Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Selbst so dünkle Gemäuer haben einen Preis. Und wenn es nur der erste ist!

Schmerzen

Anni Freiburgbärin von HuflattichLange hatte der rothe Tod das Land entvölkert und keine Pest war je so verheerend und gräßlich aufgetreten. Blut und seine Schrecken bezeichneten seine Spuren. Es waren damit heftige Schmerzen, plötzlicher Schwindel und profuse Blutungen aus den Poren der Haut als Folge der Auflösung verbunden. Die scharlachrothen Flecken auf dem Körper und namentlich im Gesicht des Kranken waren das Signal, das ihn von aller Hülfe und Sympathie seiner Mitmenschen ausschloß. Der Überfall, Verlauf und das Ende der Krankheit war das… Weiterlesen

Dieses ist die vielfach gewünschte Fortsetzung („aber mit Happyend“) von dieser Geschichte!

Entsetzt sah die holde Prinzessin wie ihr Retter sich aus dem Staub machte. Sie hatte noch eine Minute, dann war sie 19.

Das schaurige Ende einer langen Sauftour beginnt jetzt!

Das schaurige Ende einer langen Sauftour beginnt jetzt!

Bittere Tränen rannen aus ihren Augen, „nein, nein, nein, das darf nicht sein“ stammelte sie wieder und wieder.

Die holde Prinzessin, völlig verzweifelt und todtraurig, beschloss ihrem nunmehr sinnlosem Leben ein Ende zu bereiten … So jung und viel zu schön zum Sterben.

Ungestüm riss sie die Türe ihres Zimmers auf, und stürmte den Treppen zu, das heißt, sie wollte los sputen, doch padautz, fiel sie über eine Lumpenbündel, das außen vor ihrer Türe lag, lang hin.

Ein jämmerlicher Schmerzensschrei kam aus dem Lumpenhaufen und dann konnte die holde Prinzessin eine weinerliche leise Stimme hören: „Eiße“, sagte sie, „wo iss’n mein Bierken hin?“.

Dann schälte sich ein Etwas aus den Lumpen und die Prinzessin sah in das schönste, wenn auch dreckverschmierte, Gesicht, dass sie je gesehen hatte und das Gesicht formulierte die Worte, die sich ihr tief ins Gedächtnis eingruben.

„Has’ma ’n Bierken da?“

Schon bald jubilierten die Hochzeitsglocken und die holde Prinzessin lebte glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.
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