Potztausend! Jetz‘ iss wieder Hoffnung da!

Un‘ so kam das in diesen grauen Tagen, dass die Welt untergeh’n wollte, weil ihr alles zu grau war. Un‘ mein‘ Kumpel Erwin suchte in’ner grauen Welt nach ein Stücksken Futter um sein Hüngerken zu still’n.

Das iss Erwin
Erwin tut Hoffnung find’n tun

Doch da! Ganz unvermittelt! Da tut Erwin Hoffnung seh’n. Auf’fe kahlen Steinkes ohne Futter drauf, war’n plötzlich schwatte Muster. Nee, dachte Erwinken, dass iss kein Hungerast, das iss … un‘ dann tat es ihm wie’e Schuppens von’ne Äugleins fall’n. Potztausend! Das war die Sonne, die wo schien. Un‘ dann iss’et Erwin ganz warm ums Herz geword’n, denn jetz‘ war wieder Hoffnung da!

Un‘ ganz plötzlich ging alles flugs von’ne Hand …

Eiße! Wo hat’n Erwin seine Hand? Der hat doch keine!

Iss doch egal. Ich tu‘ die schöne Geschichte ma‘ hier stopp‘ n tun un‘ geh‘ in mich.

Schön’n Tach noch!

Theo

Der Ziegenbock

Unsere Ziege heißt Adele, ist ein rechtes Schmäle,
unser Ziegenbock heißt Hock, ist ein rechter Schmock.

Ziegenbraten
Ziegenbraten roh

Erst 500 und einen Kilometer gelaufen und schon habe ich einen fürchterlichen Hungerast. Warum Schmähgedichte besser als Essgedichte sein sollen, weiß ich nicht, die machen auch nicht satt.

Unser Ziegenbock schaut der Ziege unter’n Rock.

Das macht doch nicht satt! Da bleibe ich lieber beim Schwein.

Kotelett, Kotelett, das ist vom Schwein,
Kotelett, Kotelett, das schmeckt so fein,
Kotelett, Kotelett, so muss es sein,
Kotelett, Kotelett, hau’ rein.

Siehste, 532 km gelaufen und der Hungerast ist verflogen.
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Sommerfrische iss Eiße

Da tu’se so in’nem Gras rumliegen, ’n Fläschken Bier in’ne Pranke un‘ denks‘ an nix.

So'n Mistviech sabbert die Petersilie an
So’n Mistviech sabbert die Petersilie an

Plötzlich tu’se doch denk’n tun un‘ dann denk’se das’se ’n Hungerast has‘.

Un' tut dich doof anglotz'n tun, wenn 'ne es verscheuch'n tu's
Un‘ tut dich doof anglotz’n tun, wenn ’ne es verscheuch’n tu’s

Jau! Bis zum Mittach dauert’et noch ’ne Weile aber die Petersilie um dich herum iss zu verlock’nd. Un‘ gerade als ’se dich ’n Petersilestengel in’ne Kiemen hau’n will’s mach ’se ’n Äuglein auf un‘ was iss?

Un' dann stampft das Ungeheuer weiter in mein Appetithäpken herum
Un‘ dann stampft das Ungeheuer weiter in mein Appetithäpken herum

So’n Eiße Ungeheuer tut auf’fe Petersilie thron’n.

Da vergeht dann jeder Appetit.

Eiße.