Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Es kann der frömmste Sportler nicht in Frieden streben, wenn’s dem bösen Nachbarn nicht gefällt (Goethe)

Prinzessin

Dieses ist die vielfach gewünschte Fortsetzung („aber mit Happyend“) von dieser Geschichte!

Entsetzt sah die holde Prinzessin wie ihr Retter sich aus dem Staub machte. Sie hatte noch eine Minute, dann war sie 19.

Das schaurige Ende einer langen Sauftour beginnt jetzt!

Das schaurige Ende einer langen Sauftour beginnt jetzt!

Bittere Tränen rannen aus ihren Augen, „nein, nein, nein, das darf nicht sein“ stammelte sie wieder und wieder.

Die holde Prinzessin, völlig verzweifelt und todtraurig, beschloss ihrem nunmehr sinnlosem Leben ein Ende zu bereiten … So jung und viel zu schön zum Sterben.

Ungestüm riss sie die Türe ihres Zimmers auf, und stürmte den Treppen zu, das heißt, sie wollte los sputen, doch padautz, fiel sie über eine Lumpenbündel, das außen vor ihrer Türe lag, lang hin.

Ein jämmerlicher Schmerzensschrei kam aus dem Lumpenhaufen und dann konnte die holde Prinzessin eine weinerliche leise Stimme hören: „Eiße“, sagte sie, „wo iss’n mein Bierken hin?“.

Dann schälte sich ein Etwas aus den Lumpen und die Prinzessin sah in das schönste, wenn auch dreckverschmierte, Gesicht, dass sie je gesehen hatte und das Gesicht formulierte die Worte, die sich ihr tief ins Gedächtnis eingruben.

„Has’ma ’n Bierken da?“

Schon bald jubilierten die Hochzeitsglocken und die holde Prinzessin lebte glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.
Weiterlesen

Es war einmal eine holde Prinzessin, die war von einer bösen Hexe in einen fürchterlich feuchten Turm gesperrt worden.

Der edle Ritter plant jeden Schritt. Safety first!

Eine gute Fee hatte ihr aber Rettung in ihrem 18. Lebensjahr versprochen. Dann käme ein tapferer Held, ein edler Ritter, der den Fluch brechen würde und sie befreie.

Mittlerweile war die Prinzessin 18 Jahre und 364 Tage und 23 Stunden und 59 Minuten alt. Der edle Ritter saß seit Tagen vor ihrer Burg und machte keine Anstalt sie zu befreien.

Warum nur?