Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Tod

Früher bereitete es Fotografen ein morbides Vergnügen lost places, Ruinen, zu fotografieren.

Rose

Verdorrte Rose – Die letzte ihrer Art.

Die Fertigungshallen von Porsche oder Mercedes sind schon lange verschwunden, zu Staub zerfallen.

Der menschliche Wahn CO2 zu vernichten ist ein voller Erfolg. Erst starb die Menschheit aus, dann alle Tiere.

Jetzt ringen die letzten Pflanzen um die verbliebenen Kohlendioxidmoleküle. Bald gibt es die auch nicht mehr.

Dann herrscht der ewige Tod

Annette von Droste-Hülshoff

Am zweiten Sonntag in der Fasten

Evang.: Vom Cananäischen Weibe

Liebster Jesu, nur Geduld!
Wie ein Hündlein will ich spüren
Nach den Brocken deiner Huld,
Will mich lagern an die Türen,
Ob von deinen Kindern keines
Mir ein Krüstlein reichen will,
Hungerglühend, doch in meines
Tiefen Jammers Kunde still.

Abendlicht

Muß das Abendlicht mich sehen

Um Geduld fleh ich zu dir:
Denn ich muß in großen Peinen
Einsam liegen vor der Tür,
Wenn von deinen klaren Weinen,
Deinen lebensfrischen Gaben
Mir der Duft herüberzieht.
Ach, ein Tropfen kann mich laben,
Meine Zunge ist verglüht!

Weil ich fast in meiner Pein
Schaue wie aus Kindesaugen,
Meinen oft die Diener dein,
Daß ich mag zum Gaste taugen.
In Erbarmen ganz vermessen
Reichen sie die Schüsseln hin;
Doch ich will es nicht vergessen,
Daß ich wie ein Hündlein bin.

O, zum allergrößten Heil
Muß es mir bei dir gereichen,
Daß dir, o mein einzig Teil,
Nichts an Langmut zu vergleichen!
Denn es will mir öfters fahren
Durch die Glieder wie ein Blitz,
Deinen Kindern mich zu paaren,
Rasch erringend einen Sitz.

Weiterlesen

Das Römische MartyrologiumChristen haben sich zu allen Zeiten zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Als Beispiel der am heutigen Tag verehrte Heilige Blutzeuge Blasius:

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius. Er hat… Weiterlesen

„Das Kind aber wuchs heran und ward
gestärket, voll der Weisheit, und Gottes
Gnade war mit ihm“

Am Sonntag nach Weihnacht

Am Sonntag nach Weihnacht

An Jahren reif und an Geschicke
Blieb ich ein Kind vor Gottes Augen,
Ein schlimmes Kind voll schwacher Tücke,
Die selber mir zu schaden taugen.
Nicht hat Erfahrung mich bereichert;
Wüst ist mein Kopf, der Busen leer;
Ach keine Frucht hab‘ ich gespeichert
Und schau auch keine Saaten mehr!

Ging so die teure Zeit verloren,
Die über Hoffen zugegeben… Weiterlesen

Evangelium: Johannes sendet zu Christo

Auf keinen Andern wart‘ ich mehr:
Wer soll noch Liebres kommen mir?
Wer soll so mild und doch so hehr
Mir treten an des Herzens Tür?
Wer durch des Fiebers Qual und Brennen
So liebreich meinen Namen nennen,
Ein Balsamträufeln für und für?

Sonnenaufgang im Rosensteinpark

Sonnenaufgang im Rosensteinpark – Die Dunkelheit weicht

Du wußtest es von Ewigkeit,
Daß der Gedanken Übermaß,
Dem Sinn entzogner Herrlichkeit,
Zersprengen müßt‘ mein Hirn wie Glas;
So kommst du niedrig meinesgleichen,
Wie… Weiterlesen

Ganz ohne Frage haben kleine Ereignisse Folgen, die ins Gigantische gehen können. So auch dieses kleine Rinnsal.

Warum?

Was soll dieses kleine Bächlein hier in meinem Reich?
Geht Gefahr davon aus?

Mutig der Gefahr ins Auge sehen und standhaft bleiben. „Trutz blanker Hans“, der Flut wird widerstanden, komme was wolle.

Verdorri!

Verdorri, da ist mehr. Ein Feind, ein Elender! Verpiss Dich!

Mich verjagt nicht, die elende Gischt. Ich bleibe standhaft bis in den Tod.

Von Übel!

Eiße! Das ist von Übel! Da ist noch viel mehr! Da gilt nur eines: Der Klügere gibt nach

Eiße! Wo kommt auf einmal das Wasser her. Tapferkeit hin, tapfer her. Ich bin doch nicht bescheuert, im Angesicht des Todes haue ich ab!

Weiterlesen

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Minuten ohne atmen auskommt,

dann stirbt er.

Leben auf dem Drahtseil

Es ist wahr: Leben auf dem Drahtseil ist gefährlich

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Tage ohne trinken auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Monate ohne essen auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Jahrhunderte ohne Sex auskommt,

dann stirbt er.

Die wichtige Frage der Vermehrung (in den 300 Jahren, selbstverständlich) klärt dieser Aufklärungsfilm

Also zumindest mir hat der Film bei dieser überaus wichtigsten aller Fragen geholfen.

Wer jetzt immer noch Kopfschmerzen hat, dem kann vielleicht mit diesem Film geholfen werden.

Na ja, vielleicht aber auch nicht.

Und ganz nebenbei: Auf der Zugspitze ist jetzt, also im August, Schnee gefallen. Das ist doch auch mal eine Meldung wert. So gegen den Klimaalarmismus.


Weiterlesen

Es war einmal eine alte Frau, du hast wohl ehe eine alte Frau sehn betteln gehn? diese Frau bettelte auch, und wann sie etwas bekam, dann sagte sie ‚Gott lohn Euch.‘

Düster

Es braut sich was zusammen

Die Bettelfrau kam an die Tür, da stand ein freundlicher Schelm von Jungen am Feuer und wärmte sich. Der Junge sagte freundlich zu der armen alten Frau, wie sie so an der Tür stand und zitterte ‚kommt, Altmutter, und erwärmt Euch.‘

Sie kam herzu, ging aber zu nahe ans Feuer stehn, daß ihre alten Lumpen anfingen zu brennen, und sie wards nicht gewahr. Der Junge stand und sah das, er hätts doch löschen sollen?

Nicht wahr, er hätte löschen sollen?

Und wenn er kein Wasser gehabt hätte, dann hätte er alles Wasser in seinem Leibe zu den Augen herausweinen sollen, das hätte so zwei hübsche Bächlein gegeben zu löschen.

Gebrüder Grimm, Kinder und Hausmärchen

Bedrohlich

Bedrohlich wird es sein

Skrupelhaft ging es bei den Brüdern Grimm zu. Heute ist das viel einfacher. Ein Anruf bei Gevatter Tod (der darf seit Gestern gewerblich arbeiten) und schon hat man ein gutes Werk getan und einer armen, alten ängstlichen Frau die schlimmsten Sorgen genommen.

Das ist edel!

Nebenbei lässt sich die Haushaltskasse durch eine kleine Erbschaft aufbessern.
Weiterlesen

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius.

Dem Heiligen Blasius gewidmet

Dem Heiligen Blasius gewidmet:
St. Blasius in Buchenbach

Er hat viele Wunder gewirkt. Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt.

Doch er kam heil wieder heraus. Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren… Weiterlesen