Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Tod

Trübe Aussichten

Trübe Aussichten

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Minuten ohne atmen auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Tage ohne trinken auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Monate ohne essen auskommt,

dann stirbt er.

Es ist wahr, dass der Mensch höchstens drei Jahrhunderte ohne Sex auskommt,

dann stirbt er.

Um Ostern verkündete ein Wettermann im Radio in zornigem Ton die Dürre bis in den Herbst hinein. Dies führte dazu, dass sich im Rosensteinpark ganz spontan die Selbsthilfegruppe „Tod der Dürre“ gründete. Einziges Mitglied: Erwin, der Schwan.

Erwin Schwan

Erwin Schwan hat ein richtiges Gespür für die richtigen Worte zur rechten Zeit

„Walle! Walle Manche Strecke, daß, zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße“, so lautete das Mantra Erwins.

Erwin war erfolgreich.

Erwin ist erfolgreich. Bis heute.

Bis an die Füße im Wasser

„Halt ein, Erwin! Meine Füße werden nass!“

Doch was nun? Die Regenfluten lassen sich nicht mehr stoppen.

„O du Ausgeburt der Hölle! Soll der ganze Rosensteinpark ersaufen? Seh ich über jede Schwelle doch schon Wasserströme laufen. Ein verruchter Regen, der nicht hören will!“, resigniert Erwin.
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„Ich gehe zu Dem, der mich gesandt hat.“

Nicht eine Gnadenflamme hehr
Vor deinem Volke soll ich gehn;
Nein, ein versteinert Leben schwer
Wie Sodoms Säule muß ich stehn
Und um mich her
Die Irren träumend schwanken sehn.

Morgenrot

Und ob auch Öde mich umgibt,
Ob mich erstickt der Nebel fast,
Mir Wirbelsand die Augen trübt,
Doch weiß ich, daß mein Sinn dich faßt,
Daß er dich liebt,
Und daß du mich gesendet hast.

Den Lebenshauch halt ich von dir,
Unsterblich… Weiterlesen

Europa Philharmonie, Dirigent: Reinhard Seehafer;
Gustav Mahler: Sinfonie Nr.2 „Auferstehung“. Ende des 5. Satzes (Finale)

Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern

Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern

Chor und Sopran:
Aufersteh’n, ja Aufersteh’n wirst du
mein Staub, nach kurzer Ruh!
Unsterblich Leben! Unsterblich Leben
wird, der dich rief, dir geben.

Wieder aufzublühn, wirst du gesä’t!
Der Herr der Ernte geht
und sammelt Garben
uns ein, die starben!

Alt:
O glaube, mein Herz! O glaube:
Es geht dir nichts verloren!
Dein ist, ja Dein, was du gesehnt,
Dein, was du geliebt, was du gestritten!

Sopran:
O glaube: Du wardst nicht umsonst geboren!
Hast nicht umsonst gelebt, gelitten!

Chor:
Was entstanden ist, das muss vergehen!
Was vergangen, auferstehen!

Chor und Alt:
Hör auf zu beben!
Bereite dich zu leben!

Sopran und Alt:
O Schmerz! Du Alldurchdringer!
Dir bin ich entrungen!
O Tod! Du Allbezwinger!
Nun bist du bezwungen!

Mit Flügeln, die ich mir errungen,
in heißem Liebesstreben
werd’ ich entschweben
Zum Licht, zu dem kein Aug’ gedrungen!

Chor:
Mit Flügeln, die ich mir errungen,
werde ich entschweben!
Sterben werd’ ich, um zu leben!

Chor, Sopran und Alt:
Aufersteh’n, ja aufersteh’n wirst du,
mein Herz, in einem Nu!
Was du geschlagen,
zu Gott wird es dich tragen!
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Evang.: Vom Cananäischen Weibe

Liebster Jesu, nur Geduld!
Wie ein Hündlein will ich spüren
Nach den Brocken deiner Huld,
Will mich lagern an die Türen,
Ob von deinen Kindern keines
Mir ein Krüstlein reichen will,
Hungerglühend, doch in meines
Tiefen Jammers Kunde still.

Abendlicht

Um Geduld fleh ich zu dir:
Denn ich muß in großen Peinen
Einsam liegen vor der Tür,
Wenn von deinen klaren Weinen,
Deinen lebensfrischen Gaben
Mir der Duft herüberzieht.
Ach, ein Tropfen kann mich laben,
Meine Zunge… Weiterlesen

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius.

Dem Heiligen Blasius gewidmet

Dem Heiligen Blasius gewidmet:
St. Blasius in Buchenbach

Er hat viele Wunder gewirkt. Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt.

Doch er kam heil wieder heraus. Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren… Weiterlesen

Denn da wir im Fleische waren, waren die durch das Gesetz erregten sündhaften Leidenschaften wirksam in unsern Gliedern, so dass sie für den Tod Frucht brachten.

Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg

Gesehen auf dem alten Friedhof Freiburg

Jetzt aber sind wir von dem Gesetze des Todes, in welchem wir festgehalten wurden, befreit, so dass wir in Neuheit des Geistes und nicht nach dem alten Buchstaben dienen.

Röm 7. 5,6

In dem Stande, in dem der Mensch aus Adam als Kind des göttlichen Zornes hervorgeht, also… Weiterlesen