Für eine gute Fastenzeit – Für Profis

Aber kann man denn nicht auch… ein bisschen mehr tun?

Aber natürlich! Und dazu lädt uns die Kirche auch ein. Jedem steht es frei, sich zusätzliche Bußübungen aufzuerlegen, wobei immer darauf zu achten ist, dass man sich nicht zu viel vornimmt, sondern vor allem regelmäßig und treu bei dem bleibt, was man sich vorgenommen hat. Der Priester kann uns im Beichtstuhl dazu nützliche Hinweise geben.

Käsekuchen - einfach selbst gemacht
Käsekuchen – Eine leckere Profifastenspeise

Hier einige Ideen zur Orientierung:

1. Vor allem kann man etwas häufiger zur Beichte gehen, zum Beispiel zwei- oder dreimal während der Fastenzeit. Das macht uns wachsamer, und wir empfangen in diesem Sakrament die Gnaden, die wir brauchen, um nicht rückfällig zu werden.

2. Dem Gebet besondere Aufmerksamkeit widmen, indem man sich wirklich um Regelmäßigkeit bemüht (Morgengebet, Abendgebet …) oder gegebenenfalls auch, im Kreis der Familie, ein besonderes Gebet (z.B. den ganzen Rosenkranz oder ein Gesätzchen) beten.

3. Früher waren Fasten und Abstinenz während sämtlicher Tage der Fastenzeit (außer an Sonntagen und großen Festtagen) obligatorisch. Man kann an den Geist dieser alten Praxis anknüpfen, indem man sich kleine Bußübungen auferlegt: keine Süßigkeiten, keine zu üppigen oder ausgefallenen Mahlzeiten, kein Alkohol usw.

4. Ein Werk der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten: gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Besuch von kranken oder alten Menschen …

5. Auch schränkt man überflüssige, unnötig zeitraubende Aktivitäten ein, wie z.B. Internet, soziale Medien, Kino, Fernsehen …

6. Die so gewonnene Zeit widmet man am besten der geistlichen Lektüre (jeden Tag im Meßbuch die Texte der Messe lesen, oder das Leben eines Heiligen, den Katechismus, die Nachfolge Christi etc.).

7. Und vor allem viel Unverdrossenheit: „Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, daß du fastest.“ (Evangelium vom Aschermittwoch)

Jeder bringe über das ihm zugewiesene Maß hinaus aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes
Gott etwas dar,
und erwarte in der Freude geistlicher Sehnsucht das heilige Ostern.

(Regel des heiligen Benedikt)

Text übernommen von:

Priesterbruderschaft St. Petrus – Reisstr. 13 – 70435 Stuttgart

Liebe Urlaubsgrüße

Liebe Urlaubsgrüße aus der karstigen Permafrostregion in Gretels Heimatland Großgretanien.

Schroffe Felsen, steile Schluchten
Großgretanien von seiner schönsten Seite:
Schroffe Felsen, steile Schluchten

Die Karste sind karstig, die Moore ausgetrocknet braun,

aber die Felsen sind recht knusprig, gut zu kau‘n.

Nachmittags gibt es leckern Käsekuchen
Nach den Strapazen der Karstlandwanderung gibt es leckern Käsekuchen

Ich freue mich schon auf heute Nachmittag und den leckeren selbstgebackenen Käsekuchen mit Streuseln oben drauf.

Gedeckter Käsekuchen Anni Freiburgbärin von Huflattich Art

Heute Mittag, kurz nach dem Mittagessen (nichtvegetarisches Filetsteak vom Rind und Beilagen).

Käsekuchen - einfach selbst gemacht
Käsekuchen – einfach selbst gemacht

„Das war Klasse“, sagte meine Freiburgsekretärin, „und welchen Kuchen hast Du zum Kaffeetrinken gemacht?“

„Wieso ich?“, entgegnete entgeistert meine Annisekretärin, „ich war für das Mittagessen zuständig und Du solltest den Kuchen machen.“

„Nein, Du …“

„Ich doch nicht!“

Ein Streit eskalierte. Keine erklärte sich für’s Kuchen backen zuständig, es roch nach Krieg. Hausfrauenschlacht, Hausfrauen schlachten.

„Moment“, unterbrach ich, als der Streit dem Höhepunkt entgegen stürmte, „was haben wir überhaupt an Zutaten, um einen gelungenen Apfelkuchen zu backen?“

Nach kurzer Zeit erhielt ich die Meldung, alles sei für den Mürbeteig da, nichts für die Apfelkuchenfüllung, da beide der Meinung waren, die andere hätte Äpfel gekauft und so hatte keine auch nur einen Apfel gekauft.

Meiner Freiburgsekretärin gab ich umgehend die Arbeitsanweisung, einen Mürbeteig herzustellen und die Kuchenform damit auszukleiden. Wie das geht, das steht in diesem Rezept.

Mit meiner Annisekretärin machte ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Füllung.

„Haben wir Quark?“, fragte ich, keinen Widerspruch duldend.

„250 g Magerstufe und 250 g Sahnequark, 20%. Beide nicht grün, sondern weiß.“

Auf diese Spitze, die sich auf meine Quarkpfannkuchen nach einem Rezept von Computer-Lies’chen bezog, ging ich nicht ein, sondern ich sagte ziemlich barsch: „Ab in die Schüssel damit.“ Nach einer kleinen Pause dann (der Quark schon in der Schüssel): „Das ist ziemlich wenig. Haben wir noch Joghurt?“

Zwei kleine Becher stichfesten Joghurts kamen schnell in die Schüssel. Dann noch eine Packung Frischkäse. Zu guter Letzt noch ein halber Becher Sahne (Die andere Hälfte ging für die Soße zu den Rindersteaks drauf).

„Vier Esslöffel Zucker, Ein Fläschchen Vanille- und Zitronenaroma und eine handvoll Rosinen rein und kräftig verrühren.“

Nach einer Stunde Backzeit ist der Kuchen fertig
Nach einer Stunde Backzeit ist der Kuchen fertig

Meine knappe Anweisung wurde postwendend ausgeführt und dann war die Käsekuchenfüllung perfekt. Um auf Nummer sicher zu gehen, gab ich die Anweisung, noch einen Beutel Pudding oder Käsekuchenhilfe unterzurühren.

Die Füllung kam in die Kuchenform, Teig kleingebröselt als Streusel obendrauf, dann eine Stunde bei 170° in den Backofen und … Das sonntägliche Kaffeetrinken war gerettet.