Gänsebraten in der Fastenzeit

Gänsebraten ist ein schönes Essen.
Ich selber habe es nie gegessen.

Wider den gans normalen Irrsinn
Nur heute im Sonderangebot: Frieda Gänsebraten

Doch von eines Freundes Freund,
von dem der Vater,
der hat mal neben Einem gesessen,
der gesehen hat, wie ein Anderer Gänsebraten gegessen.

Ich wünsche allen Lesern weiterhin eine schöne, fastenreiche Fastenzeit ohne Schmacht auf Fleisch von warmblütigen Tieren, wie Schwein, Rind oder Katze. Vögel wie Gänse natürlich auch.

Und Enten.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

ps Mir hängt der Magen seit zwei Tagen auf den Schuhsohlen.

Die Gefahr ist vorbei

Ist die Gefahr durch einen herzhaften Sprung oder einem finalen Befreiungsschlag gebannt, dann kann man sich getrost – auch als Katze – in die feuchte Wiese setzen und genüsslich ein Grashalm nach dem anderen verputzen.

Katze
Ein wirklich gelungenes Portrait eines Grashalmes

Katzen futtern Gras nicht, weil sie hirnweiche Vegetarier geworden sind, sondern weil sie das Gras brauchen um richtig toll kotzen zu können.

Damit der ganze angestaute Dreck rauskommt!

Manchmal hilft nur ein beherzter Sprung

Manchmal hilft nur ein beherzter Sprung dem drohenden Unheil zu entgehen. Rette sich wer kann, wenn die Flut kommt.

Katze
Rette sich wer kann

Katzen haben es in der Regel einfach. Nur was tun, wenn es kein ausweichen gibt? Wenn die Invasoren in nie gekanntem Ausmaß hereinströmen, wie jetzt verstärkt geplant? Wenn die, die die Flut stoppen könnten, die Flut noch weiter und unverantwortlich fördern? Wenn es keinen Ausweg mehr gibt? Oder gar Corona?

Dann saufen alle ab.

Und das passiert seit Jahren.

Welcome flood

Unerwartet

Es ist schon merkwürdig, was einem am frühen Morgen über den Weg läuft. Ich meine nicht schwarze Katzen oder durchzechte Messerstecher oder so.

Hummel
Stilleben am frühen Morgen: Hummel auf Essen

Hier, am Schreibtisch, vor dem PC, bei der Durchsicht der Archivbilder, hier läuft mir so manche Preziose über den Weg. Bildlich gesprochen.

Diese nette kleine besitzergreifende Hummel hat es mir angetan. Schön, gell?

Krippenstar-Irrsinn: Kopf ab!

Ich werde unterdrückt! Von Anni, diesem Teddybären. Vorgestern fragte sie mich, ob ich für Morgen, also für gestern von heute aus gesehen, einen Text auswendig lernen könne. Heute ist gestern vorbei und ich habe immer noch nicht meinen Auftritt gehabt. Jetzt reicht es mir.

Hähnchen schmollt!
Das Hähnchen schmollt!

Hier ist mein Text. Um den zu verstehen muss man wissen, dass Esel und Katze kommen und der Esel mich fragt: „Du schreist einem durch Mark und Bein, was hast du vor?“

Dann kommt mein Solo: „Die Hausfrau hat der Köchin befohlen, mir heute Abend den Kopf abzuschlagen. Morgen, am Sonntag, haben sie Gäste, da wollen sie mich in der Suppe essen. Nun schrei ich aus vollem Hals, solang ich noch kann.“

Mehr verrate ich nicht und Anni kann ihre Freiburger Tierstimmenimitatoren ohne mich aufführen.

Pff! Ich habe es nicht nötig, mich so verladen zu lassen.

Kein Krippenstar! Trotzdem Morddrohung!

Es dauerte nicht lange, da sah der Esel eine Katze am Wege sitzen, die machte ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. „Was ist denn dir in die Quere gekommen, alter Bartputzer?“ fragte der Esel.

Alte Katze
So begann meine Freundschaft mit einem wunderbaren Ex-Salamiproduzenten

„Wer kann da lustig sein, wenn’s einem an den Kragen geht“, antwortete die Katze. „Weil ich nun alt bin, meine Zähne stumpf werden und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach Mäusen herumjage, hat mich meine Frau ersäufen wollen. Ich konnte mich zwar noch davonschleichen, aber nun ist guter Rat teuer. Wo soll ich jetzt hin?“

„Geh mit mir nach Freiburg! Du verstehst dich doch auf die Nachtmusik und Synchronsprechen, da kannst du Tierstimmenimitator werden.“

Die Katze hielt das für gut und ging mit.

Voller Missmut

Meine Annisekretärin sieht heute Morgen recht missmutig aus. Eine Leber scheint ihr über Laus gelaufen zu sein.

Missmut hat einen Namen
Missmut hat einen Namen:
ANNISEKRETÄRIN

Dabei ist alles im Lot. Der Rest der Woche ist angenehm kurz, der Streß gering, der frisch zusammengebaute PC läuft tadellos.

Ich habe ihr empfohlen, einen weiteren Kaffee zu trinken.

Vielleicht hebt der ihre Laune.

Der Elan fehlt – noch!

Schon seit drei Tagen. Keine Lust dieses zu machen, kein „Bock“ jenes zu tun.

„Lass mich doch in Ruhe!“. Absolut ungenießbar ist der Tag – nicht für mich, für meine Annisekretärin.

Annisekretärin
Diese Katze guckt mürrisch. Deswegen habe ich dieses Bild meiner Annisekretärin zugeordnet

„Sie hat Gicht in den Knochen“, „häh?“ in den Ohren und ziemlich viel Kleister im Kopf. Rheuma, Snupfen, Zahnweh, kalte Füße und eine laufende Nase.

Nichts los mit ihr.

Ich gucke mich im Internet um und du störst nicht, habe ich ihr gesagt. Aber diesen Artikel musst du noch schreiben.

Verdorri!
Neue Katzen bringen neues Leben

Ja, und so ist das dann gekommen, dass hier dieser nichtssagend fröhliche Artikel steht.

Nutze die Gelegenheit und zeige eine actiongeladene junge rote Katze voller Elan.

Zum nachmachen sportlich!

Ich glaube, ich locke sie mit einem Stück selbstgebackenen Kuchen … nicht die dynamische Katze, meine Annisekretärin, erstes Bild, das wirkt meistens.

Bis demnächst!

Es ist nicht mehr zu leugnen: Der Herbst ist da!

Na und? Solange der Herbst mich nicht während meines Mittagsschlafs stört, ist er mir egal. Dann kann der Herbst machen was er möchte, mich stört es nicht.

Ich werde weiterschlafen werden.
Is was? Herbst? Na und? Ich werde weiterschlafen werden.

Ganz anders verhält es sich mit dieser Fotografin, die meint, mich wegen einiger Fotos wecken zu müssen.

Ich überlege mir noch eine passende Antwort.