11. Fastentag 2021

Mmmmhm! Die Fastenzeit ist prima. Absolut klasse.

Graugans im Rosensteinpark
Der Fastenden Leid ist der Graugans Freud‘.

Abbruchfasten ist einmalig gut. Einmal am Tag satt essen und dann höchstens einen kleinen (oder auch zwei) Happen zwischendurch. Und das Beste ist, das Essen muss abstinent sein.

Abstinent ist sowas von super klasse! Abstinent heißt kein Fleisch oder Fleischprodukte von warmblütigen Tieren, also zum Beispiel Graugänsen wie mich.

Sonntags wird nicht gefastet. Ist halt so. Ich verziehe mich sonntags immer woanders hin, nie im Rosensteinpark.

So komme ich gut über die Runden.

Für eine gute Fastenzeit – Für Profis

Aber kann man denn nicht auch… ein bisschen mehr tun?

Aber natürlich! Und dazu lädt uns die Kirche auch ein. Jedem steht es frei, sich zusätzliche Bußübungen aufzuerlegen, wobei immer darauf zu achten ist, dass man sich nicht zu viel vornimmt, sondern vor allem regelmäßig und treu bei dem bleibt, was man sich vorgenommen hat. Der Priester kann uns im Beichtstuhl dazu nützliche Hinweise geben.

Käsekuchen - einfach selbst gemacht
Käsekuchen – Eine leckere Profifastenspeise

Hier einige Ideen zur Orientierung:

1. Vor allem kann man etwas häufiger zur Beichte gehen, zum Beispiel zwei- oder dreimal während der Fastenzeit. Das macht uns wachsamer, und wir empfangen in diesem Sakrament die Gnaden, die wir brauchen, um nicht rückfällig zu werden.

2. Dem Gebet besondere Aufmerksamkeit widmen, indem man sich wirklich um Regelmäßigkeit bemüht (Morgengebet, Abendgebet …) oder gegebenenfalls auch, im Kreis der Familie, ein besonderes Gebet (z.B. den ganzen Rosenkranz oder ein Gesätzchen) beten.

3. Früher waren Fasten und Abstinenz während sämtlicher Tage der Fastenzeit (außer an Sonntagen und großen Festtagen) obligatorisch. Man kann an den Geist dieser alten Praxis anknüpfen, indem man sich kleine Bußübungen auferlegt: keine Süßigkeiten, keine zu üppigen oder ausgefallenen Mahlzeiten, kein Alkohol usw.

4. Ein Werk der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten: gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Besuch von kranken oder alten Menschen …

5. Auch schränkt man überflüssige, unnötig zeitraubende Aktivitäten ein, wie z.B. Internet, soziale Medien, Kino, Fernsehen …

6. Die so gewonnene Zeit widmet man am besten der geistlichen Lektüre (jeden Tag im Meßbuch die Texte der Messe lesen, oder das Leben eines Heiligen, den Katechismus, die Nachfolge Christi etc.).

7. Und vor allem viel Unverdrossenheit: „Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, daß du fastest.“ (Evangelium vom Aschermittwoch)

Jeder bringe über das ihm zugewiesene Maß hinaus aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes
Gott etwas dar,
und erwarte in der Freude geistlicher Sehnsucht das heilige Ostern.

(Regel des heiligen Benedikt)

Text übernommen von:

Priesterbruderschaft St. Petrus – Reisstr. 13 – 70435 Stuttgart

Für eine gute Fastenzeit

Die Fastenzeit ist eine privilegierte Zeit von vierzig Tagen, die uns von der Kirche angeboten wird, damit wir uns Gott wieder mehr zuwenden und die Vergebung unserer Sünden erhalten: gleichsam eine große jährliche Exerzitienzeit vom Aschermittwoch bis zum Osterfest, zu der die Kirche all ihre Kinder einlädt.

Pommes mit Mayo
Ein absolut erstklassiges Fastenessen: Pommes mit Mayo

Was macht man während der Fastenzeit?

Zunächst einmal das, was die Kirche vorschreibt:

1. Gläubige ab einem Alter von 14 Jahren sollen an den Freitagen und am Aschermittwoch kein Fleisch essen.

2. Die Gläubigen zwischen 18 und 60 Jahren sind gehalten, am Aschermittwoch und am Karfreitag zu fasten und an diesen Tagen viel Zeit im Gebet zu verbringen.

3. Alle Gläubigen sollen an sämtlichen Fastentagen Bußwerke vollbringen (Beten, Werke der Frömmigkeit oder Nächstenliebe, hochherzigere Erfüllung ihrer Standespflichten).

Pommes mit BigMäc
Ein absolutes „No Go“: Pommes mit BigMäc

Worin besteht das Fasten?

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