Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Januar: Klirrende Kälte und Neuschnee. Haha!

Sommer

Zur Zeit katalogisiere ich Bilder aus dem letzten Jahr. Hunderte sind fotografiert worden und müssen nun gestempelt und abgelegt werden.

Frühjahr und Sommer 2019. Der Herbst. Bilder einer längst vergangenen Zeit.

Kapelle bei Maria Lindenberg

Kapelle bei Maria Lindenberg

Bilder, die die Zukunft zeigen. So fern der Frühling 2019 auch ist, so nah ist der Frühling 2020.

Bald schon wird es in Maria Lindenberg wieder so aussehen:

Das schürt die Hoffnung. Endlich weg von der Fensterbank mit Blick auf trüb grauen Himmel, raus in den Frühling.

Mitten im tiefsten Winter wächst der Wunsch nach schönem warmen Wetter. Nicht dass die Temperaturen zur Zeit frostig sind, nein, aber das ewig trübe Schmuddelwetter zerrt an den Nerven.

Blaue Blüten

Leckere blaue Blüten. Der Hohe Rittersporn (Delphinium elatum) soll nicht ganz so giftig sein.

Hier ein wunderbares Bild das Hoffnung weckt. Ein Rittersporn, eine der giftigsten Pflanzen in unseren Breiten, vor herrlich sommerlichem Ambiente.

Wenn da nicht Sehnsüchte gefördert werden. Schöne Sehnsüchte. Herrliche Sehnsüchte. Sag’ an, wen werden wir mit dem Rittersporn vergiften?

Überall wird der Notstand ausgerufen. Ich rufe auch. Dieses Bild hat seine Magie verloren.

Holzstapel Ende November

So trist sieht der Holzstapel Ende November aus.
Mist.

Wie konnte das passieren?

Nun, Holzstapel wirken in Bildern nur im Sommer. Maximal im frühen, goldenen Herbst. Dieser Holzstapel sieht nur trostlos aus. Trotz eines dramatischen Himmels.

So ist halt das Leben.

Auch das der Holzstapel.

Dieses Eichhörnchen ist anders. Dieses Eichhörnchen hält nichts vom Herbst. Diesem Eichhörnchen sind Sommer und Winter gleich.

Eichhörnchen im Herbst im Rosensteinpark

Dieses Eichhörnchen sammelt keine Wintervorräte, es frisst sofort. Dieses Eichhörnchen hat eine platte Nase.

Alles Einbildung!

Dieses Eichhörnchen hat das deutsche Schulsystem besucht. Dieses Eichhörnchen weiß, das Männchen und Weibchen gleich sind und mögliche Unterschiede nur soziale Einbildungen. Illusionen. Genauso wie der Winter. Oder der Sommer.

Dieses Eichhörnchen ist grenzenlos bescheuert

„Guck mal, Anni. Dies ist meine neue Reitkuh. Ein echtes Hightechprodukt der Firma Grün-Gen. Mit den Teleskopbeinen bereitet das Reiten im Schnee keine Probleme mehr, die hydrophob Beschichtung verhindert das Einsinken auf dem Wasser. So reitet Jenny vielleicht mal mit.“

Start des Ritts: 23. September, Herbstanfang

Start des Ritts durch den Herbst:
23. September, Herbstanfang

„Bingobongo, mach Dir nicht allzu viel Hoffnung. Meine Bank ist aus nicht sinkbarem Holz und trotzdem ist Jenny nicht ein einziges Mal zu Besuch gekommen … zumindest nicht, seit meine Bank… Weiterlesen

Ein wehmütiger Blick zurück auf längst vergangene Tage. Damals, also letzte Woche, war die Welt noch in Ordnung, sommerlich.

Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht

Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht

Die Bäume standen in sattem Grün, die Sonne brannte spätsommerlich heiß.

Heute ist alles grau in grau, das Grün wandelt sich rapide in Braun … Moment! Ich möchte doch heute keine politschen Anspielungen machen.

Diese Woche sei politikfrei, klasse.

Zur Zeit pausiert der Sommer. Sicher, die Sonne scheint ab und zu, aber irgendwie fühlt es sich schon herbstlich an. Der Geruch ist anders geworden. Herbst liegt in der Luft.

Apfelernte

Herbstzeit, Erntezeit.

Der Herbst ist die Zeit der „blühenden“ Pilze, Moose und der Herbstzeitlose.

Der Herbst ist auch die Zeit schöner Feste, Herbstzeitfeste.

Hier die passende Musik dazu:

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

Der Sommer läuft in die Zielgerade ein. Nur noch ein Monat, dann ist es Herbst. Zeit also, den Blumenschmuck auf dem Balkon an die veränderte Zeit anzupassen.

Die Farben der Kirche

Die Farben der Kirche

In Anbetracht der desolaten kirchlichen Lage haben wir ein Zeichen gesetzt. Wir pflanzen dieses Jahr gelb-weiße Chrysanthemen, um unsere Verbundenheit mit der Kirche Ausdruck zu geben.

Der Sommer 1975 war ein erfolgreiches Jahr für Rudi Carrell. Nass, kalt und verregnet, ganz so wie man sich heute einen Sommer wünscht – so man denn nicht alle Tassen im Schrank hat.

Sommerregen

Sommer 1975

Für unsere Klimakatastrophenvielflieger gilt immer noch der Beginn des herrlichen Liedes: „Wir brauchten früher keine große Reise. Wie wurden braun auf Borkum und auf Sylt.“

Ja früher gab’s noch Hitzefrei. Das Freibad war schon auf im Mai. Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus. Da hatten wir noch Sonnenbrand und Riesenquallen an dem Strand, und Eis und jeder Schutzmann zog die Jacke aus.

Ein lecker Liedchen aus der Eiszeit:


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