Krähe
Bruchlandung – Glück im Unglück
Stuttgart (AfvH) In den frühen Morgenstunden ist es über den Rosensteinpark zu einer schweren Explosion gekommen.
Passanten berichteten von einer dunklen Wolke, die sich mit atemberaubender Geschwindigkeit der Erde näherte und laut lärmend aufschlug.

Die sofort herbeigerufenen Rettungskräfte konnten kurze Zeit später Entwarnung geben. Ein Flieger der Ravenairline hatte unmittelbar vor dem Stuttgarter Flughafen einen vollständigen Blackout. Der geistesgegenwärtige Pilot konnte aber noch gerade eine glimpflich verlaufende Bruchlandung hinlegen.
„Gut dass die Treibstoffvorräte schon fast … Weiterlesen “Bruchlandung – Glück im Unglück”
Adler
Steig nur, Sonne,
Auf die Höhn!
Schauer wehn,
Und die Erde bebt vor Wonne.

Warum auch.
Kühn nach oben
Greift aus Nacht
Waldespracht,
Noch von Träumen kühl durchwoben.
Und vom hohen
Felsaltar
Stürzt der Aar
Und versinkt in Morgenlohen.
Frischer Morgen!
Frisches Herz,
Himmelwärts!
Laß den Schlaf nun, laß die Sorgen!
Joseph Freiherr von Eichendorff, Gedichte
Schau mich nicht so an
Den Bogart kannst Du Dir abschminken, Kleines. Ich habe dieses Zeug nicht bestellt. Ich war schon auf Du-weißt-schon eingestellt.

Der weiße Quatsch geht mir so von auf die Nerven, Du machst Dir kein Bild davon. Also, Kleines, verzische Dich oder dreh das Thermostat um 20° nach oben.
Mir fehlt jeder Sinn für solche Wetterkapriolen.
Eiße! Der Ami tut auf Rache sinn’n
Man, man, man. Hier kann’se nich‘ mehr richtich knack’n in’nen Rosensteinpark. Morgens kam’n die bekloppten Rosinienbombers von’nem Putin un‘ hab’n mich durch’n Lärm geweckt. Von’ne abgekackt’n Fäkaliens will’ich lieber nich‘ schreib’n.

Jetz‘ sin‘ die Drecksamiviecher unterwechs un‘ die mach’n noch mehr Lärm. Könn’n die Spack’n nich‘ ma‘ wo anders Kriech spiel’n? Da wo ich nich‘ mein Bierken zu’e Ruhe bett’n tu?
Ein Wetterchen zum Verlieben
Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit ein Wetterchen zum Verlieben. Die Sonne schien vom Himmel was das Zeug hielt, die Vögel jubilierten und tirilierten was ihre kleinen Kehlchen hergaben.

Dann wurde es zuviel. Erst den Einen, im Laufe der Zeit auch den Anderen.
„Oh Jammer!“, hechelte die Krähe, „wann wird es wieder regnen?“
Da bekanntermaßen Krähen Vögel mit maggischen Fähigkeiten sind, dachte Himmel: „Okay!“ und begann erst Wolken zu bilden und dann … Weiterlesen “Ein Wetterchen zum Verlieben”
Zum ersten Frühstück: Die Mittagshexe
Ein Lehrstück für die verquast gutmenschliche Erziehungsdiktatur hat Dvorak in seiner symphonischen Dichtung „Die Mittagshexe“ exzellent erzählt.

Mittagszeit, das friedliche häusliche Leben einer Familie wird geschildert. Fröhlich krähen die Kinder, was die Oboe durch Tonrepetitionen darstellt.
Mutti wird es zu viel. Sie droht mit der Mittagshexe, falls die Kinder nicht ruhig sind (anstatt ein paar Ohrfeigen zu verteilen).
Plötzlich ist die böse Mittagshexe leibhaftig da.
Die Mutter versucht, die Hexe abzuwehren, als diese ein Kind einfordert (Die Geister die sie rief).
Beim zwölffachen Schlag der Glocke zur Mittagszeit kann sich die Hexe eines Kindes bemächtigen.
Die Mutter wird ohnmächtig und wird später, mit dem toten Kind in ihren Armen, von ihrem Mann geweckt. Mutti hat das Kind ermordet.
Beide vernehmen das Freudengeschrei der Hexe.
…
Das Krählein am Weiher
Das Krählein stand am Weiher
und dachte bei sich leis‘,
ich wollt‘ ich wär ein Reiher,
dann hät‘ ich Fisch ohne Fleiss.
Ich will es einfach wagen,
es wird mich schon tragen,
ganz ohne Müh‘ und Schweiß.

Man, man, man. Nicht nur die Krähe hat Kohldampf, ich auch. Noch 153,47 km schwimmen und ich bekomme Matjes satt.