Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im September blühen Bauerngärten auf

grün

Ein wehmütiger Blick zurück auf längst vergangene Tage. Damals, also letzte Woche, war die Welt noch in Ordnung, sommerlich.

Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht

Der Rosensteinpark in hellem Sommerlicht

Die Bäume standen in sattem Grün, die Sonne brannte spätsommerlich heiß.

Heute ist alles grau in grau, das Grün wandelt sich rapide in Braun … Moment! Ich möchte doch heute keine politschen Anspielungen machen.

Diese Woche sei politikfrei, klasse.

Das blaue Wunder ist ausgeblieben. Ein blauer Fleck in lauter Grün ist geblieben.

Verlorenes Blau im grünen Meer

Verlorenes Blau im grünen Meer
Unten rechts: Die neuen alten Koalitionäre

Die schwarzrotgrüne bzw. schwarzrotrote Koalition hat sich schon gebildet.

Siehe unten rechts.

Ob’s die Thüringer richten werden?

Wer weiß, wer weiß. Ich habe da meine berechtigten Zweifel.

Eine bizarre und todsichere Methode, um Sandwiches am Meer vor gierigen Möwen zu retten, besteht darin, sie grün anzustreichen.

Möwe im Rosensteinpark

Diese Möwe verachtet Grün!

Ausgiebige Tests haben es an den Tag gebracht. Möwen klauen alles, Möwen fressen alles, solange es nicht grün ist.

Möwen sind schlau, mutig und holen ihr Futter wo sie nur können. Sie haben keine Angst vor Menschen nehmen alles fressbare in Besitz. Wehe den Menschen, die sich ihnen in den Weg stellen. Dabei ist der Schutz für Leib, Leben und gutes Essen ganz einfach: Grün anstreichen!
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Die Sonne bringt es an den Tag. Inmitten unreifer grüner Früchtchen sticht sie hervor:

Die erste rote Kirsche

Die Sonne bringt es an den Tag:
Die erste rote Kirsche

Die erste rote Kirsche in diesem Jahr.

Aufnahme: ISO 640, 210 mm, f/6.3, 1/400 Sek

Da die Aufnahme nicht ganz optimal ist, wollte ich sie später wiederholen. Das ging nicht, denn die Mistspatzen hatten die erste rote schon verputzt.

Ich wünsche allen einen schönen, sonnigen Tag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Und so flanierten wir in Freiburg über die Carl-Kistner Straße.

Der Ökosozialistische Grauschleier

Der Ökosozialistische Grauschleier über Freiburgs Carl-Kistner Straße

Alles war düster, alles war grau. Schauerlich.

So darf es nicht weiter gehen, sagte ich, der grüne Sozialismus muss weg! Farbe muss her.

Und so geschah es.

Das gleiche Bild

Das gleiche Bild in traditionellem katholisch bunt.
Spitzweg läßt grüßen.

In memoriam Pro Spe Salutis, dem schweigsam gewordenen Andreas.

Im Sommer, wenn alles noch saftig dunkelgrün erscheint, beginnt der Verfall des Grün.

Entgrünter Baum im Rosensteinpark

Entgrünter Baum im Rosensteinpark

Jetzt ist das Grün vollständig verschwunden und die Blätter leuchten in den Farben rot, gelb oder orange.

Von März bis Oktober hat der grüne Farbstoff in den Blättern aus dem lebenswichtigen CO2 Sauerstoff erzeugt.

Damit ist jetzt Schluss.

Die Zeit des tristen Grün geht zu Ende. Lange langweilte grünes Blattwerk das Auge. Doch das ist nun vorbei.

Buntspecht, trist bunt, wie sich der Herbst zur Zeit zeigt

Bunt wird die Welt. Das Grün wird gelb, rot und – wie sollte es auch anders sein – braun. Das ist nicht nur in der Politik so.

Warum der Buntspecht Buntspecht heißt ist nicht ohne weiteres ersichtlich. Schwarz, weiß, rot ist dreifarbig, aber nicht bunt.

Anmerkung: Die gelb-orangenen Gefiederteile kommen nur daher, dass der Buntspecht sich vertragswidrig vor dem Fotoshooting nicht geduscht hat. Gelb-orange ist also nur Schmutz undefinierter Herkunft.

Der grüne Haufen hat schon einmal vorsorglich, aus putativer Höflichkeit, angedeutet, das er, falls also der Horst nicht mehr möchte, seinen Platz einnehmen wolle.

Graugans im Rosensteinpark

Graugans im Rosensteinpark voller Bewunderung für den grünen Haufen.

Wir freuen uns auf den grünen Haufen der Sympathie in der horstfreien Regierung.

Helau und Alaaf.