Doppeldecker Hummel

Seit Tagen besuchte uns eine riesige, 2 – 3 cm (gefühlt: 10 – 20 cm) große Hummel, allein und immer tief und aufgeregt brummend. „Aha“, dachte ich sofort, „eine Hummelkönigin auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz“.

Hummel
Doppeldeckerhummel an fotografiertechnisch schwieriger Stelle
Hummel, Hummel

Dann die Überraschung. Ein doppelt so lautes (gefühlt: 10 mal so lautes) Brummen lag in der Luft. Die Quelle kam von unterhalb des Balkongeländers, natürlich an dessen Außenseite.

Die dicke fette Hummel und noch eine etwas kleinere, auf ihr drauf. Hummeln werden normalerweise im Herbst befruchtet und überleben den Winter in ihrem Nest, um dann im Frühjahr auszuschwärmen.

Was für eine Bewandtnis hatte es mit diesem Doppeldecker? War wegen des warmen Winters eine paarungswillige Hummel unterwegs, die nun von einer Drohne begattet wurde? Oder konnte ich hier den Endkampf zweier rivalisierender Hummelköniginnen sehen?

Keine Ahnung. Nun wird der Balkon nicht mehr von Hummeln besucht.

Die grundsätzliche Frage ist aber interessant: Ging es um Fortpflanzung oder Königinnenmord? Sex and Crime im Tierreich. „Doppeldecker Hummel“ weiterlesen

Ich trage keine Waffen

Ich trage keine Waffen, ich bin ein guter Mensch.
Waffen tragen nur Affen, und jagen damit Giraffen.
Ich treibe lieber Sport, denn das ist kein Mord.

Der letzte Winterlauf vor der Pommestankstelle
Nur noch ein paar Kilometer, dann gibt’s Pommes

Moment! Ich hab’ Hunger. Einen Mordshunger. Am liebsten hätte ich jetzt Steak. Nichtvegetarisch und nicht vom äääääh … Schaf.

Wo ist die nächste Pommes-Bodega?

Halt! Ich bin doch kein Mensch! Igitt!

Ich bin der größte Sportbär aller Zeiten.

Confessiones Evolutionis

Feine Bildung am Samstag!

Nach dem Mensch ist vor dem Mensch! Der Affe als höchste Stufe der Evolution
Nach dem Mensch ist vor dem Mensch! Der Affe als höchste Stufe der Evolution

Alles, was man so sieht, also das Leben und der ganze Rest, ist von der Evolution gemacht; sagt man. Am Anfang war nichts und daraus hat die Evolution etwas gebastelt. Genau das, was man sehen kann, wenn man zum Beispiel aus dem Fenster schaut und es draußen nicht dunkel ist.

Klasse, gell?

Die Evolution ist auch ein super Arbeitgeber. Sie hat zwei Deputies eingestellt. Zufall und Notwendigkeit. Moment! Das waren Blitz und Donner … Nein, das stimmt nicht. Es waren Mord und Totschlag.

Nur einer wird gewinnen.

Ich und meine Redaktion wünschen allen einen schönen Sonntag


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Aus der Art geschlagen!

Diese Störche sind anders. Wahnsinnige Killer. Kein Frosch ist vor ihnen sicher. Hemmungslos durchstöbern sie Teiche, Feuchtbiotope und nasse Wiesen, also den gesamten Rosensteinpark.

Killer im Frack
Killer im Frack

Anders als ihre braven Artgenossen bleiben diese Störche hier. Im Rosensteinpark. Morden alle unschuldigen Frösche, die ihnen vor den Schnabel kommen. Frösche, die nicht in den Süden fliegen können, weil Frösche nun einmal keine Zugvögel sind.

Wann treten endlich die Froschretter auf den Plan, packen alle Frösche in Eimer und tragen sie nach Frankreich.

Apropos Frankreich: Die Preise für Froschschenkel sind zur Zeit prächtig.

Sie wollen die Seelen morden

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 28. Juli

In der Thebais in Ägypten das Gedächtnis sehr vieler heiliger Blutzeugen, die in der Verfolgung des Decius und Valerianus litten.

Damals suchte der schlaue Feind für solche Christen, die für den Namen Christi am liebsten durch das Schwert gestorben wären, langsame Martern aus, um ihre Seelen zu morden, nicht den Leib.

So hatte einer von ihnen schon die Folter, heiße Platten und Pfannen überstanden. Da bestrich man ihn mit Honig, band ihm die Hände auf den Rücken und setzte ihn in glühender Sonne den Stichen der Wespen und Mücken aus.

Ein anderer wurde auf ein weiches Blumenbett gebunden und eine Dirne sollte ihn zur Unzucht verleiten. Da biß er sich die Zunge ab und spie sie der Buhlerin ins Gesicht.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Die Seelen werden heute in Massen geschlachtet. Nicht umsonst warnte die Gottesmutter vor 101 Jahren in Fatima zur Umkehr und Buße. Die Seherkinder blickten in die Hölle und waren bis ins tiefste Innere erschüttert.

Seit 1917 ist die Seelentötung ins schier unermessliche fortgeschritten und niemand stellt sich dagegen.