Liebe

Annette von Droste-Hülshoff – Am dritten Sonntage im Advent

Evangelium: Johannes sendet zu Christo

Auf keinen Andern wart‘ ich mehr:
Wer soll noch Liebres kommen mir?
Wer soll so mild und doch so hehr
Mir treten an des Herzens Tür?
Wer durch des Fiebers Qual und Brennen
So liebreich meinen Namen nennen,
Ein Balsamträufeln für und für?

Sonnenaufgang im Rosensteinpark
Sonnenaufgang im Rosensteinpark – Die Dunkelheit weicht

Du wußtest es von Ewigkeit,
Daß der Gedanken Übermaß,
Dem Sinn entzogner Herrlichkeit,
Zersprengen müßt‘ mein Hirn wie Glas;
So kommst du niedrig meinesgleichen,
Wie … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am dritten Sonntage im Advent”

Annette von Droste-Hülshoff – Am Allerseelentage

„Es kömmt die Stunde, in welcher Alle,
die in den Gräbern sind, die Stimme des Sohnes
Gottes hören werden“
Die Stunde kömmt, wo Tote gehn,
Wo längst vermorschte Augen sehn.
O Stunde, Stunde, größte aller Stunden,
Du bist bei mir und läßt mich nicht,
Ich bin bei dir in strenger Pflicht,
Dir atm‘ ich auf, dir bluten meine Wunden!

Alter Friedhof Freiburg
Alter Friedhof Freiburg

Entsetzlich bist du, und doch wert;
Ja meine ganze Seele kehrt
Zu dir sich, in des Lebens Nacht … Weiterlesen “Annette von Droste-Hülshoff – Am Allerseelentage”

Ich ein Bach – Der Konter

Die Rose sprach zum Mägdelein:

Rosen rot weiß
Rosen rot weiß

„Ich muß dir ewig dankbar sein,
Daß du mich an den Busen drückst
Und mich mit deiner Huld beglückst.“

Das Mägdlein sprach: „O Röslein mein,
Bild‘ dir nur nicht zuviel drauf ein,
Daß du mir Aug‘ und Herz entzückst.
Ich liebe dich, weil du mich schmückst!“

Aus: Wilhelm Busch; Kritik des Herzens

Geht doch!

Nachtrag zu „Wahre Freundschaft“

Gestern führte Tina Reiher den lieben langen Tag ihren wahren Freund rund um den Teich des Rosensteinparks.

Reiher und Fisch im Rosensteinpark
Ein wunderbares Paar

Jürgen Wels lernte so auf charmante Art seine Umwelt kennen (Fische haben das Wasser als ihre Welt entdeckt, außerhalb des Wassers sind sie in ihrer Umwelt. Merke: Fische haben tatsächlich eine Umwelt)

Wahre Freundschaft
Wa(h)re Freundschaft im Teich

Liebe geht durch den Magen und heute steht Tina wieder am Strand und sucht einen neuen wahren Freund, ganz nach der Devise von Marlene … Weiterlesen “Nachtrag zu „Wahre Freundschaft“”

Pride month

Zu Mitte Juni muss ich endlich ein Bekenntnis ablegen.

Herz Jesu
Herz Jesu, Sohn des ewigen Vaters, erbarme Dich unser

Ja, ich bin stolz. Stolz auf das Heilige Herz Jesu, das uns in diesem Monat Juni von der Heiligen Katholischen Kirche nahegebracht wird.

Das Heilige Herz Jesu versinnbildet die grenzenlose Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen.

Ein menschliches Herz, eingeschlossen in einen Dornenkranz, der die Verwundungen symbolisiert, die die Sünden dem Herzen Jesu zufügen.

Herz Jesu, der Kirche so überaus wichtig, dass sie … Weiterlesen “Pride month”

Die Herabkunft des Heiligen Geistes

Komm, Heiliger Geist

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, befanden sich alle Jünger an einem Orte beisammen“ (Apg 2,1).

Weiße Taube im Rosensteinpark
Die weiße Taube als Symbol des Hl. Geistes

In diesem sogenannten Obergemach waren die Jünger Jesu im Bekenntnis seines Glaubens, beim gleichen Gottesdienst und in der Beobachtung desselben Gesetzes versammelt. So war dieses Haus das Vorbild der Kirche. Nur an diesem heiligen Orte teilte der Heilige Geist sich mit. Wie die Taube nach der Sündflut außer der Arche … Weiterlesen “Die Herabkunft des Heiligen Geistes”

Annette von Droste-Hülshoff – Am Ostersonntag

O jauchze, Welt, du hast ihn wieder,
Sein Himmel hielt ihn nicht zurück!
O jauchzet, jauchzet, singet Lieder!
Was dunkelst du, mein sel’ger Blick?

Ave Maria
Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern

Es ist zu viel, man kann nur weinen,
Die Freude steht wie Kummer da;
Wer kann so großer Lust sich einen,
Der all so große Trauer sah?

Unendlich Heil hab‘ ich erfahren
Durch ein Geheimnis voller Schmerz,
Wie es kein Menschensinn bewahren,
Empfinden kann kein Menschenherz.

Vom Grabe ist mein Herr erstanden
Und grüßet Alle, die da sein;
Und wir sind frei von Tod und Banden
Und von der Sünde Moder rein.

Den eignen Leib hat er zerrissen,
Zu waschen uns mit seinem Blut;
Wer kann um dies Geheimnis wissen
Und schmelzen nicht in Liebesglut?

Ich soll mich freun an diesem Tage
Mit deiner ganzen Christenheit,
Und ist mir doch, als ob ich wage,
Da Unnennbares mich erfreut.

Mit Todesqualen hat gerungen
Die Seligkeit von Ewigkeit;
Gleich Sündern hat das Graun bezwungen
Die ewige Vollkommenheit.

Mein Gott, was konnte dich bewegen
Zu dieser grenzenlosen Huld!
Ich darf nicht die Gedanken regen
Auf unsre unermeßne Schuld.

Ach, sind denn aller Menschen Seelen,
Wohl sonst ein überköstlich Gut,
Sind sie es wert, daß Gott sich quälen,
Ersterben muß in Angst und Glut?

Und sind nicht aller Menschen Seelen
Vor ihm nur eines Mundes Hauch?
Und ganz befleckt von Schmach und Fehlen,
Wie ein getrübter dunkler Rauch?

Mein Geist, o wolle nicht ergründen,
Was einmal unergründlich ist;
Der Stein des Falles harrt des Blinden,
Wenn er die Wege Gottes mißt.

Mein Jesus hat sie wert befunden
In Liebe und Gerechtigkeit;
Was will ich ferner noch erkunden?
Sein Wille bleibt in Ewigkeit!

So darf ich glauben und vertrauen
Auf meiner Seele Herrlichkeit!
So darf ich auf zum Himmel schauen
In meines Gottes Ähnlichkeit!

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