Der Ziegenbock

Unsere Ziege heißt Adele, ist ein rechtes Schmäle,
unser Ziegenbock heißt Hock, ist ein rechter Schmock.

Ziegenbraten
Ziegenbraten roh

Erst 500 und einen Kilometer gelaufen und schon habe ich einen fürchterlichen Hungerast. Warum Schmähgedichte besser als Essgedichte sein sollen, weiß ich nicht, die machen auch nicht satt.

Unser Ziegenbock schaut der Ziege unter’n Rock.

Das macht doch nicht satt! Da bleibe ich lieber beim Schwein.

Kotelett, Kotelett, das ist vom Schwein,
Kotelett, Kotelett, das schmeckt so fein,
Kotelett, Kotelett, so muss es sein,
Kotelett, Kotelett, hau’ rein.

Siehste, 532 km gelaufen und der Hungerast ist verflogen.
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Das Nachtprogramm: Nackte Männer in Röcken

Der moralische Verfall ist unaufhaltsam. Waren bisher nackige Mädchen ein untrügliches Zeichen für Sittenlosigkeit, ja, geradezu für Hemmungslosigkeit, so zeigt das arme unschuldige Internet immer mehr die Tendenz zur Verwahrlosung.

Ich tu' ma' auch'n paar Würstkens dabei verputz'n
Nackte Würstchen sind nicht unbedingt ein Zeichen der Verwahrlosung

Dank, wobei Dank das falsche Wort ist, der sich immer weiter ausbreitenden Unhomophobie werden auch Männer zu nackten Männern degradiert. Es ist eine Schande.

Den Gipfel der Unverfrorenheit, der bodenlosen Schamlosigkeit, sind Männer in Röcken. Doch halt. Hat nicht auch hier die Unschuldsvermutung an erster Stelle zu stehen?

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