Ein gestandenes Paar

Ein gestandenes Paar hat endlich Zeit und Muße in der warmen Herbstsonne zu faulenzen. Vorbei die Last, den Nachwuchs, achtzehn an der Zahl, die Gefahren des Lebens meistern zu lehren.

Enten
Sonnenbad im Rosensteinpark

Alle, bis auf zwei (sie folgten nicht und kamen deshalb unter die Räder), haben sich prächtig entwickelt und können sich spielend selbst versorgen; sie stehen auf eigenen Füßen.

Was die Zukunft bringt?

Keine Ahnung, den nächsten Tag höchstwahrscheinlich.

Herbstzeit – Zeit für Delius

Machen wir ein wenig in Herbst. Delius hat ein herrliches Stück herbstlicher Musik geschaffen. Hinreißend schön, leicht und locker kommt es daher.

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht
Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Oh wären doch alle dekadenten Dekadentisten so von Delius inspiriert.

Doch was heute als dekadent bezeichnet wird, war früher einfach nur ordinär, vulgär, einfach widerlich.

Delius ‚By The River‘: Chatsworth Park: Autumn

Kurz vor der Einschulung – non vitae sed scholae discimus

Kurz vor der Einschulung werden die letzten Besorgungen gemacht.

Kurz vor der Einschulung in die Rosensteinparkschule
Noch sind alle wohlgemut – Kurz vor der Einschulung in die Rosensteinparkschule

Kreide, Tafel, Schwamm, Tintenkleckse, Turnschuhe, Schokolade, Kaugummi, Schulranzen, Zeichenblöcke, Buntstifte und Pfefferspray.

Alle Kinder freuen sich schon auf die Schule. Gute Laune ist, wie man auf dem Bild sieht, super angesagt.

Im Erlebnisbad
Im Erlebnisbad kann man sich noch einmal so richtig austoben – Bald ist damit Schluss, dann beginnt der Ernst des Lebens

Nach dem Großeinkauf ging es endlich ins Erlebnisbad.

Mist Schule
Ernst des Lebens? Hä? Mist Schule!

Abends waren alle rechtschaffen müd‘ und es ging heim. Schade, bald schon sollte diese schöne Zeit vorbei sein.

Freibierausschank

Regen, Regen, Schauer, Regen, Regen, Schauer, Regen, Regen, Schauer, Regen, Regen, Schauer.

Theos Ozapft, iss 'ne klasse Idee

Das ist die Wettervorhersage für die nächsten zwölf Tage.

Der Freibierausschank im Rosensteinpark wird bis auf weiteres eingestellt!

Heißa! Die lustigen Tage der globalen Erkältung kommen! It’s Coronatime!

Ohne Gas, ohne Strom, aber mit Waschlappen!

Ich wünsche allen einen schönen altweibersommerlichen Tag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Der Herbst zieht ein. Hallo Nachbar!

Der Herbst zieht in den Rosensteinpark. Das im Juni begonnene Absterben der Natur wird nun langsam sichtbar.

Still ruht der Rosensteinparkteich in herbstlicher Sonne
Still ruht der Rosensteinparkteich in herbstlicher Sonne

Rote und gelbe Farben werden immer stärker in den Vordergrund treten, bis im November die letzten Blätter tot und fahlbraun von den Bäumen gefallen sind.

Todesähnliche Winterruhe wird sich über das Land ausbreiten.

Stiller Augenblick

Fliehendes Jahr, in duftigen Schleiern
Streifend an abendrötlichen Weihern
Wallest du deine Bahn;
Siehst mich am kühlen Waldsee stehen,
Wo an herbstlichen Uferhöhen
Zieht entlang ein stummer Schwan.

Jung Erwin
Jung Erwin sieht ein wenig brastig aus

Still und einsam schwingt er die Flügel
Tauchet in den Wasserspiegel,
Hebt den Hals empor und lauscht;
Taucht zum andern Male nieder,
Richtet sich auf und lauschet wieder,
Wie’s im flüsternden Schilfe rauscht.

Jung Erwin hatte einen Unfall
Jung Erwin hat seinen Unfall, er stieß als Küken mit einem Riff zusammen, nicht überwunden.

Und in seinem Tun und Lassen
Will’s mich wie ein Traum erfassen,
Als ob’s meine Seele wär‘,
Die verwundert über das Leben,
Über das Hin und Wiederschweben,
Lugt‘ und lauschte hin und her.

jung Erwin
Das machte jung Erwin wütend und einsam.
Für immer!

Atme nur in vollen Zügen
Dieses friedliche Genügen
Einsam auf der stillen Flur!
Und hast du dich klar empfunden,
Mögen enden deine Stunden,
Wie zerfliesst die Schwanenspur

Aus: Gottfried Keller: Gedichte – Stiller Augenblick

Auf großem Fuß leben

Auf großem Fuß stolziert das junge Teichhuhn durch den Rosensteinpark. Das Gefieder ist olivbraun, die typischen weißen Flecken an den Flügeln sind schon gut ausgeprägt. Beine und Füße sind schon grün. Deshalb wird diese Ralle auch grünfüßiges Teichhuhn genannt.

Teichhuhn
Teichralle auf großem grünen Fuß!
Tritt Annalena in ihre Hinterlassenschaft oder kann sie noch drum rum lavieren.

Während das Leben auf großem Fuß für diesen Vogel völlig kostenneutral ist, leben unsere Politiker auf unverschämt großen Fuß und werfen sinnlos Milliarden und Billiarden Beträge für sinnlose und gefährliche „Rettungen“ aus dem Fenster.

Unser sauer verdientes Geld!

Es sollte an der Zeit sein, diesen Prassern zu zeigen, wer der Souverän im Lande ist. Aber wir leben in Deutschland. Da passiert sowas nicht.

Die absolute Sensation: Ringfrei im Rosensteinpark

Diese Graugans ist ein Held. Niemand kann sich mit ihr vergleichen. Diese Graugans hat es geschafft, den Ornithologen ein Schnippchen zu schlagen.

Ringlose Graugans
Vorsicht! Ich beiße jeden ohne Ausnahme in die Wade!

Ornithologen sind vom Wahn alles zu kartografieren, systematisieren und katalogisieren befallen. Alles was ihnen vor den Kescher kommt wird beringt. Egal ob Gans, Amsel, Drossel, Fink und Star, Eichhörnchen und Elefant.

Wenn ein Ornithologie einmal einen Tag kein Federvieh beringt hat, dann ist er todunglücklich, zu nichts mehr zu gebrauchen.

Mir fällt gerade ein klasse Ornithologenwitz ein.

Na gut. Ich behalte ihn für mich.

Guck‘ mal

Guck‘ mal, es hat nur zwei Tage geregnet und das Gras ist wieder grün.

Ente
Faxen machen im Rosensteinpark

Ab und zu schaut die Sonne heraus und deshalb lohnt es sich wieder, faxen zu machen.

Ehrlich!

Also dann: Bis demnächst im Rosensteinpark … Ist was?

Gut, ich spendiere noch eine schöne Musik.

Titel: Jennys sonniger Sommersonntagmorgen

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

feat. Amsel, Drossel, Fink und Meise

Was denn noch?

Ente
Das war’s! Tschüss

Darf ich mich endlich in Ruhe weiter pflegen?

Die weiteren Aussichten: Trübe!

Wie soll das weiter gehen?

Reiher
wie soll das bloss weitergehen

Mit der Politik… mit der Wirtschaft … mit der Kirche … mit dem Rosensteinpark … mit diesem …. mit jenem … mit allem?

Was soll’s!

Ich fange mir jetzt erst Mal einen Fisch!

Erst kommt das Fressen, dann kommt die Qual!