Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Bibber, bibber, bibber

Fasten

Ein paar Tage frühlingshaftes Wetter im Februar und schon beginnt alles zu sprießen.

Es grünt so schön

Der Frühling kommt. Es grünt so rot!

Unter solchen Bedingungen sollte es doch viel einfacher mit dem Fasten sein.

Moment! Wieso denn das? Was hat die sprießende Natur mit Fasten zu schaffen? Die Rosentriebe lassen sich sowieso nicht essen. Die schmecken nicht. Das habe ich schon probiert.

Annette von Droste-Hülshoff

Am ersten Sonntag in der Fasten

Evang.: Von der Versuchung Christi

„Sprich, daß diese Steine Brode werden!
Laß dich deine Engel niedertragen!
Sieh die Reiche dieser ganzen Erden!
Willst du deinem Schöpfer nicht entsagen?“
Dunkler Geist, und warst du gleich befangen,
Da du deinen Gott und Herrn versucht:
Ach, in deinen Netzen zahllos hangen
Sie, verloren an die tück’sche Frucht.

Steine

Ehrgeiz, Hoffahrt, dieser Erde Freuden,
Götzen, denen teure Seelen sterben.
O mein Gott, laß mich nicht ewig… Weiterlesen

Dieser Fluss beginnt ganz klein.

Bach

Kleiner Anfang

Am Ende wird er ein riesiger Strom sein.

Ich bin durchaus gespannt, wo ich mit meinem Fasten landen werde. Fühlt sich erstmal nicht schlecht an. Das Nichtessen meine ich.

Mal abwarten.

ps Heute Nacht habe ich von leckeren Rinderrouladen mit Rotkohl und Klößen geträumt.

 

Evang.: Die Juden wollen Jesum steinigen

Die Propheten sind begraben,
Abraham ist tot!
Millionen Greis‘ und Knaben
Und der Mägdlein rot,
Viele, die mir Liebe gaben,
Denen ich sie bot:
Alle, alle sind begraben,
Alle sind sie tot!

Steine

Herr, du hast es mir verkündet,
Und dein Wort steht fest,
Daß nur der das Leben findet,
Der das Leben läßt.
Ach, in meiner Seele windet
Es sich dumpf gepreßt;
Doch du hast es mir verkündet,
Und dein Wort steht fest.

Aber… Weiterlesen

Un‘ warum sacht mir nich‘ keiner, dass Karneval nu‘ vorbei iss un‘ ich endlich fast‘n kann!

Gut auf'et fast'n vorbereitet

Gut auf’et fast’n vorbereitet

Ich tu‘ diesma‘ richtich klasse fast‘n tun. Ich tu‘ wachfasten. Ich tu‘ streng darauf verzicht‘n wach zu sein. Klasse!

Wer schläft tut nich‘ sündig‘n. Weck‘ mich ma‘ in‘ne Nacht zu Osternsonntach. Un‘ jetz‘ halt‘s Maul un‘ lass mich in Ruhe poff‘n, nee, ich mein fast‘n tun.