Aktennotiz – Die Hölle existiert nicht

Vorhin habe ich ein kurzes Gespräch mit einem Katholiken gehabt. Die Hölle sei Quatsch, sagte er, sie existiert gar nicht und wenn, dann sei sie leer.

Alter Friedhof Freiburg
Es gibt ein Leben nach dem Tod. Jetzt für das Beste vorsorgen!

Ich kenne diese Argumentation. Was aber sei, frage ich deshalb zurück, wenn die Hölle doch existiert und das ewige Leben darin schlimmer als dein schlimmster Albtraum sei?

Ich scheine einen wunden Punkt getroffen zu haben. Mein Gegenüber bekommt plötzlich Schweißausbrüche und seine Bewegungen werden fahrig.

Sein schlimmster Albtraum sei, sagt er mit gepresster Stimme, zum Synodalen Weg mit Papst und hohen Kardinälen eingeladen zu sein, und dann kein einziges Wort herauszubekommen, dabei habe er soviel zu erzählen.

Ich habe dann noch versucht ihn zu trösten, habe im versichert, er werde bestimmt mit dem Papst und den Kardinälen in den siebten Klimahimmel kommen und ganz dolle Reden schwingen. Aber meine Aufmunterung schlug fehl.

Ich bin dann gegangen und habe einen ziemlich trübsinnigen hoffnungs- und trostlosen Katholiken zurückgelassen.

Ich habe mir wenig später ein BigMäc-Menü gekauft und es mir gut schmecken lassen.

Noch ist nicht alle Hoffnung verloren

Heute habe ich das erste weihnachtlich geschmückte Geschäft gesehen. Eine Bäckerei. Es war ein schöner Anblick, auch wenn nur Geschäftemacherei dahinterstecken sollte. Oder etwa nicht? Schön ist es allemal und vielleicht schicken die Bäcker auch mal ein Brezel in die Slums.

Spatz mit leckerem Essen
Ein netter Bäcker hat immer ein Brosam für die leidende Kreatur übrig

Wäre doch nett, oder etwa nicht? So ganz im Sinne unseres Papstes, also den Armen und so Gutes tun.

Hier noch ein wenig Novemberstimmung. Heitere Novemberstimmung, denn, wie eingangs geschrieben, ich habe eine weihnachtlich geschmückte Bäckerei gesehen.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski, November für Piano und Orchester aus den Jahreszeiten, op. 37a

Das Römische Martyrologium – Für Christus sterben

Das Römische MartyrologiumChristen haben sich zu allen Zeiten zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Als Beispiel der am heutigen Tag verehrte Heilige Blutzeuge Blasius:

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius. Er hat viele Wunder gewirkt.

Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt. Doch er kam heil wieder heraus.

Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren sieben Frauen, die während der Folterung das herabträufelnde Blut des Märtyrers sammeln wollten, als Christinnen ergriffen worden. Nach harter Folterung wurden sie alle mit dem Schwerte getötet

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die Tage werden rot

„Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.“

Spätes Morgenrot
Die Tage werden rot.

Der, der ihn aufhalten kann, hat seit über 100 Jahren versagt – aus welchen Gründen auch immer.

Seit über 100 Jahren steht die von der Gottesmutter geforderte Weihe Rußlands an ihr unbeflecktes Herz durch den Papst (und allen Bischöfen) aus. Wie von der Mutter Gottes vorhergesagt übernimmt der mörderische Sozialismus die Herrschaft über die Welt.

Langsam aber gnadenlos.

Der Frühling beginnt heute

Endlich ist es soweit: Der Frühling beginnt. Damit sind endlich die Tage wieder länger als die Nächte und die globale Erwärmung schlägt zu. Seit heute, 20. 3. 2020 um 04:49, ist Frühling. Das ist eine gute Nachricht.

Wenn der gelbe Huflattich wieder blüht
Wenn der gelbe Huflattich wieder blüht

Die schlechte Nachricht: Das Wetter hat den Frühlingsbeginn nicht mitbekommen und denkt, es sei Winter. So behaupten es derzeit die Meterologen.

Dabei hätte es noch schlimmer kommen können. Frühlingsanfang im Februar. Wäre nicht ein beherzter Mann gewesen, dann wäre der 27. Februar 2013 Frühlingsbeginn. Der beherzte Mann war, wie sollte es anders sein, ein Papst. Ein Papst, der sich noch in vollem Umfang seiner Verantwortung vor Gott bewusst war und nicht in unterwürfiger Demut vor den Menschen versank.

Papst Gregor XIII. verordnete 1582 mit der päpstlichen Bulle „Inter gravissimas“ die Reform des bis dahin gültigen Julianischen Kalenders – das war bitter nötig.

Der damals gültige Julianische Kalender war mehr als 11 Minuten pro Jahr zu lang. Dieser Umstand führte dazu, dass alle 130 Jahre die Tagnachtgleiche um einen Tag früher stattfand. Bis ins 16. Jahrhundert hatten sich diese 11 Minuten pro Jahr bereits auf 10 Tage summiert so dass der Frühlingsbeginn im Jahr 1582 am 11. März stattfand. Das war ein riesiges Problem.

Nach dem Frühlingsbeginn wird das Osterfest berechnet. Das Konzil von Nicäa, 325, ging davon aus, dass die Tagnachtgleiche im Frühling immer auf den 21. 3. fällt. Somit sollte der frühest mögliche Ostertermin der 22. 3. und der spät möglichste der 25. 4. eines Jahres sein. (2008 war Ostersonntag am 23. 3, dem zweit frühsten Termin, und 2011 war der Ostersonntag auf dem 24. 4., dem zweit spätesten Termin.)

Der Julianische Kalender kannte Schaltjahre, die die Abweichung des Julianischen Jahres von dem tatsächlichen Jahr, dem Sonnenjahr, auszugleichen. Alle Jahre, die durch 4 teilbar sind, sind Schaltjahre mit 29. Februar.

Um ein fortwährendes Abrücken des Frühlingsanfangs vom 21. März in Zukunft zu vermeiden, wurde im Gregorianischen Kalender die Dauer des mittleren Kalenderjahres mit 365,2425 statt wie bisher mit 365,25 Tagen berücksichtigt.

Die Verkürzung erfolgte mit Hilfe einer weiteren, übergeordneten Schalttagregel. Jahre, die durch 100 ohne Rest teilbar sind, aber nicht durch 400 ohne Rest, sind keine Schaltjahre. Danach waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre. Die Jahre 1600 und 2000 waren Schaltjahre, weil auch durch 400 ohne Rest teilbar.

Weil 2000 ein Schaltjahr war, hat sich eine größere Verschiebung im Kalender ergeben, die bewirkt, dass der Kalender etwas vor geht und somit der Frühlingsanfang früher als am 21. beginnt. Ab dem nächsten Jahrhundert pendelt sich aber das Datum des Frühlingsbeginns wieder auf den 21. 3. ein.

Papst Gregor XIII. löste im übrigen das Problem, dass der Frühlingsbeginn im Jahr 1582 am 11. März war und wieder auf den 21. 3. kommen sollte, auf ganz einfache Art und Weise: Er strich 10 Tage aus dem Kalender. Auf dem 4. Oktober 1582 folgte der 15. Oktober und der Frühling begann 1583 wieder am 21. 3.

EILT! Papst tritt zurück!

Anni Freiburgbärin von Huflattich(Vatikanstadt) Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, plant Papst Franziskus heute im Laufe des Tages, manche sprechen davon, das es nach dem Angelusgebet sei, seinen Rücktritt zu verkünden.

Über die Gründe für diesen Schritt gibt es keine gesicherte Meinung. Manche Vatikanisten vermuten den scharfen Gegenwind, den seine Amtsführung in nun mehr sechs Jahren hervorgerufen hat. Andere sehen darin ein weiteres Zeichen, wie es sein Vorgänger schon gesetzt hat.

Vermutlich, so ein Vatikanist hinter vorgehaltener Hand, werden die beiden Ex-Päpste demnächst für die Schachweltmeisterschaft im nächsten Jahr trainieren.

Schach matt.

Der Papst ruft – Der Teufel ist ein Verführer

Es gibt ein seltenes Blümlein, aber manchmal ist es zu finden. Noch viel seltener ist es, dass der Papst in seinen sogenannten Gebetsvideos zu Katholischem Gebet aufruft – eigentlich ist es seit Januar 2016 der erste monatliche Gebetsaufruf der katholisch ist.

Rosenkranzkönigin
Rosenkranzkönigin

Das Video vom Papst: Der Teufel ist ein Verführer. Deshalb lassen wir ihn, oft ohne es zu merken, in unser Leben. Das geschieht auch in der Kirche. Um das Böse zu bekämpfen und die Kirche zu schützen, bittet uns Papst Franziskus diesen Oktober darum, den Rosenkranz zur Jungfrau Maria und das Gebet zum Erzengel Michael zu beten: Schließt du dich diesem Aufruf an?

Merkwürdig ist das schon, denn der Rosenkranz und das Gebet zum Erzengel Michael gehört zum täglichen Gebet wie die Luft zum Leben, aber es kann ja nicht schaden, sich einmal vom Stellvertreter Christi daran erinnern zu lassen.