Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

crucifixus est

Rosensteinpark

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Es war einmal ein kleiner Theo. Un’ der kleine Theo hatte ein Herzkens für kleine Gänse. Un’ weil die Gänse so allein in’nem kalten Wasser von’nem Rosensteinparkteich saßen, da hat der kleine Theo gedacht, dass iss nich’ recht. Die armen kleinen Gänskens brauchen viel von’ne Liebe un’ noch mehr von’nem guten Futter.

Der Gänsetheo tut die Gänskes hüten tu

Der Gänsetheo tut die Gänskes hüten tu

Un’ so iss das gekommen, dass der kleine Theo zum Gänsetheo wurde un’ auf die kleinen Gänskes aufpasste, damit die Gänskes… Weiterlesen

Es fällt mir sogar ziemlich schwer so kurz vor Ende der Fastenzeit an etwas anderes als an lecker Gänsebraten zu denken.

Lecker Schwan im Rosensteinpark

Lecker Schwan im Rosensteinpark, fast so gut wie feine Gänsebrust im Backofen gegart

Ich gebe mir Mühe es nicht zu tun, aber die Versuchung ist groß.

Frederick Delius, mein liebster dekadenter Komponist, hat sich herrlich fließend, ineinander übergehend, den Freuden des Frühlings hingegeben. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Komposition über einen milden Frühling und einen trägen Kuckuck, der schon beim Rufe dahinstirbt.

Kein Kuckuck, sondern ein Rotkehlchen

Kein Kuckuck, sondern ein Rotkehlchen aus dem frühlingsfrischen Rosensteinpark

„On Hearing the First Cuckoo in Spring“ ist eine Tondichtung 1912 von Frederick Delius. Sie wurde zum ersten Mal in Leipzig am 23. Oktober 1913 aufgeführt. Es ist das erste von „Zwei Stücken für kleines Orchester“


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Schöner war es sowieso. Früher, also genau vor einem Jahr, konnte man sich noch auf die globale Erwärmung verlassen.

Der Rosensteinpark, bonbonfarben verklärt

Der Rosensteinpark, bonbonfarben verklärt

Und heute?

Schwamm drüber. Heute zeigen die Magnolien nur ansatzweise Knospen. Vom wunderbar blauen Himmel ganz zu schweigen.

Optische Täuschungen sind ein Phänomen, mit dem das menschliche Gehirn sich herumärgern muss. Schnurgerade, orthogonal stehende Linien sehen auf einmal gekrümmt aus, ohne das ihnen auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

"Wirr verteilte Zweige eines Gebüsches narren das Gehirn!

„Wirr verteilte Zweige eines Gebüsches narren das Gehirn!

Aus einem Gewirr von Linien schälen sich, sapperlot, plötzlich die urkomischsten Viecher heraus. Ich habe ein Beispielbild, gestern von meiner Freiburgsekretärin im Rosensteinpark fotografiert, beigebracht.

Auf dem Bild oben sind nur saftige Zweige eines in der Blattknospe stehenden Gebüsches zu sehen.… Weiterlesen

Eilmeldung! Soeben hat mir meine Freiburgsekretärin ein Bild aus dem Rosensteinpark zugemailt. Der erste Schwarze Schwan ist im Rosensteinpark angekommen und hat einen ganzen Teich für sich reklamiert.

Schwarzer Schwan im Rosensteinpark

Schwarzer Schwan im Rosensteinpark

Moment. Da stimmt was nicht.

Jepp! Dieser schwarze Schwan ist ein Fake. Übelster Rassismus! Ein alter weißer Schwan (Erwin, der Schlawiner) hat sich mit schwarzer Schuhcreme angepinselt. Das ist absolut übles Blackfacing.

Das Spiegelbild im Wasser beweist es: Dieser Schwan ist ein angepinselter weißer Schwan. Schande über dein Haupt, Erwin.

Tuonela ist das Totenreich in der finnischen Mythologie. In Tuonela regieren Tuoni, König der Unterwelt, und Tuonetar, seiner Frau, mit Unterstützung von Kalma. Der Fluss von Tuonela wird von Surma bewacht.

Der Corona-Schwan

Erwin, Der Corona-Schwan aus dem Rosensteinpark

Tuonela ist aus dem finnischen Nationalepos Kalevala bekannt. Im 16. Lied der Kalevala reist Väinämöinen lebend nach Tuonela, um Zaubersprüche zu finden, also fast so wie Orpheus.

Tuonela wird als Übersetzung für das griechische Wort Aδης (Hades) in der finnischen Übersetzung der Bibel… Weiterlesen

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