Potztausend! Jetz‘ iss wieder Hoffnung da!

Un‘ so kam das in diesen grauen Tagen, dass die Welt untergeh’n wollte, weil ihr alles zu grau war. Un‘ mein‘ Kumpel Erwin suchte in’ner grauen Welt nach ein Stücksken Futter um sein Hüngerken zu still’n.

Das iss Erwin
Erwin tut Hoffnung find’n tun

Doch da! Ganz unvermittelt! Da tut Erwin Hoffnung seh’n. Auf’fe kahlen Steinkes ohne Futter drauf, war’n plötzlich schwatte Muster. Nee, dachte Erwinken, dass iss kein Hungerast, das iss … un‘ dann tat es ihm wie’e Schuppens von’ne Äugleins fall’n. Potztausend! Das war die Sonne, die wo schien. Un‘ dann iss’et Erwin ganz warm ums Herz geword’n, denn jetz‘ war wieder Hoffnung da!

Un‘ ganz plötzlich ging alles flugs von’ne Hand …

Eiße! Wo hat’n Erwin seine Hand? Der hat doch keine!

Iss doch egal. Ich tu‘ die schöne Geschichte ma‘ hier stopp‘ n tun un‘ geh‘ in mich.

Schön’n Tach noch!

Theo

Geliebte Gottes

Wer begreift, dass er der Geliebte Gottes ist, der braucht nicht mehr durch die Gegend zu laufen und um Anerkennung zu betteln.

Henri J. M. Nouwen

Henri J. M. Nouwen ist 1932 geboren und 1996 gestorben. Er war ein niederländischer römisch-katholischer Priester, Psychologe und geistlicher Schriftsteller.

Christus unsere Hoffnung
Christus unsere Hoffnung

Wenn man wirklich davon überzeugt ist, die oder der Geliebte Gottes zu sein, ist es der Schlüssel zu unzerstörbarem Glück und gelassener Souveränität. Nur wie schwer ist es das zu glauben, wenn man schuldig geworden ist, es zu Spannungen im eigenen Umfeld gekommen ist, wenn man gar gescheitert ist.

Einer hatte nie Zweifel daran. Er wusste sich zu tiefst von Gott – Seinem Vater – geliebt.

Er scheute keinen Konflikt, bezog manchmal ziemlich drastisch Stellung und nahm bewusst in Kauf, von anderen abgelehnt zu werden. Er handelte so, um den Menschen, denen er begegnete ( auch die ihn ablehnten) zum wahren Leben zu führen. Es wird Ihn schon geschmerzt haben, abgelehnt zu werden, aber er wusste sich von Gott über alles und immer und treu geliebt. Und somit konnte Er –Jesus Christus – alles riskieren auch seine eigene Hinrichtung.
Manchmal denke ich, Jesus hatte es zu Seiner Erdenzeit relativ einfach, unverbrüchlich an Gottes Liebe zu Ihm zu glauben. Er wurde nie schuldig. Also musste Er nie Angst haben, Gottes Liebe und Zuwendung zu verlieren. Ganz anders sieht es bei uns Menschen aus, wir werden ohne Ende immer wieder schuldig.

Aber welch eine Hoffnung gibt uns Jesus Christus:

…Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie soll er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein … Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

Römerbrief 8,31- 39

Anmerkung: In dieser kurzen Betrachtung habe ich nur die Menschheit Jesu betrachtet, nicht Seine Gottessohnschaft.

Die Hoffnung trügt nicht

Ich habe einige nette Reaktionen auf den gestrigen Artikel bekommen.

Der kahle Baum im September
Von gleicher Stelle fotografiert: Der kahle Baum im September

Dieses Bild aus dem September zeigt, dass es keinen Grund zur Trübsal beim Anblick eines kahlen Baumes gibt.

Sofern auch im nächsten Jahr wieder ein September sein wird, so wird der kahle Baum wieder so aussehen, wie im heutigen Bild.