Glockenplenum Stephansdom! Extra für den 3. Advent!

Der Stephansdom, Domkirche St. Stephan zu Wien, ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Ruine
Schöner Klang, aber innerlich eine Ruine

Der Dom ist Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Namensgeber ist der heilige Stephanus, der erste Märtyrer.

Der Stephansdom verfügt über 22 Glocken. Die bedeutendste Glocke ist die Pummerin. Die Pummerin, hängt im Nordturm. Sie ist die größte Glocke in Österreich und die drittgrößte Glocke in West- und Mitteleuropa.

Für Technikfreaks noch ein kleines Schmankerl. Die Pummerin schlägt mit neuer Hightech-Steuerung:

Nur Mut!

„Nur Mut! Gott ist der Meister. Er lenkt alles zu seiner Ehre und zu unserem Besten und niemand kann ihm widerstehen.

Gnadenstuhl
Gnadenstuhl – Der Dreieine Gott

Alle Pläne der Menschen, und seien sie noch so gut ausgedacht, dienen nur dazu, seinen Willen zu erfüllen.“

Hl. Klemens Maria Hofbauer, geb. 1751 in Mähren, gest. 1820 in Wien. Der Bäckergeselle wurde der erste deutschsprachige Priester der Redemptoristen, eine große Gestalt der katholischen Erneuerung im 19. Jahrhundert. Wien und Warschau verehren ihn als Patron.

Gefunden in: Kirchliche Umschau, März 2020

Sinfonia di Wolfgango Mozart à Vienne 1767

In Olmütz (Nordmähren) hielten sich die Mozarts nur einmal zwischen dem 26. Oktober und dem 23. Dezember 1767 auf, als sie abrupt aus dem pockenverseuchten Wien fliehen mussten, die Erkrankung beider Kinder aber konnte jedoch nicht verhindert werden.

Showtreppe im Rosensteinpark
Showtreppe im Rosensteinpark

Auf der Flucht aus Wien machten sie in Brünn Station, und Leopold Mozart verschob wegen der Krankheit ein geplantes Konzert auf den Zeitpunkt der Rückreise. Am 10. Januar 1768 kehrten die Mozarts nach Wien zurück.

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark
Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Vermutlich wurde KV 43 zwischen dem 15. September und dem 23. Oktober 1767 in Wien komponiert, in Olmütz während Wolfgangs Genesung von den Pocken abgeschrieben und (möglicherweise) am 30. Dezember in Brünn aufgeführt.


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Mariä Namen

Das Römische Martyrologium, der 12. September

Maria im Himmel
Die Patrona Bavaria steht auf dem Halbmond.

Das Fest des Heiligsten Namens Maria. Es wurde von Papst Innocentius XI. eingesetzt zur Erinnerung an den herrlichen Sieg über die Türken, der unter den Beistand der Jungfrau Maria bei Wien in Österreich errungen wurde.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Papst Innocentius XI. vermittelte ein Bündnis zwischen dem österreichischen Kaiser Leopold I. und dem polnischen König Johannes Sobieski, stellte eineinhalb Millionen Gulden zur Verfügung und ermöglichte so den wichtigen Sieg bei Wien im Jahr 1683.

Innocentius XI. förderte weiterhin die „Heilige Liga“ des Kaiserreiches mit Polen, Venedig und Russland, was 1686 die Vertreibung der Türken aus Ungarn und 1688 aus Belgrad ermöglichte. Dies brachte ihm den Beinamen „Verteidiger des christlichen Abendlandes“ ein.

Brahms, Ungarische Tänze, Nr. 21 (Urheberrechtlich betrachtet)

1863 nahm Brahms das Angebot an, Chormeister der Wiener Singakademie zu werden, 1864 gab er dieses Amt wieder ab. Zu den in der Folgezeit in Wien entstandenen Werken gehören die „Ungarischen Tänze“.

Brahms: Ungarische Tänze
Brahms: Ungarische Tänze

Die Veröffentlichung der „Ungarischen Tänze“, bei denen Brahms auf zum Allgemeingut gehörende Zigeunerweisen zurückgegriffen hatte, geriet fast zum Skandal:

formvollendet
formvollendet

Zwar erreichte Brahms mit ihnen ein breites Publikum, doch meldeten sich plötzlich andere Musiker zu Wort und reklamierten sich als Urheber der Musik.

Urheberrecht auf österreichisch eben, gell?

Brahms Ungarische Tänze Nr. 21
Volker Hartung
Neue Philharmonie Köln

Johannes Brahms’s temperamental Hungarian Dance No.21 in E minor is performed by the Cologne New Philharmonic Orchestra under the direction of Volker Hartung.
Live from a public concert at Laeiszhalle Hamburg, Germany in March 2012.