Die Ente im Schlaraffenland

Es war einmal eine Ente. Die lebte im Schlaraffenland. Richtig kuschelig gemütlich hatte sie es sich zwischen allerlei Leckereien niedergelassen.

Das Schlaraffenland liegt im Rosensteinpark
Wenn die Ente nicht gestorben ist, dann schlemmet sie noch Heute.

Aus diesem ihrem Schlaraffenland wollte sie sich nie mehr wieder vertreiben lassen. Tapfer verteidigte sie ihr kleines Schlaraffenland vor Eindringlingen und anderen furchterregenden Gestalten und sie wurde faul und fett und bald konnte sie sich bald nicht mehr bewegen.

Das war aber nicht schlimm. Denn nun stand der Winter vor der Tür. Da konnte sie verteidigen und zetern soviel sie wollte. Der Winter nahm ihr einfach ihr Schlaraffenland.

Na gut, dachte die Ente, wenn es so ist, dann ist es so. Mit ihrem angefutterten Fettpolster konnte sie gut den klirrend kalten Winter überleben und als der Frühling sich in den Sommer verwandelte, da saß sie wieder in ihrem Schlaraffenland.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schlemmet sie noch Heute.

Fettreserven sind immer von Vorteil.

Nachösterlicher Osterspaziergang

Heute hat die Redaktion ihren alljährlichen nachösterlichen Osterspaziergang veranstaltet. In Stuttgart war herrlich kühles Frühlingswetter mit sehr viel Sonnenschein.

Nachösterlicher Spaziergang
Nachösterlicher Spaziergang 2022. Mit ein wenig gutem Willen geht alles. Sogar schönes Wetter

Uns hat das aber nicht gereicht und so haben wir an der Kreuzung Wirklichkeitsgasse / Traumallee im Rosensteinpark die zweite Tür rechts genommen und endlich einen Tag lang noch herrlicheren Frühling im Frühling erleben dürfen.

Wie jedes Jahr endete auch dieser nachösterliche Osterspaziergang in einem dicken Streit. Julchen beklagte sich über Ostern zu fett geworden zu sein, Jenny wies jedewede Behauptung nicht nur wasserscheu sondern auch höhenscheu zu sein weit von sich und fuhr mit dem ICE zurück.

Theo benahm sich wie immer daneben. Aber das ist nichts besonderes sondern der Normalfall.

Ich freue mich schon auf unseren nächstjährigen nachösterlichen Osterspaziergang.

Die Spargelzeit wirft ihren Schatten voraus

Gerade haben wir einen kleinen Spaziergang unternommen. Wir wollten wissen, wie weit die Natur den Frühling schon akzeptiert hat.

Ziemlich lang
Spargel von unten gesehen

Wir konnten feststellen: Sehr weit. Der Spargel sprießt mordsmäßig.

Der erste frische Spargel 2022 ist da. Jetzt stechen, schälen & kochen

Frühling – Zeit wilder Sex-Exzesse

Der Frühling treibt seltsame Kapriolen und wandelt alles – nicht unbedingt zum Vorteil. Aus dem höflichen Erwin wird ein überaus rabiater Gesell‘ und so mancher wilde Bub treibt aus reinem Jux sein Messer in die unwillige Geschlechtspartnerin.

Scharbockskraut
Paarungswilliges Scharbockskraut im Rosensteinpark

Doch auch aus der Pflanzenwelt gibt es merkwürdig beklemmendes zu melden. Wie hier auf dem Bild zu sehen, recken Kräuter gierig ihre Genitalien in die Luft. Einfach so. Das ist doch nicht normal!

Oder doch?

Scharbockskraut, Scharbockskraut, mir graut vor dir.

Ja sag mol!!!

Ja sag mol isch dr Kerl verrüggd?

Ente
Paarungswillige Ente im Rosensteinpark und das Objekt ihrer Begierde

Wir hend Frühling, Ende März. Ich hend mi herausgebudzd, recht gehend hübsch gmachd, für den Kerl dord auf dem Wassr.

Und was machd dr, gell? Suchd si oi ruhigs Plädzle und will live dabei soi, wenn dr Russe kommt. Was denkd dr si eigendlich, wr r isch? D Null!!!

Die Translation:

„Ja sag mol!!!“ weiterlesen

Von außen betrachtet

Von außen betrachtet sieht die Welt blau-weiß und niedlich aus.

Eiseskälte im fahlen Mondenschein
Eiseskälte im fahlen Mondenschein

Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Blau als Eiseskälte.

Die eine Kälte, die des Winters, ist fast verschwunden, es wird Frühling.

Die geistige Kälte und die Verrohung werden zunehmen.

Rettung ist in weite Ferne gerückt.

Dies Irae – Mozart – Requiem – Claudio Abbado

Vorfrühling – hohe Zeit der Türblüter

Die frühlingshaften letzten Tage haben der Natur einen gewaltigen Wachstumsschub gegeben. Krokusse, Märzbecher und wie das ganze Gedöns heißt, sprießen aus dem Boden, dass man das Wachsen beobachten kann.

Türblüher - Boten des Sommers
Türblüher – zarte Blütenknospen im Vor-Vorfrühling

Meine Freiburgsekretärin hat gerade diese herrliche Aufnahme aus dem Rosensteinpark geschickt. Die Türblüter nützen die Gunst des etwas warmeren Wetters und sprießen was das Zeug hält. In diesem Jahr sogar zum zweiten Mal.

Doch bald ist diese Pracht vorbei. Schlimme Wetterpropheten prophezeien eine Rückkehr des Winters. Dann werden diese zarten Türgewächse jämmerlich zugrunde gehen. Erfroren. Einfach so. Wie der Herr, so’s g’scherr.

Doch selbst wenn kein Frost kommt und die Türblüter auswachsen, so ist ihr Schicksal doch trübe. Kaum ausgewachsen, kommen erbarmungslose Türhändler, reißen die armen Türblüterblüten aus dem Mutterboden und verschachern sie in Baumärkten.
„Vorfrühling – hohe Zeit der Türblüter“ weiterlesen