Langsam hängt mir das trist trüb graue regnerische Novemberwetter zum Hals heraus. Der Stand der Sonne ist noch nicht einmal zu erahnen. Oben muss sie wohl sein, versteckt hinter einem einheitlich grauen Wolkenbrei.
Ungefähr zwei Jahre ist es her, dass meine Annisekretärin ohne Grund missmutig war. Gut, damals war es November und kalt und dunkel, aber sie hatte einiges zuwege gebracht.
Heute ist es völlig anders. Die Sonne scheint, es ist hell, es ist warm. Außerdem hat meine … Weiterlesen ... “Missmutig II”
Ein Bilderbuchbild von einem Novembermorgen. Schöner kann es nicht sein. Halt, es fehlt über dem Rosensteinparkteich schwebender Nebel. Der gehört zu einem morgendlichen Idyll. Teiche im Morgenlicht ohne Nebel gehen nicht. Das sind Ladenhüter.
Gegen die trist graue Novemberstimmung hilft nur ein bunter Farbklecks. Keine modernistisch monochrome Farbfläche, sondern eine leuchtend orangefarbene Gerbera in ihrer herrlichen Pracht.
Ich wünsche allen einen heiter gelassenen, Gott gesegneten frohen Arbeitstag. Hau rein!
Der November steht ganz im Zeichen der Verstorbenen. Allerheiligen und Allerseelen eröffnen den Monat, in den ersten acht Tagen ist es möglich, für die armen Seelen im Fegefeuer einen vollständigen, oder einen Teilablass zu erwirken.
Heute habe ich das erste weihnachtlich geschmückte Geschäft gesehen. Eine Bäckerei. Es war ein schöner Anblick, auch wenn nur Geschäftemacherei dahinterstecken sollte. Oder etwa nicht? Schön ist es allemal und vielleicht schicken die Bäcker auch mal ein Brezel in die Slums.