Abschied nehmen

Ein wehmütiger Blick zurück auf längst vergangene Tage. Damals, also letzte oder vorletzte Woche, war die Welt noch in Ordnung, sommerlich.

Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht
Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht

Die Bäume standen in sattem Grün, die Sonne brannte spätsommerlich heiß.

Heute ist alles grau in grau, das Grün wandelt sich rapide in Braun … Moment! Ich möchte doch heute keine politschen Anspielungen machen.

Der Rest dieser Woche sei politikfrei, klasse!

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Mit einem müden Auge

Heute wird der Sommer genossen. Keine Hektik, kein Stress, nur mäßige erträgliche Hitze.

Schlaf
Heute bring mich nichts aus der Ruhe

Schwitzen dürfen andere. Heute nur in Morpheus‘ Armen liegen, ruhen, schlummern, duseln, knacken, pennen, pofen, ratzen.

Nur den Schlaf des Gerechten schlafen, Heia machen.

Und natürlich mit seinen Gedanken woanders sein, nicht aufpassen, nicht bei der Sache sein, seine Gedanken woanders haben, träumen, unaufmerksam sein.

Bis demnächst.

Max Raabe – Der perfekte Moment… wird heut verpennt

Frischer Fisch

Der Tag beginnt trüb, der Rosensteinpark ist meistens nass. Rosig sind die Aussichten wirklich nicht. Das Wetter könnte besser sein, denn es ist Sommer. Die politische Lage ist verworren wie immer. Und …

Enten
Wo wächst der beste Fisch, Mama?

Was für trübsinnige Gedanken. Es ist doch alles wie immer. Ich kümmere mich erstmal um das Wichtigste: Wo gibt’s frischen Fisch?

Fisch soll ja gut schmecken. Sagt der Reiher.

Essen Enten Fisch, Mama?

Endlich! Der Sommer ist da

Lange vermisst, ist es nun geschehen. Der Sommer hat mit wohliger Wärme Einzug gehalten.

Winter
Schon bald sieht es wieder so aus:
Winter wie er mir gefällt, inklusive verbotenem Feuerwerk.
Ergo: Genieße den Tag!

Gibt es damit Probleme? Nein, sagt der für die Stuttgarter Wasserversorgung zuständige Boss. Alles im grünen Bereich.

Oh, jammert die Radioschabracke, wir haben in Stuttgart noch Wasser (Aber wie lange noch?).

Meine Güte, denke ich, wie erbärmlich der Rundfunk manipuliert. Hauptsache Angst schüren. Die gute alte deutsche Angst, aka German Angst.

Abwarten, Wein trinken und keine hastigen Bewegungen, sage ich.

Dazu die passende Musik:

Erik Satie: Gymnopédie Nr.1

Khatia Buniatishvili’s new music video for “Gymnopédie No.1” by Erik Satie from her new album “Labyrinth.”

Eigentlich

Eigentlich wollten wir dieses Bild heute Abend bringen. Dann haben wir überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir es nicht bringen. Es regnet nicht, die Sonne scheint und die Bäume sind grün.

Kirsche im Winter
Wer ist eigentlich auf die blödsinnige Idee gekommen, ein Winterbild auszuwählen?

Dann haben wir überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, wir bringen das Bild nicht. Wir haben fast Sommer, die Temperaturen und das Wetter sind herrlich.

Nur, so überlegten wir weiter, wenn wir das Bild nicht bringen, dann wird dieser Text völlig unverständlich, eigentlich unbrauchbar.

Wir haben uns dann entschlossen das Bild zu bringen und im Text auf die Entstehungsgeschichte dieses Textes (mit Bild) hinzuweisen.

Guck‘ ma‘!

Guck ma‘ hier. Hab’ich gefund’n. Auf Dings, ähh, Pixabay.

'N Kumpel
‚N Kumpel von mir mit’ne Klampfe

Iss Klasse, nä?

Warum tut mich niemand so rattenscharf fotografier’n tun?

Acke! Echt!

Hier’s ma‘ Mucke von mir, zu’e sorgfältigen Vorbereitung auf’n Sommer:

Titel: Theos Marsch in den Sommer

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

feat. Theo (Topfklopf)

Entrümpeln

Den ganzen Frühling und den lieben langen Sommer hat der Wald sich zugemüllt.

Wald und Waldweg
Schon wieder muss der Wald für eine Metapher herhalten.
Der Wald hat mein ganzes Mitleid.

Grüne Blätter noch und noch, quasi all überall. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, so sehr gab sich der Wald seinen Wachstumstrieben hin.

Doch damit ist jetzt Schluss. Endgültig!

Der Herbst bereitet diesem grünen Wildwuchs ein für alle Mal ein Ende. Kahl werden die Bäume und braun der Boden.

Bis zum nächsten Frühjahr.

Dann beginnt das gleiche Spiel von Neuem.

Herbst, kein Gedicht von Anni Freiburgbärin von Huflattich

Herbst, Zeit der Ernte. Die im Sommer gereiften Früchte werden gesammelt, gelesen und gepflückt. Zeit des Dankes, Erntedank.

Verabredung für den Herbst
Verabredung für den Herbst

Doch das Jahr eilt weiter seinem Ende entgegen. Bald schon sind die Bäume kahl, der erste Frost lässt innehalten. Der Rückzug in die warme Wohnung lädt zu besinnlichen Stunden ein. Basteln, lesen …, essen auch.

Kirsche in güldenen Farben
So schön kann der Herbst aussehen, wenn er will:
Kirsche in güldenen Farben

Der November, trüb, dunkel und nass, hat dazu die geeigneten besinnlichen Feiertage: Allerheiligen und Allerseelen.

Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg
Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg

Draußen ist es kalt und stürmisch, die Bäume sind kahl und leer, Schnee liegt in der Luft. Aber alles bereitet sich auf das kommende Weihnachtsfest vor. Die Adventstage künden von der langen und doch kurzen Vorweihnachtszeit und kennen viele Bräuche. So blühen Kirschzweige, die am Barbaratag ins Wasser gestellt werden, zu Weihnachten und natürlich hat auch ein ganz bekannter Bischof sein Fest: Der Nikolaus.

Es weihnachtet sehr
Es weihnachtete sehr

Mit den Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest vergeht die Zeit im Nu. Aber Weihnachten liegt in einer anderen Jahreszeit und deshalb hier kein Wort darüber.

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

Jetzt beginnt die Fröstelära!

Globale Erwärmung ade.
Weiß liegt der Schnee!

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Der Herbst bei Ringelnatz

Herbstliche Wege

Nilgans
Nilgänse folgen herbstlichen Wegen – Vogelschwärme

Des Sommers weiße Wolkengrüße
zieh’n stumm den Vogelschwärmen nach,
die letzte Beere gärt voll Süße,
zärtliches Wort liegt wieder brach.

Und Schatten folgt den langen Wegen
aus Bäumen, die das Licht verfärbt,
der Himmel wächst, in Wind und Regen
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt.

Der Duft der Blume ist vergessen,
Frucht birgt und Sonne nun der Wein
und du trägst, was dir zugemessen,
geklärt in deinen Herbst hinein.

Joachim Ringelnatz