Annette von Droste-Hülshoff – Christi Himmelfahrt

Er war ihr eigen drei und dreißig Jahr.
Die Zeit ist hin, ist hin!
Wie ist sie doch nun alles Glanzes bar,
Die öde Erd‘, auf der ich atm‘ und bin!
Warum durft‘ ich nicht leben, als sein Hauch
Die Luft versüßte, als sein reines Aug‘
Gesegnet jedes Kraut und jeden Stein?
Warum nicht mich? Warum nicht mich allein
O Herr, du hättest mich gesegnet auch!

Die Luft versüßt
Die Luft versüßt

Dir nachgeschlichen wär‘ ich überall
Und hätte ganz von fern,
Verborgen von gebüschesgrünem Wall,
Geheim betrachtet meinen liebsten Herrn.
Zu Martha hätt‘ ich bittend mich gewandt
Um einen kleinen Dienst für meine Hand:
Vielleicht den Herd zu schüren dir zum Mahl,
Zum Quell zu gehn, zu lüften dir den Saal –
Du hättest meine Liebe wohl erkannt.

Und draußen in des Volkes dichtem Schwarm
Hätt‘ ich versteckt gelauscht,
Und deine Worte, lebensreich und warm,
So gern um jede andre Lust getauscht;
Mit Magdalena hätt‘ ich wollen knien,
Auch meine Träne hätte sollen glühn
Auf deinem Fuß; vielleicht dann, ach, vielleicht
Wohl hätte mich dein selig Wort erreicht:
Geh hin, auch deine Sünden sind verziehn!

als sein reines Aug‘ Gesegnet jedes Kraut und jeden Stein?
als sein reines Aug‘
Gesegnet jedes Kraut und jeden Stein?

Umsonst! Und zwei Jahrtausende nun fast
Sind ihrem Schlusse nah‘,
Seitdem die Erde ihren süßen Gast
Zuletzt getragen in Bethania.
Schon längst sind deine Märtyrer erhöht,
Und lange Unkraut hat der Feind gesät;
Gespalten längst ist deiner Kirche Reich,
Und trauernd hängt der mühbeladne Zweig
An deinem Baume; doch die Wurzel steht.

Geboren bin ich in bedrängter Zeit;
Nach langer Glaubensrast
Hat nun verschollner Frevel sich erneut;
Wir tragen wieder fast vergeßne Last,
Und wieder deine Opfer stehn geweiht.
Ach, ist nicht Lieben seliger im Leid?
Bist du nicht näher, wenn die Trauer weint.
Wo Drei in deinem Namen sind vereint,
Als Tausenden in Schmuck und Feierkleid?

‚S ist sichtbar, wie die Glaubensflamme reich
Empor im Sturme schlägt,
Wie Mancher, der zuvor Nachtwandlern gleich,
Jetzt frisch und kräftig seine Glieder regt.
Gesundet sind die Kranken; wer da lag
Und träumte, ward vom Stundenschlage wach;
Was sonst zerstreut, verflattert in der Welt,
Das hat um deine Fahne sich gestellt,
Und jeder alte, zähe Firnis brach.

Was will ich mehr? Ist es vergönnt dem Knecht,
Die Gabe seines Herrn
Zu meistern? Was du tust, das sei ihm recht!
Und ist dein Lieben auch ein Flammenstern,
Willst läutern du durch Glut, wie den Asbest,
Dein Eigentum von fauler Flecken Pest:
Wir sehen deine Hand und sind getrost,
Ob über uns die Wetterwolke tost,
Wir sehen deine Hand und stehen fest.

aus: Annette von Droste-Hülshoff – Das geistliche Jahr

Rot kann schön sein

Rot kann sogar sehr schön sein, wie das Bild der roten, fast violetten, Blüten beweist.

Rote Blüten
Diese roten Blüten sehen schön aus.

Rot ist dann sehr schön, wenn es für die Farbe der Märtyrer steht. Blut vergossen für Gott.

Rot ist dann hässlich, wenn es für das kommunistische Rot steht, das Blut der Feinde, die der Ausbreitung des Kommunismus im Wege stehen.

Das Römische Martyrologium – Für Christus sterben

Das Römische MartyrologiumChristen haben sich zu allen Zeiten zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Als Beispiel der am heutigen Tag verehrte Heilige Blutzeuge Blasius:

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius. Er hat viele Wunder gewirkt.

Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt. Doch er kam heil wieder heraus.

Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren sieben Frauen, die während der Folterung das herabträufelnde Blut des Märtyrers sammeln wollten, als Christinnen ergriffen worden. Nach harter Folterung wurden sie alle mit dem Schwerte getötet

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Glockenplenum Stephansdom! Extra für den 3. Advent!

Der Stephansdom, Domkirche St. Stephan zu Wien, ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Ruine
Schöner Klang, aber innerlich eine Ruine

Der Dom ist Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Namensgeber ist der heilige Stephanus, der erste Märtyrer.

Der Stephansdom verfügt über 22 Glocken. Die bedeutendste Glocke ist die Pummerin. Die Pummerin, hängt im Nordturm. Sie ist die größte Glocke in Österreich und die drittgrößte Glocke in West- und Mitteleuropa.

Für Technikfreaks noch ein kleines Schmankerl. Die Pummerin schlägt mit neuer Hightech-Steuerung:

Blasiussegen – Der Heilige Blasius

Das Römische Martyrologium, der 3. Februar

Zu Sebaste in Armenien das Leiden des heiligen Bischofs und Blutzeugen Blasius.

Dem Heiligen Blasius gewidmet
Dem Heiligen Blasius gewidmet:
St. Blasius in Buchenbach

Er hat viele Wunder gewirkt. Unter dem Statthalter Agricolaus wurde er lange gegeißelt, an einem Holzgerüst aufgehängt und mit eisernen Kämmen zerfleischt, in einen schmutzigen Kerker geworfen und im See ertränkt.

Doch er kam heil wieder heraus. Schließlich wurde er auf Befehl des genannten Richters mit zwei jugendlichen Gefährten enthauptet.

Schon vor ihm waren sieben Frauen, die während der Folterung das herabträufelnde Blut des Märtyrers sammeln wollten, als Christinnen ergriffen worden. Nach harter Folterung wurden sie alle mit dem Schwerte getötet.

Ferner anderwärts eine grosse Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium, übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron, Regensburg, 1962, wiederveröffentlicht 2015 im Sarto-Verlag

Christen haben zu allen Zeiten sich zu Christus bekannt und sind mit Freuden seinen Geboten auch in den Tod gefolgt.

Bis 1962 sind die Martyrer im Römischen Matyrologium niedergeschrieben und verehrt worden. Christen, die ohne mit der Wimper zu zucken für Christus und ihren Glauben in den Tod gegangen sind.

Die Letzte am Schafott

Das Römische MartyrologiumGestern lasen wir:

Das Römische Martyrologium, der 21. Oktober

Zu Köln der Heimgang der heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen.

Sie wurden wegen des christlichen Glaubens und ihres festen Willens zur Jungfräulichkeit von den Hunnen niedergemacht und beschlossen so ihr Leben mit dem Martyrertode.

Ihre zahlreichen Überreste wurden zu Köln beigesetzt.

Heute lesen wir:

Das Römische Martyrologium, der 22. Oktober

Bei Köln die heilige Cordula. Sie gehörte zur Schar der heiligen Ursula, versteckte sich aber aus Furcht vor den grausamen Mißhandlungen ihrer Gefährtinnen.

Doch reuevoll stellte sie sich am nächsten Tag freiwillig den Hunnen und empfing als letzte von allen die Martyrerkrone.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Die Liebe zu Jesus, das ist die Liebe zu Gott, besiegt jede Angst

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Der heilige Blutzeuge Bonifatius

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 5. Juni

In Friesenland der heilige Blutzeuge Bonifatius, Bischof von Mainz.

Von England nach Rom gekommen, war er vom heiligen Papst Gregorius II. nach Deutschland gesandt, jenen Stämmen den Glauben an Christus zu verkünden.

Da er eine große Zahl, besonders Friesen, für die christliche Religion gewann, wird er mit Recht der Apostel der Deutschen genannt.

In Friesenland wurde er schließlich von wütenden Heiden mit dem Schwerte eetötet und erlitt so zusammen mit seinem Mitbischof Eobanus und anderen Dienern Gottes das Martyrium.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.

Der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 1. Juni

Zu Caesarea in Palästina der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus, ein Mann von staunenswerter Heiligkeit, Gelehrsamkeit und Freigebigkeit gegen die Armen.

Er wurde wegen seines Glaubens an Christus in der Verfolgung des Galerius Maximiänus zuerst unter dem Statthalter Urbanus gepeinigt und in den Kerker geworfen.

Unter Firmilianus wurde er dann von neuem vor Gericht gestellt und gefoltert und erlitt schließlich mit mehreren Gefährten das Martyrium.

Damals starben auch der Diakon Valens, ein Paulus und weitere neun. Ihr Gedächtnis wird an anderen Tagen gefeiert.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.

In Palästina herrscht seit langem die Dunkelheit, vor der Kardinal Sarah die Europäer warnt. Die wenigen in Palästina lebenden Christen sind für die Hamas reine Verfügungsmasse, mit der sie nach belieben umgehen können.

Die Jungfrau von Orleans

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 30. Mai

Zu Rouen die heilige Johanna von Arc, genannt die Jungfrau von Orleans. Nach tapferem Kampfe für ihr Vaterland geriet sie in die Gewalt der Feinde, die sie ungerecht verurteilten und verbrannten. Von Papst Benedikt XV. wurde sie ins Buch der Heiligen eingetragen.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.