Wehe, jemand reißt sie aus ihrem verkommenen Sumpf

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 19. Oktober

Zu Rom der Heimgang der heiligen Blutzeugen Ptolomäus und Lucius unter Marcus Antoninus.

Justinus, der Märtyrer, berichtet, daß Ptolomäus eine verkommene Frauensperson zum Glauben an Christus bekehrte und zu einem reinen Leben anleitete. Deshalb wurde er von einem lasterhaften Mann beim Statthalter Urbicius angeklagt.

Nun mußte er lange in einem schmutzigen Kerker schmachten und wurde schließlich, da er ein öffentliches Bekenntnis zur Lehre Christi ablegte, zum Tode verurteilt.

Als nun Lucius sich über diese Entscheidung des Urbicius mißfällig äußerte und sich freimütig als Christ bekannte, traf ihn das gleiche Urteil.

Noch ein dritter kam dazu, der ebenfalls zum Tod verurteilt wurde.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

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2 Gedanken zu „Wehe, jemand reißt sie aus ihrem verkommenen Sumpf“

  1. Heute würden viele Kirchenvertreter sagen, man muss die Frau annehmen wie sie ist und auf ihrem Weg begleiten.

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