Rosenkranzkönigin

Das Römische Martyrologium, der 7. Oktober

Das Römische Martyrologium

Das Fest der Seligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz; zugleich das Gedächtnis Maria vom Sieg.

Papst Pius V. hat diese jährliche Gedenkfeier angeordnet im Hinblick auf den herrlichen Seesieg, den die Christen mit Hilfe der heiligsten Gottesmutter an diesem Tage (bei Lepanto) über die Türken errangen.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die heilige Jungfrau und Blutzeugin Barbara

Das Römische Martyrologium, der 4. Dezember

Zu Nikomedien das Leiden der heiligen Jungfrau und Blutzeugin Barbara.

Kirschblüten
Am Barbaratag in die Vase gestellte Kirschzweige blühen zu Weihnachten

In der Verfolgung des Maximinus mußte sie in düsterem Kerker schmachten, wurde mit Fackeln gebrannt, an der Brust verstümmelt und sonst noch schwer mißhandelt.

Schließlich vollendete sie unter dem Schwerte das Martyrium.

Ferner anderwärts eine grosse Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium, übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron, Regensburg, 1962, wiederveröffentlicht 2015 im Sarto-Verlag

Mariä Namen

Das Römische Martyrologium, der 12. September

Maria im Himmel
Die Patrona Bavaria steht auf dem Halbmond.

Das Fest des Heiligsten Namens Maria. Es wurde von Papst Innocentius XI. eingesetzt zur Erinnerung an den herrlichen Sieg über die Türken, der unter den Beistand der Jungfrau Maria bei Wien in Österreich errungen wurde.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Papst Innocentius XI. vermittelte ein Bündnis zwischen dem österreichischen Kaiser Leopold I. und dem polnischen König Johannes Sobieski, stellte eineinhalb Millionen Gulden zur Verfügung und ermöglichte so den wichtigen Sieg bei Wien im Jahr 1683.

Innocentius XI. förderte weiterhin die „Heilige Liga“ des Kaiserreiches mit Polen, Venedig und Russland, was 1686 die Vertreibung der Türken aus Ungarn und 1688 aus Belgrad ermöglichte. Dies brachte ihm den Beinamen „Verteidiger des christlichen Abendlandes“ ein.

Der heilige Bekenner und Kirchenlehrer Athanasius

Das Römische Martyrologium, der 2. Mai

Zu Alexandrien der Heimgang des heiligen Bekenners und Kirchenlehrers Athanasius, Bischofs dieser Stadt.

Gnadenstuhl
Gnadenstuhl – Der Dreieine Gott

Heiligkeit und Gelehrsamkeit machten ihn berühmt. Nahezu der ganze Erdkreis hatte sich verschworen, ihn zu verfolgen. Doch er kämpfte von der Zeit Konstantins an bis auf Valens entschlossen für den katholischen Glauben gegen Kaiser, Statthalter und zahllose arianische Bischöfe. Von ihnen hatte er viele Nachstellungen zu erdulden.

Gnadenstuhl im Maria Witterschnee

Er wurde als Flüchtling über die ganze Erde gehetzt und konnte nirgends einen sicheren Schlupfwinkel finden. Nach vielen Kämpfen und Proben der Geduld durfte er zu seiner Herde zurückkehren und ging dort zum Herrn ein im sechsundvierzigsten Jahr seines Priestertums, zur Zeit der Kaiser Valentinianus und Valens.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die Letzte am Schafott

Das Römische MartyrologiumGestern lasen wir:

Das Römische Martyrologium, der 21. Oktober

Zu Köln der Heimgang der heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen.

Sie wurden wegen des christlichen Glaubens und ihres festen Willens zur Jungfräulichkeit von den Hunnen niedergemacht und beschlossen so ihr Leben mit dem Martyrertode.

Ihre zahlreichen Überreste wurden zu Köln beigesetzt.

Heute lesen wir:

Das Römische Martyrologium, der 22. Oktober

Bei Köln die heilige Cordula. Sie gehörte zur Schar der heiligen Ursula, versteckte sich aber aus Furcht vor den grausamen Mißhandlungen ihrer Gefährtinnen.

Doch reuevoll stellte sie sich am nächsten Tag freiwillig den Hunnen und empfing als letzte von allen die Martyrerkrone.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Die Liebe zu Jesus, das ist die Liebe zu Gott, besiegt jede Angst

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wehe, jemand reißt sie aus ihrem verkommenen Sumpf

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 19. Oktober

Zu Rom der Heimgang der heiligen Blutzeugen Ptolomäus und Lucius unter Marcus Antoninus.

Justinus, der Märtyrer, berichtet, daß Ptolomäus eine verkommene Frauensperson zum Glauben an Christus bekehrte und zu einem reinen Leben anleitete. Deshalb wurde er von einem lasterhaften Mann beim Statthalter Urbicius angeklagt.

Nun mußte er lange in einem schmutzigen Kerker schmachten und wurde schließlich, da er ein öffentliches Bekenntnis zur Lehre Christi ablegte, zum Tode verurteilt.

Als nun Lucius sich über diese Entscheidung des Urbicius mißfällig äußerte und sich freimütig als Christ bekannte, traf ihn das gleiche Urteil.

Noch ein dritter kam dazu, der ebenfalls zum Tod verurteilt wurde.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Sie wollen die Seelen morden

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 28. Juli

In der Thebais in Ägypten das Gedächtnis sehr vieler heiliger Blutzeugen, die in der Verfolgung des Decius und Valerianus litten.

Damals suchte der schlaue Feind für solche Christen, die für den Namen Christi am liebsten durch das Schwert gestorben wären, langsame Martern aus, um ihre Seelen zu morden, nicht den Leib.

So hatte einer von ihnen schon die Folter, heiße Platten und Pfannen überstanden. Da bestrich man ihn mit Honig, band ihm die Hände auf den Rücken und setzte ihn in glühender Sonne den Stichen der Wespen und Mücken aus.

Ein anderer wurde auf ein weiches Blumenbett gebunden und eine Dirne sollte ihn zur Unzucht verleiten. Da biß er sich die Zunge ab und spie sie der Buhlerin ins Gesicht.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die Seelen werden heute in Massen geschlachtet. Nicht umsonst warnte die Gottesmutter vor 101 Jahren in Fatima zur Umkehr und Buße. Die Seherkinder blickten in die Hölle und waren bis ins tiefste Innere erschüttert.

Seit 1917 ist die Seelentötung ins schier unermessliche fortgeschritten und niemand stellt sich dagegen.

Der Heilige Thomas Morus, Martyrer

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 6. Juli

Zu London in England der heilige Thomas Morus, Kanzler des britischen Königreiches. Er wurde für den katholischen Glauben und den Primat Petri auf Befehl König Heinrichs VIII. Enthauptet.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Thomas Morus ist in den Tod gegangen, weil er das Ehesakrament bis in letzter Konsequenz verteidigte. Der notgeile Heinrich VIII. ließ ihn am 6. 7. 1535 enthaupten und seinen Kopf einen Monat lang auf der London Bridge zur Schau stellen.

Heute wird von höchstrangigen Prälaten bis zum weißen Mann aus Rom nur noch Hohn und Spott über diesen gottesfürchtigen Verteidiger des Glaubens ausgeschüttet. Es ist ein erbärmliches und gotteslästerliches Verhalten der heutigen „amoris letitia“ Vertreter festzustellen.

Der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 1. Juni

Zu Caesarea in Palästina der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus, ein Mann von staunenswerter Heiligkeit, Gelehrsamkeit und Freigebigkeit gegen die Armen.

Er wurde wegen seines Glaubens an Christus in der Verfolgung des Galerius Maximiänus zuerst unter dem Statthalter Urbanus gepeinigt und in den Kerker geworfen.

Unter Firmilianus wurde er dann von neuem vor Gericht gestellt und gefoltert und erlitt schließlich mit mehreren Gefährten das Martyrium.

Damals starben auch der Diakon Valens, ein Paulus und weitere neun. Ihr Gedächtnis wird an anderen Tagen gefeiert.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.

In Palästina herrscht seit langem die Dunkelheit, vor der Kardinal Sarah die Europäer warnt. Die wenigen in Palästina lebenden Christen sind für die Hamas reine Verfügungsmasse, mit der sie nach belieben umgehen können.

Die Jungfrau von Orleans

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 30. Mai

Zu Rouen die heilige Johanna von Arc, genannt die Jungfrau von Orleans. Nach tapferem Kampfe für ihr Vaterland geriet sie in die Gewalt der Feinde, die sie ungerecht verurteilten und verbrannten. Von Papst Benedikt XV. wurde sie ins Buch der Heiligen eingetragen.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.