Ein großer Teich war zugefroren

Ein großer Teich war zugefroren;
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen …

Rosensteinparkteich
Der Rosensteinparkteich – eine Idylle nicht nur im Juli

Moment mal, Goethe, hast Du einen Knall? Wir haben Hochsommer und dichtest dem Rosensteinpark den Winter an? Apropos Frösche: Da passt schon Adebar auf, dass die sich nicht lange im Rosensteinpark halten.

Bei genauer Analyse

Bei genauer Analyse zeigt sich die Gas- und Stromversorgung doch unter einem erfreulichen Aspekt.

Entenküken
Die Perspektive ist erfreulich

Kein Gas und kein Strom im Winter heißt, dass keiner auf die Idee kommt zu Weihnachten Ente à la Orange zu backen. Geht nicht. Nix Enten mich verspachteln.

Robert sei Dank!

Die Ente im Schlaraffenland

Es war einmal eine Ente. Die lebte im Schlaraffenland. Richtig kuschelig gemütlich hatte sie es sich zwischen allerlei Leckereien niedergelassen.

Das Schlaraffenland liegt im Rosensteinpark
Wenn die Ente nicht gestorben ist, dann schlemmet sie noch Heute.

Aus diesem ihrem Schlaraffenland wollte sie sich nie mehr wieder vertreiben lassen. Tapfer verteidigte sie ihr kleines Schlaraffenland vor Eindringlingen und anderen furchterregenden Gestalten und sie wurde faul und fett und bald konnte sie sich bald nicht mehr bewegen.

Das war aber nicht schlimm. Denn nun stand der Winter vor der Tür. Da konnte sie verteidigen und zetern soviel sie wollte. Der Winter nahm ihr einfach ihr Schlaraffenland.

Na gut, dachte die Ente, wenn es so ist, dann ist es so. Mit ihrem angefutterten Fettpolster konnte sie gut den klirrend kalten Winter überleben und als der Frühling sich in den Sommer verwandelte, da saß sie wieder in ihrem Schlaraffenland.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schlemmet sie noch Heute.

Fettreserven sind immer von Vorteil.

Vorfrühling – hohe Zeit der Türblüter

Die frühlingshaften letzten Tage haben der Natur einen gewaltigen Wachstumsschub gegeben. Krokusse, Märzbecher und wie das ganze Gedöns heißt, sprießen aus dem Boden, dass man das Wachsen beobachten kann.

Türblüher - Boten des Sommers
Türblüher – zarte Blütenknospen im Vor-Vorfrühling

Meine Freiburgsekretärin hat gerade diese herrliche Aufnahme aus dem Rosensteinpark geschickt. Die Türblüter nützen die Gunst des etwas warmeren Wetters und sprießen was das Zeug hält. In diesem Jahr sogar zum zweiten Mal.

Doch bald ist diese Pracht vorbei. Schlimme Wetterpropheten prophezeien eine Rückkehr des Winters. Dann werden diese zarten Türgewächse jämmerlich zugrunde gehen. Erfroren. Einfach so. Wie der Herr, so’s g’scherr.

Doch selbst wenn kein Frost kommt und die Türblüter auswachsen, so ist ihr Schicksal doch trübe. Kaum ausgewachsen, kommen erbarmungslose Türhändler, reißen die armen Türblüterblüten aus dem Mutterboden und verschachern sie in Baumärkten.
„Vorfrühling – hohe Zeit der Türblüter“ weiterlesen

Herr Winter, geh hinter

Blauer Himmel überspannt den Rosensteinpark. Die Wiese steht in saftigem Grün. Leuchtend gelber Löwenzahn unterstreicht die frohe Frühlingssymphonie, bald schlagen die Bäume aus.

Bald wird es wieder so aussehen.
Bald wird es wieder so aussehen.

Herr Winter, geh hinter
der Frühling kommt bald!
Das Eis ist geschwommen,
die Blümlein sind kommen
und grün wird der Wald.

Warum soll Christian Morgenstern nicht genauso den Frühling herbeigesehnt haben, wie eine Teddybärin?

Also: Herr Winter, geh hinter.

Erste Open Air Herrenfete im Vorvorvorfrühling in Coronazeiten

Ich bin im Büro. Alles leer, das heißt, niemand anwesend. Merkwürdig, heute ist Donnerstag. Sonst ist Donnerstag immer etwas los, lockere Gespräche ins Diktiergerät, Tastatur- und Kaffeetassen geklappere.

Das Gelage
Impressionen einer Open Air Herrenfete im Vorvorvorfrühling

Ich denke, ich bin im falschen Film. Genau diesem Augenblick klingelt das Smartphone, eine Whatsapp von Theo. Stolz präsentierte er sich und die verschwundene Belegschaft.

„Anni, keinePanich! Wir machn nur ’ne Openair vorvorvorfrühlingsfete. In’ner Woche oder zwei sin‘ wir wieder zurück! Spiel mal unsere Musik. Iss aufgenommen un‘ begefügt.“

Klasse! Dann habe ich für die nächste Zeit Ruhe. Ein Blick aus dem Fenster, ja, der Schnee von heute Morgen ist weggetaut.

Gut, hier ist die Feten-Musik. Es ist die gleiche wie im vorigen Jahr. Denen fällt auch nichts neues mehr ein.

 

Titel: Lagerfeuerromantik im Vorfrühling

Album: Kommt noch

Interpreten: Theo und der Restbestand
„Erste Open Air Herrenfete im Vorvorvorfrühling in Coronazeiten“ weiterlesen

Winterträume

Heute war es nicht so winterlich. Das hat auch gute Aspekte. Morgen soll es auch nicht winterlicher werden und von Schnee kann keine Rede sein.

Der Wintereinbruch lässt auf sich warten
Das ist ja eine schöne Bescherung! Der Wintereinbruch lässt auf sich warten

Was soll’s. Ich sitze sowieso in der warmen Stube und schaue dem trüben Treiben draußen zu, träume vom Winter.

Zur winterbegleitenden Wintertherapie ein winterliches Stück:

Peter Tschaikowski, Symphonie Nr. 1 in g Moll, Op. 13 „Winter Träume“

I. Allegro tranquillo
II. Adagio cantabile ma non tanto
III. Scherzo. Allegro scherzando giocoso
IV. Finale. Andante lugubre – Allegro moderato – Allegro maestoso – Andante lugubre – Allegro vivo

hr-Sinfonieorchester (Frankfurt Radio Symphony Orchestra)
Paavo Järvi, Dirigent

Alte Oper Frankfurt, 14. Dezember 2012

Heute machen wir es uns gemütlich

Heute ist nichts Aufregendes angesagt. Ein bisschen den Rücken schubbern, ein wenig die Wölfe anbrüllen und viel futtern, es geht ja auf den Winter zu.

Heute machen wir ganz auf gemütlich
Heute machen wir ganz auf gemütlich

Abends kommt Theo mit „’nem ganz bombastich sensiationell’n Dings“ vorbei. Dann wird es vielleicht ein bisschen Ärger geben. Aber auch das regeln wir gemütlich.

Ich wünsche allen Lesern einen gemütlichen Wochenstart frei von jedem Coronaterror

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Wo?

Sag‘ mir wo die Grippe ist, die gute alte Grippe mit ihren tausenden Toten pro Saison.

Kirsche
Kirsche, noch mit Blättern.
Bald sind auch sie futsch.

Nicht das ich die Grippe vermisse, aber im vorigen Jahr gab es sie nicht und auch dieser Winter scheint grippelos zu verlaufen.

Das ist deprimierend!

Es wird kalt

Es wird dunkel, es wird kalt, eiskalt. Das ist kein Wunder, das ist keine Abkehr von der klimatischen Katerstrophe, das ist natürlich. Das ist Winter.

Ente
Die Lichter gehen aus

Wie aber soll der verweichlichte Mensch den Winter überstehen, wo alles, besonders heizen und Strom teurer wird, überleben?

Keine Panik! Guter Rat ist nicht kostenintensiv, auch wenn es Strom und Wärme es sind:

So einfach lässt sich das Überleben im Winter realisieren.