Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Warten auf das Christkind

Sommer

Heut’ Morgen hat Erwin mich gebiss’n. Richtich voll in’nen Fuß un’ dann musste ich in’n Krankenhaus un’ da iss der Fuß untersucht word’n. War’ne ziemliche Wunde un’ die iss bandagiert, also mit Pflaster umwickelt word’n.

Erwin Schwan im Rosensteinpark-Nichtraucherteich

Erwin Schwan im Rosensteinpark-Nichtraucherteich

Als ich jetz’ in Rosensteinpark mit mein Gibs zurückgekomm’n bin, da war Erwin so richtich eißefreundlich. Täte im Leid un’ so dass’er aus verseh’n mich gebiss’n hat, hat er gesacht und dann hat’er gesacht, ich darf so als kleine Wiedergutmachung ’ne halbe Stunde für umson’s auf ihn durch’n Rosensteinparkteich rumschippern.

Das war richtich klasse un’ die Fahrt für lau war auch erholsam. Gleich geh’n wir ers’mal ein ballern. Un‘ alles mit meine Musik vom Feinsten:

Titel: Mein Marsch in’nen Sommer

Interpreten: Theo & The Theorumors Reunion

Alle Instrumente: Theo

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Und die Klimaapartheitkämpfer drehen durch. Ein Klimawort erfindet das nächste und die Klimakatastrophe wartet schon an der nächsten Ecke.

So schön ist der Sommer

So schön ist der Sommer

Wie schön gemütlich wirkt doch dagegen ein kleiner Bach mit hübschen Uferbewuchs im Rosensteinpark?

Keine Hysterie, keine Grünen, nur grüne Pflanzen.

Gott, lass es Sommer sein!

Hier mach’ich immer Pause, also manchmal, un‘ tu‘ den blau’n Himmel ankucken. Im Sommer iss hier schön un‘ im Winter nich‘ so.

Ne herrlich klasse Stelle in'nem Rosensteinpark

Ne herrlich klasse Stelle in’nem Rosensteinpark

Dann iss alles kahl. Keine Röskes an’ne Sträuchers un‘ keine grün‘ Blätter, allet iss einfach nur trist un‘ kahl. Un‘ das schlimmste iss, dann tu’se die beknackte Busenblitzerin in’ne ganze Häßlichkeit seh’n tun. Auch wenn’es nur von hinten iss.

Die iss nich‘ schön, nä, aber ich tu‘ immer vorbeikucken tun, dann stört’se nich‘.

Du warst ein blondes Jungfräulein, so artig,
So niedlich und so kühl – vergebens harrt ich
Der Stunde, wo dein Herz sich erschlösse
Und sich daraus Begeisterung ergösse –

Des blonden Jungfräuleins Begeisterung für jene hohen Dinge

Des blonden Jungfräuleins Begeisterung für jene hohen Dinge

Begeisterung für jene hohen Dinge,
Die zwar Verstand und Prosa achten gringe,
Für die jedoch die Edlen, Schönen, Guten
Auf dieser Erde schwärmen, leiden, bluten.

Am Strand des Rheins, wo Rebenhügel ragen,
Ergingen wir uns einst in Sommertagen.
Die Sonne lachte; aus den liebevollen
Kelchen der Blumen Wohlgerüche quollen.

Die Purpurnelken und die Rosen sandten
Uns rote Küsse, die wie Flammen brannten.
Im kümmerlichsten Gänseblümchen schien
Ein ideales Leben aufzublühn.

Du aber gingest ruhig neben mir,
Im weißen Atlaskleid, voll Zucht und Zier,
Als wie ein Mädchenbild gemalt von Netscher;
Ein Herzchen im Korsett wie’n kleiner Gletscher.

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Jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai finden im Rosensteinpark die Dürrespiele statt um den Rosensteinpark vor der gefürchteten Sommerdürre zu schützen. Gretel lässt grüßen.

Nur einer kann überleben

Nur einer kann überleben

In diesem Jahr sind die Spiele buchstäblich ins Wasser gefallen. Das lässt schlimmes für den Dürresommer befürchten.

Die Spiele sind in der handelsüblichen Brutalität durchgeführt worden.

Ganz unvermutet war die Farbe weg. Einen kleinen farblosen Zettel hat sie, die Farbe, hier gelassen. Sie sei mit Theo in den Rosensteinpark gegangen, den Mondschein gucken.

Eine farblose Graugans, ziemlich erschüttert

Eine farblose Graugans, ziemlich erschüttert und auf 800 x 800 px geschrumpft

Theo ist wieder hier. Allein, ohne die Farbe. Er habe ein paar Kumpels getroffen, gesoffen und sei nach Hause geeilt.

Ich habe schon einen Suchtrupp losgeschickt. Jenny und Bingobongo suchen jetzt die Farbe im Rosensteinpark.

Ich überlege, ob wir heute einen… Weiterlesen

Ich hatte einen Traum.

Der trübgraue Nebel, der seit Tagen, Monaten, ja Wochen über dem Rosensteinpark liegt, ist verflogen. Die Temperaturen sind nicht nur im Plus, sondern sogar im angenehmen Plus. +25°.

Sommer ist’s. Der Rosensteinpark ergrünt, die Lerche tirilliert. Ich bewundere den Teich, die Enten, Gänse und auch Schwäne.

Theo und sein Weihnachtsbraten

Doch plötzlich sehe ich ihn. Ja, ihn und denke muss das sein? Warum muss er meinen schönen Traum verderben?

Was hat Theo in meinem schönen Traum zu suchen?

Mist. Und dann bin ich aufgewacht. Alles trübgrau.

Seit Tagen.