Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Januar: Klirrende Kälte und Neuschnee. Haha!

Winter

Blauer Himmel überspannt den Rosensteinpark. Die Wiese steht in saftigem Grün. Leuchtend gelber Löwenzahn unterstreicht die frohe Frühlingssymphonie, bald schlagen die Bäume aus.

Bald wird es wieder so aussehen.

Bald wird es wieder so aussehen.

Herr Winter, geh hinter
der Frühling kommt bald!
Das Eis ist geschwommen,
die Blümlein sind kommen
und grün wird der Wald.

Warum soll Christian Morgenstern nicht genauso den Frühling herbeigesehnt haben, wie eine Teddybärin?

Also: Herr Winter, geh hinter.

Mitten im tiefsten Winter wächst der Wunsch nach schönem warmen Wetter. Nicht dass die Temperaturen zur Zeit frostig sind, nein, aber das ewig trübe Schmuddelwetter zerrt an den Nerven.

Blaue Blüten

Leckere blaue Blüten. Der Hohe Rittersporn (Delphinium elatum) soll nicht ganz so giftig sein.

Hier ein wunderbares Bild das Hoffnung weckt. Ein Rittersporn, eine der giftigsten Pflanzen in unseren Breiten, vor herrlich sommerlichem Ambiente.

Wenn da nicht Sehnsüchte gefördert werden. Schöne Sehnsüchte. Herrliche Sehnsüchte. Sag’ an, wen werden wir mit dem Rittersporn vergiften?

Kein Blatt mehr am Baum, das Schilf ist braun.

Der Winter kommt!

Der Winter kommt!

Es führt kein Weg drum herum: Es ist später Spätherbst. Fast Winter.

Guck dir die Gänse im Wasser an. Sie bibbern schon.

Was nicht mehr auf dem Bild zu sehen ist: Der Himmel ist mittlerweile Babyblau und die Wolken sind babyrosa. Sieht schön aus.

Ehrlich.

Summer Evening, Winter Night, Spring Morning von 1890 sind 3 kleine Tondichtungen des englischen Komponisten Frederick Delius, geb. am 29. Januar 1862 in Bradford, gest. am 10. Juni 1934.

Eiß Winter!!!

Eiß Winter!!!

Delius wird dem „Fin de siècle“, frz. für „Ende des Jahrhunderts“, auch Dekadentismus genannt, zugerechnet, eine künstlerische Bewegung in der Zeit von etwa 1890 bis 1914.

Heute präsentiere ich Dekadentismus von seiner schönsten Seite; ein absolut bezauberndes Video zur Musik von Delius. Das Video und die Musik sind Genuss pur.

Winterlich und schön!

Was daran dekadent sein soll, weiß der Henker.

Oder der neuzeitlich dekadente Musikkritiker.

Oder der Geier.

Jau!

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Ein wunderbarer Herbsttag kündigt sich an. Blauer Himmel, dicke weiße Wolken. Herz was willst du mehr?

Wunderbarer Herbsttag im Rosensteinpark

Wunderbarer Herbsttag im Rosensteinpark

Doch was ist das? Die Bäume sind schon kahl. Der Herbst geht in die knorrig dürre Winteranmutung über.

Doch noch sind nicht alle Bäume entlaubt.

Anni nimm es nicht so schwer,
wer schönes Wetter hat, hat auch Likör.
Hast Du gerade kein Likör im Haus,
dann macht es nichts, ich geb ein aus.

Immer gute Laune!

Für Anni wird der Reim schon reichen, die kennt mich ja. Aber immer nur über das Wetterchen zu stöhnen, ist doch dumm. Ein kleiner Spurt um den Bodensee und schon sieht die Welt besser aus.

Dazu die passende Musik, natürlich von Anni und Druckersrocken, und gut ist. Jetzt aber der unvergleichlich gute Bingobongo, das bin ich natürlich, mit seinem Ritt in den Winter. Moment, wieso Winter? Ich reite Herbstanfang los, also ungefähr jetzt und komme …

Ich überlege das noch mal richtig durch.

Jetzt aber:

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

Wir Sportler wissen die Feste zu feiern, wie sie fallen.

Grüße

Bingobongo

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Dieses Eichhörnchen ist anders. Dieses Eichhörnchen hält nichts vom Herbst. Diesem Eichhörnchen sind Sommer und Winter gleich.

Eichhörnchen im Herbst im Rosensteinpark

Dieses Eichhörnchen sammelt keine Wintervorräte, es frisst sofort. Dieses Eichhörnchen hat eine platte Nase.

Alles Einbildung!

Dieses Eichhörnchen hat das deutsche Schulsystem besucht. Dieses Eichhörnchen weiß, das Männchen und Weibchen gleich sind und mögliche Unterschiede nur soziale Einbildungen. Illusionen. Genauso wie der Winter. Oder der Sommer.

Dieses Eichhörnchen ist grenzenlos bescheuert

Heute Nacht träumte mir, der Mai sei vorbei, der Juni, Juli ebenso. Winter war es, kalt und grau. Kein Blatt mehr an den Bäumen, der Schnee lag knöchelhoch.

Nur ein Traum

Nur ein Traum

„Gut“, dachte ich, „ich habe den Sommer und den Herbst verschlafen. Kann ja mal passieren. Aber wer, verdorri noch mal, ist denn nun deutscher Fußballmeister geworden?“

Da wusste ich, dass ich träume. Fußball interessiert mich nicht die Bohne.