

Da war eine große Sardine,

die hauste in der… Weiterlesen

Und so kam es an diesem ersten Tage des Jahres, dass eine erlauchte Herrenrunde in fremder Umgebung erwachte.

Hunger!

Kohldampf!!!

Wo waren sie gelandet? Und warum?

Bald schon stellten sich jedoch wichtigere Fragen (eigentlich nur eine, die aber von existenzieller Bedeutung) in den Vordergrund:

Wer holt etwas zu Essen?

Anni hat gesagt, ich könne keine Gedichte dichten. Sagt Jenny. Das ist gemein. Ich dichte die längsten und schönsten Gedichte und die handeln nicht nur vom richtigen Essen. Ich kann auch vegetarisch.

Unser transatlantischer Botschafter der guten Laune ist seit zwei Tagen unterwegs.

Unser transatlantischer Botschafter der guten Laune ist seit zwei Tagen unterwegs.

 

Grün-rot Spießer,
trägt Unterwäsche von Schießer.
Träumt Wackersdorf,
isst gegrillten Torf.

Gegrillter Torf. Igitt. Noch 1000 km bis Amerika. Das soll mir mal einer nachmachen. 6000 km toter Mann bis Amerika. In sieben Tagen. Ich bin… Weiterlesen