Geliebte Gottes

Wer begreift, dass er der Geliebte Gottes ist, der braucht nicht mehr durch die Gegend zu laufen und um Anerkennung zu betteln.

Henri J. M. Nouwen

Henri J. M. Nouwen ist 1932 geboren und 1996 gestorben. Er war ein niederländischer römisch-katholischer Priester, Psychologe und geistlicher Schriftsteller.

Christus unsere Hoffnung
Christus unsere Hoffnung

Wenn man wirklich davon überzeugt ist, die oder der Geliebte Gottes zu sein, ist es der Schlüssel zu unzerstörbarem Glück und gelassener Souveränität. Nur wie schwer ist es das zu glauben, wenn man schuldig geworden ist, es zu Spannungen im eigenen Umfeld gekommen ist, wenn man gar gescheitert ist.

Einer hatte nie Zweifel daran. Er wusste sich zu tiefst von Gott – Seinem Vater – geliebt.

Er scheute keinen Konflikt, bezog manchmal ziemlich drastisch Stellung und nahm bewusst in Kauf, von anderen abgelehnt zu werden. Er handelte so, um den Menschen, denen er begegnete ( auch die ihn ablehnten) zum wahren Leben zu führen. Es wird Ihn schon geschmerzt haben, abgelehnt zu werden, aber er wusste sich von Gott über alles und immer und treu geliebt. Und somit konnte Er –Jesus Christus – alles riskieren auch seine eigene Hinrichtung.
Manchmal denke ich, Jesus hatte es zu Seiner Erdenzeit relativ einfach, unverbrüchlich an Gottes Liebe zu Ihm zu glauben. Er wurde nie schuldig. Also musste Er nie Angst haben, Gottes Liebe und Zuwendung zu verlieren. Ganz anders sieht es bei uns Menschen aus, wir werden ohne Ende immer wieder schuldig.

Aber welch eine Hoffnung gibt uns Jesus Christus:

…Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie soll er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein … Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

Römerbrief 8,31- 39

Anmerkung: In dieser kurzen Betrachtung habe ich nur die Menschheit Jesu betrachtet, nicht Seine Gottessohnschaft.

Das Römische Martyrologium – Für Christus sterben

Das Römische MartyrologiumChristen haben sich zu allen Zeiten zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Als Beispiel der am heutigen Tag verehrte Heilige Blutzeuge Blasius:

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius. Er hat viele Wunder gewirkt.

Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt. Doch er kam heil wieder heraus.

Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren sieben Frauen, die während der Folterung das herabträufelnde Blut des Märtyrers sammeln wollten, als Christinnen ergriffen worden. Nach harter Folterung wurden sie alle mit dem Schwerte getötet

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die Weihnachtsgeschichte

Es geschah aber in den selben Tagen, daß von Kaiser Augustus ein Befehl ausging, daß der ganze Erdkreis aufgeschrieben werde. Diese Aufschreibung war die erste, und geschah durch Cyrino, den Statthalter von Syrien.

Fröhliche Weihnachten
Wir wünschen ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest

Und alle gingen hin, sich aufschreiben zu lassen, ein jeder in seine Stadt.

Da zog auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, welche Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich aufschreiben zu lassen mit Maria, seinem verlobtem Weibe, welche schwanger war.

Es begab sich aber, als sie daselbst waren, erfüllten sich die Tage, daß sie gebären sollte.

Und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, und wickelte ihn in Windeln, und legte ihn in eine Krippe, weil für sie kein Platz war in der Herberge.

Und es waren Hirten in der selben Gegend, die hüteten und in der Nacht wache hielten bei ihrer Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn stand vor ihnen, und die Herrlichkeit Gottes umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr.

Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet Euch nicht! Denn sehet, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volke zuteil werden wird; daß Euch heute der Heiland geboren worden, in der Stadt Davids, welcher Christus, der Herr, ist. Und dies soll Euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln eingewickelt und in einer Krippe liegend.“

Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, welche Gott lobten, und sprachen: „Ehre Gott in der Höhe, und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!“

Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg gegangen waren in den Himmel, sprachen die Hirten zueinander: „Lasset uns hingehen bis Bethlehem, und das Wort sehen, das geschehen ist, und das uns der Herr kund getan hat.“

Und sie kamen eilend, und fanden Maria und Joseph, und das Kind, welches in der Krippe lag.

Da sie es aber sahen, machten sie bekannt, was zu ihnen von diesem Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich, und über die Dinge, welche von den Hirten ihnen erzählt worden.

Maria aber bewahrte alle diese Worte, und überlegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten zurück, in dem sie Gott priesen und lobten um alles dessen willen, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es zu ihnen gesagt worden war.

Lukas 2, 1 – 20

Aus: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes mit dem Urtext der Vulgata übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Augustin Arndt S. J. ,1914. (Allioli Bibel)

Allen unseren Freunden und Lesern wünschen wir ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest!

Anni Freiburgbärin von Huflattich und Freunde


„Die Weihnachtsgeschichte“ weiterlesen

Annette von Droste-Hülshoff – Am vierten Sonntage im Advent

Evang.: Vom Zeugnisse Johannis

Fragst du mich, wer ich bin? Ich berg‘ es nicht:
Ein Wesen bin ich sonder Farb‘ und Licht.
Schau mich nicht an; dann wendet sich dein Sinn;
Doch höre, höre, höre! denn ich bin
Des Rufers in der Wüste Stimme.

Am vierten Sonntage im Advent
Am vierten Sonntage im Advent

In Nächten voller Pein kam mir das Wort
Von ihm, der Balsam sät an Sumpfes Bord,
Im Skorpion der Heilung Öl gelegt,
Dem auch der wilde Dorn die Rose trägt,
Der tote Stamm entzündet sein Geglimme.

So senke deine Augen und vernimm
Von seinem Herold deines Herren Grimm,
Und seine Gnade sei dir auch bekannt,
Der Wunde Heil, so wie der schwarze Brand,
Wenn seiner Adern Bluten hemmt der Schlimme.

Merk auf! Ich weiß es, daß in härtster Brust
Doch schlummert das Gewissen unbewußt;
Merk auf, wenn es erwacht; und seinen Schrei
Ersticke nicht, wie Mutter sonder Treu‘
Des Bastards Wimmern und sein matt Gekrümme!

Ich weiß es auch, daß in der ganzen Welt
Dem Teufel die Altäre sind gestellt,
Daß Mancher kniet demütig nicht gebeugt;
Und überm Sumpfe engelgleich und leicht
Der weiße Lotos wie ein Kindlein schwimme.

Es tobt des tollen Strudels Ungestüm,
Und zitternd fliehen wir das Ungetüm;
Still liegt der Sumpf und lauert wie ein Dieb:
Wir pflücken Blumen, und es ist uns lieb
Zu schaun des Irrlichts tanzendes Geflimme.

Drum nicht vor dem Verruchten sei gewarnt;
Doch wenn dich süßer Unschuld Schein umgarnt,
Dann lächelt der Vampyr, dann fahr‘ zurück
Und senke tief, o tief in dich den Blick,
Ob leise quellend die Verwesung klimme!

Ja, wo dein Aug‘ sich schaudernd wenden mag,
Da bist du sicher mindestens diesen Tag;
Doch gift’ger öfters ist ein Druck der Hand,
Die weiche Träne und der stille Brand,
Den Lorbeer treibend aus Vulkanes Grimme.

Ich bin ein Hauch nur; achtet nicht wie Tand
Mein schwaches Wehn, um dess, der mich gesandt.
Erwacht, erwacht! Ihr steht in seinem Reich;
Denn sehet, er ist mitten unter euch,
Den ihr verkennt, und ich bin seine Stimme!

aus: Annette von Droste-Hülshoff – Das geistliche Jahr, 1851

Annette von Droste-Hülshoff, Am dritten Sonntage im Advent

Evangelium: Johannes sendet zu Christo

Auf keinen Andern wart‘ ich mehr:
Wer soll noch Liebres kommen mir?
Wer soll so mild und doch so hehr
Mir treten an des Herzens Tür?
Wer durch des Fiebers Qual und Brennen
So liebreich meinen Namen nennen,
Ein Balsamträufeln für und für?

Sonnenaufgang im Rosensteinpark
Sonnenaufgang im Rosensteinpark – Die Dunkelheit weicht

Du wußtest es von Ewigkeit,
Daß der Gedanken Übermaß,
Dem Sinn entzogner Herrlichkeit,
Zersprengen müßt‘ mein Hirn wie Glas;
So kommst du niedrig meinesgleichen,
Wie zu der Armut Fromme schleichen,
Dich setzend wo der Bettler saß.

Wenn fast zum Schwindeln mich gebracht
Der wirbelnden Betrachtung Kreis,
Dann trittst du aus der Dünste Nacht,
Und deine Stimme flüstert leis:
»Hier bin ich, bin ich, woll‘ mich fassen,
Dann magst du alles Andre lassen;
Auf meinem Kreuze liegt der Preis.«

O Stimme, immer mir bekannt,
O Wort, das stets verständlich mir,
Du legst mir auf der Liebe Band,
Und meine Schritte folgen dir!
In Liebe glaub‘ ich, Liebesglauben
Fürwahr soll keine Macht mir rauben;
Geschlossen ist des Grübelns Tür.

Gehemmt die Jagd, durch scharfen Stein
Und Dornen hetzend meinen Fuß;
Ich ruh‘ in deinem kühlen Hain
Und lausche deinem sanften Gruß.
Die Blinden sehn, die Kalten glühen,
Und aus des Irren Haupte ziehen
Der dumpfen Schatten Menge muß.

Ich folge dir zu Berges Höhn,
Wo Leben von den Lippen fließt,
Und deine Tränen darf ich sehn,
O tausendmal mit Heil gegrüßt;
Muß in Gethsemane erzittern,
Daß Schrecken Gottes Leib erschüttern,
Blutschweiße Gottes Stirn vergießt.

Er hat gehorsam bis zum Tod,
Ja, zu des Todes eitlem Graus,
Gekostet jede Menschennot
Und trank den vollen Becher aus:
So richte dich aus Dorn und Höhle,
Du meine angstgeknickte Seele;
Auch du nur trägst ein irdisch Haus.

Laß wanken denn die Türme grau
Und mische deine Tränen nur
Mit deines Heilands blut’gem Tau,
Gequälter Sklave der Natur;
Er, dessen Schweiß den Grund gerötet,
Er weiß es, wie ein Seufzer betet,
Mein Jesus, meine Hoffnungsau!

aus: Annette von Droste-Hülshoff – Das geistliche Jahr

FSSP Stuttgart informiert

Wie immer in diesen schweren Wochen der umsichgreifenden Seuche und der trostlosen Zeit ohne Hl. Messopfer möchte ich die Mitteilungen unserer Priester Pater Dreher und Pater Donner ungekürzt und sofort weitergeben. Möge diese öde Zeit bald vorbei sein.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

St. Albert, Stuttgart Zuffenhausen
St. Albert, Stuttgart Zuffenhausen

Liebe Gläubige,

P. Donner und ich grüßen Sie herzlich aus Stuttgart!
Wir treten bald in die Heilige Woche ein, dem Höhepunkt des ganzes Kirchenjahres. Auch wenn wir nicht in der Kirche gemeinsam als Gemeinde diese Tage – beginnend mit dem Palmsonntag – begehen können, so finden die liturgische Feiern doch statt, aber eben anders wie wir es gewohnt sind und wie es eigentlich vorgesehen ist.
Wir Priester feiern die Kartage ja nicht für uns privat, sondern auch stellvertretend für Sie alle – und übertragen die Gottesdienste im Internet:

Livestream auf Instagram: https://www.instagram.com/fsspstuttgart/
Und zum Nachschauen auf dem Youtube-Kanal von P. Jean de León: https://www.youtube.com/user/adusumleonis

Beginnend mit dem Palmsonntag um 9.30 Uhr!

Wir werden für die Gläubigen auch wieder eine Anzahl Palmzweige weihen. Am Sonntagnachmittag (14-17 Uhr) ist wieder die Kirche St. Albert fürs private Gebet geöffnet, sodaß Sie dann für daheim von den geweihten Zweige mitnehmen können. Sie sollen jedes Jahr neu die Kreuze zuhause schmücken als Zeichen unserer Liebe und Hingabe an Christus, unserem König, dem wir am Palmsonntag das Hosanna zurufen!

Immer schön ist es auch eigene Palmbüschel zu binden und zu schmücken – besonders auch im Kreis der Familie mit den Kindern. Gerne können Sie Ihre eigenen Palmbüschel bis Samstagabend vor dem Eingang von St. Albert oder bei uns in der Reisstraße 13 für die Weihe abgeben. Diese legen wir dann vorn am Altar zum Abholen bereit.

Viele haben auch ihre Osterkerze für daheim selbst verziert – auch das eine gute Vorbereitung auf Ostern – besonders auch zusammen in der Familie.
Bastelmaterial für Wachs+Kerzen gibt es z.B. hier: https://www.kerzen-zimmermann.de/Basteln-mit-Wachs/

Dann gibt es auch die Tradition der Fastenkrippe zum Aufstellen am Hausaltärchen. Die Szenen der Passion sind mit Figuren aus Pappe dargestellt. Das Ausschneiden und Aufstellen kann gerade auch für Familien eine schöne Begleitung und Hilfe zur Mitfeier der Heiligen Tage sein. Sehr schön ist die „Fastenkrippe aus Tirol“, im Buchhandel erhältlich, z.B. bei:
https://www.sarto.de/alles-ueber-sarto-bestellen.php?auesb_suchbegriff=fastenkrippe%20aus%20tirol&auesb_produkt=2e1ef6a1bdb448bdac873919c32278cb

Ein Video mit einer ausgezeichneten Kinderpredigt zur Passionszeit finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=3B09mUrxnUo

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ schreibt Paulus seinem Schüler Timotheus (2 Timotheus 1,7).
In diesem Geist der Liebe wollen wir kraftvoll glauben und beten, beten für alle Kranken, besonders in unserer Gemeinde und im Priesterseminar in Wigratzbad, beten für alle Sterbenden und wir wollen in tätiger Nächstenliebe dort helfen wo wir können – und sei es durch einen Telefonanruf bei Alten, einsamen Menschen, ein paar liebe Worte und Segenswünsche zur Aufmunterung und zum Trost.

Mit priesterlichen Segensgrüßen

P. Stefan Dreher

Blasiussegen – Der Heilige Blasius

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius.

Dem Heiligen Blasius gewidmet
Dem Heiligen Blasius gewidmet:
St. Blasius in Buchenbach

Er hat viele Wunder gewirkt. Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt.

Doch er kam heil wieder heraus. Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren sieben Frauen, die während der Folterung das herabträufelnde Blut des Märtyrers sammeln wollten, als Christinnen ergriffen worden. Nach harter Folterung wurden sie alle mit dem Schwerte getötet.

Ferner anderwärts eine grosse Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium, übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron, Regensburg, 1962, wiederveröffentlicht 2015 im Sarto-Verlag

Christen haben zu allen Zeiten sich zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Die Ankunft der Könige

Lange waren sie unterwegs, haben Gefahren überstanden, Entbehrungen ertragen.

Krippe in St. Albert
Beuget das Knie und betet das Kindlein in der Krippe an.

Jetzt sind sie am Ziel. Der wahre König der Welt liegt vor ihnen und Ihm erweisen sie ihre Anbetung.

Jesus Christus, der wahre Herrscher der Welt.

Die Krippe steht in St. Albert, Stuttgart.

Christus ist und bleibt das letzte Wort

„Christus ist und bleibt das letzte Wort des erbarmenden Gottes an die Menschheit.

Bruder Konrad
Bruder Konrad Gedächtnis am Kloster Ave Maria

Was ihn verneint, ist Irrtum!

Was sich ihm nicht beugt, ist Rebellion!

Was ihn verachtet, webt sich selbst das Totenkleid!

Wer Christi Namen und Kreuz, Christi Lehre und Glauben aus den Herzen der Menschen zu tilgen sucht, ist nicht Wegbereiter einer besseren Zukunft, sondern ihr Totengräber!“

Ave Maria
Klosterkirche Ave Maria

Kardinal-Staatssekretär Pacelli, der spätere Papst Pius XII., am Tag der Heiligsprechung Bruder Konrads 1934

Das Bild Bruder Konrads stammt aus dem ehemaligen Kapuzinerkloster Ave Maria, von den Kapuzinern im Oktober 2018 aufgeben. Die faulen Früchte des zweiten Vatikanums haben auch hier ihre volle faule Wirkung gezeigt.

Heute vor über 2000 Jahren

Genau am heutigen Tag, der nun mehr als 2000 Jahre her ist, geschah es in einem kleinen Ort weit, weit weg, dass ein kleiner Ochse an der Wand eines Stalles lehnte.

Der Ochs' in Bethlehem
Der Ochs‘ in Bethlehem

Der kleine Ochs‘ war verwundet, schwer verwundet. Eines dieser bösartigen wie Pilze aus dem Boden schießenden Dinger, ein Windrad zur Stromerzeugung, war explodiert und hatte dem kleinen Ochsen ein Bein abgehackt (das dieser vermaledeite Querschläger aus einem stolzen Stier einen kleinen Ochsen machte, muss an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden.)

mit seinen schweren Verletzungen
mit seinen schweren Verletzungen

Nun wartete also dieser kleine Ochs‘ an die Wand eines Stalles geschmiegt in einer kleinen Ortschaft namens Bethlehem auf ihn, den König der Könige, dass er seine Wunde heile.

Heute, in einem Abstand von über 2000 Jahren, kann man der Welt verkünden: „Der kleine Ochs‘ hat nicht vergeblich gewartet. Heute Nacht ist in diesem Stall der König der Könige, Jesus Christus, in die Welt gekommen und hat als erstes den Ochs‘ geheilt.“ (Ob der Ochs‘ hernach auch wieder ein stolzer Stier ward, darüber erzählt die Geschichte nichts. Geht auch niemanden was an.)