Aktennotiz – Die Hölle existiert nicht

Vorhin habe ich ein kurzes Gespräch mit einem Katholiken gehabt. Die Hölle sei Quatsch, sagte er, sie existiert gar nicht und wenn, dann sei sie leer.

Alter Friedhof Freiburg
Es gibt ein Leben nach dem Tod. Jetzt für das Beste vorsorgen!

Ich kenne diese Argumentation. Was aber sei, frage ich deshalb zurück, wenn die Hölle doch existiert und das ewige Leben darin schlimmer als dein schlimmster Albtraum sei?

Ich scheine einen wunden Punkt getroffen zu haben. Mein Gegenüber bekommt plötzlich Schweißausbrüche und seine Bewegungen werden fahrig.

Sein schlimmster Albtraum sei, sagt er mit gepresster Stimme, zum Synodalen Weg mit Papst und hohen Kardinälen eingeladen zu sein, und dann kein einziges Wort herauszubekommen, dabei habe er soviel zu erzählen.

Ich habe dann noch versucht ihn zu trösten, habe im versichert, er werde bestimmt mit dem Papst und den Kardinälen in den siebten Klimahimmel kommen und ganz dolle Reden schwingen. Aber meine Aufmunterung schlug fehl.

Ich bin dann gegangen und habe einen ziemlich trübsinnigen hoffnungs- und trostlosen Katholiken zurückgelassen.

Ich habe mir wenig später ein BigMäc-Menü gekauft und es mir gut schmecken lassen.

Vor der grünen Hölle

Vor der grünen Hölle erblüht ein feiner Fliederbusch.

Flieder
Flieder – gerade frisch fotografiert

Gar fein sind die violetten Blütenstände vor dem grünen Hintergrund anzusehen.

Mir ist noch gar nicht aufgefallen, welch ein hübsches Bokeh mein Tele produziert.

Ach so, Bokeh ist in diesem Bild der grüne Hintergrundmatsch, der euphemistisch als Bokeh bezeichnet wird. Manche Fotografen sind ganz närrisch, wenn sie Bokeh fotografieren.

Ich nicht!

Sag JA! Einfach nur ja

Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater,
Schöpfer des Himmels und der Erde.

JA

Rosenkranzkönigin
Rosenkranzkönigin

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn,

JA

der empfangen ist vom Heiligen Geiste,
geboren aus Maria, der Jungfrau,

JA

gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,

JA

abgestiegen zu der Hölle,

JA

am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten,

JA

aufgefahren in den Himmel

JA

sitzet zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters,

JA

von dannen Er kommen wird,
zu richten die Lebendigen und die Toten.

JA

Ich glaube an den Heiligen Geist,

JA

die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

JA

Nachlaß der Sünden,

JA

Auferstehung des Fleisches
und das ewige Leben.

JA

Amen (heißt so viel wie ja).

„Sag JA! Einfach nur ja“ weiterlesen

Im Himmel

Dann starb der Mann und glaubte sich im Himmel.

Wolken
Wunderbar glutrot!

„Ich wünsche mir jeden Tag Schweinefleisch satt, alle SKY-Programme und jeden Tag eine andere Alte. Ach ja! Und endlich kein Coronagelabere“

„Geht in Ordnung“, säuselte eine sanfte Stimme.

Zwei Wochen genoss der Mann sein Leben in vollsten Zügen.

Dann wurde ihm langweilig – sein jährlicher Ballermannurlaub dauerte ja auch nicht länger.

Nach sechs Wochen reichte es ihm endgültig.

„Gibt’s denn im Himmel nichts anderes?“, wollte er schließlich wissen.

Die sanfte Stimme antwortete: „Wieso Himmel? Du bist in der Hölle.“

Das Hütchenspiel

„Du wolle vier Fraue gewinnen? Klasse Luxusschlitten? Du hier spiele. Einsatz nix hoch, Gewinn iss riesig! Gediegene Villa auf dich warten. Du nur 50 Cent zahlen und gewinnen alles!“

So einfach geht das Hütchenspiel
So einfach geht das Hütchenspiel: Ein mit Farbe angemalter Eingeborener, ein ahnungsloser Spieler und ein Küken, dass sauer ist, weil es immer unter das mittlere Hütchen sausen muss!

Achtung! Hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Die Masche ist immer wieder die gleiche, wer spielt gewinnt. Doch die Preise sind schrecklich! Die vier Frauen sind die wahre Hölle auf Erden, die Luxuskarosse ist ein Ami-Zwölfzylinder aus den 60igern und frisst 40 l auf 100.

Seit immer mehr Refutschies nach Deutschland kommen und ihre exzellente Fachkraft der Wirtschaft zur Verfügung stellen, denken viele Biodeutsche anders, wohlwollend über die Refutschies.

„Warum“, so denkt der behäbige Normalodeutsche, „soll ich noch Arbeiten gehen? Der Refutschie macht das schon für mich. Klasse, da kann ich endlich meiner Leidenschaft nachgehen und den ganzen Tag Glückspiele spielen.“

Dabei weiß jeder, das Glückspiele verboten sind, aber viele, ob Eingeborener oder Refutschie, fallen auf die immer gleiche Masche rein, denn das mittlere Hütchen gewinnt. Immer!

In diesem Video wird erklärt, warum und wieso man beim Hütchenspiel immer gewinnt und damit verliert.

Besonders hart ist es, wenn so ein hart malochender Refutschie von einem nichtsnutzigen Glücksritter abgezockt wird und gewinnt. Dann darf, ja dann muss man schon einmal eine Träne des Zornes vergießen. Oh diese Eingeborenen! Die machen mich wütend!

Live aus der grünen Hölle

Ein orangefarbener Klecks mit schwarzem Punkt.

Marienkäfer
Ein Marienkäfer macht noch keinen Juni

Sagenhaft! Der erste Marienkäfer im Juni.

Na gut, so besonders ist das nicht.

Obwohl … Sind nicht die Marienkäfer ausgestorben? Wegen ddt? Oder so?

Ach nein. Das war der Maikäfer. Aber der ist jetzt wieder da und tyrannisiert Bauern, Förster, Waldbesitzer und alle anderen Menschen guten Willens.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Arbeitswochenbeginn am Dienstag im Heimbüro mit oder ohne Marienkäfer.

Todsünden

Todsünden sind nicht die Hauptsünden, wie es Film, Funk oder Märchenwelt erzählen. Todsünden, gemeinhin schwere Sünden genannt, sind Sünden, die man begeht, wenn man ein Gebot in einer wichtigen Sache mit vollem Wissen und Willen übertritt.

Die schwere Sünde heißt deshalb Todsünde, weil sie das übernatürliche Leben der Seele, die heiligmachende Gnade, tötet und als Strafe die Hölle verdient. „Jede schwere Sünde gibt der Seele den Tod“ (Gregor von Nazianz).

Katholischer Katechismus von Basel

Dazu der Baseler Katechismus:

435. Warum ist die Todsünde das größte Übel?

Die Todsünde ist das größte Übel, weil sie ein grober Ungehorsam ist gegen Gott, unsern höchsten Herrn und besten Vater, und die größte Lieblosigkeit gegen Jesus, unsern Erlöser.

Kein Übel der Welt kann verglichen werden mit dem Übel einer einzigen Todsünde. Sie ist es, welche den martervollen Tod Jesu am Kreuz verschuldet hat.

436. Welches sind die Folgen der Todsünde?

1. Die Todsünde raubt die heiligmachende Gnade und alle Verdienste für den Himmel,

2. sie zieht uns die ewige Strafe und oft schon auf Erden zeitliche Strafen zu.

Die erste Todsünde raubt das Schönste, das es auf Erden gibt, die Taufunschuld. Sie ist wie ein Mörder der Seele und stößt sie in das tiefste Unglück. Wegen der Sünde der Engel schuf Gott die Hölle. Wegen der Sünde der ersten Menschen kam alles Leid in die Welt.

Wer durch eine Todsünde die heiligmachende Gnade verliert, wird auch der eingegossenen Tugenden und der göttlichen Tugend der Liebe beraubt. Er ist nicht mehr imstande, Verdienste für den Himmel zu erwerben. Seine Bekehrung kann er mit der Gnade Gottes erbeten.

Beispiele für Todsünden sind mannigfach. So der Glaubenszweifel. Glaubenszweifel hat, wer an einer Glaubenswahrheit freiwillig zweifelt, obschon er weiß, daß sie von Gott geoffenbart ist und von der Kirche gelehrt wird. Das ist eine Todsünde.

Besonders im Bereich des Sexuellen ist fast alles Todsünde, was nicht innerhalb der sakramentalen Ehe stattfindet. Ich erspare mir die fast endlose Aufzählung der in diesem Bereich lauernden Todsünden.

Nur soviel: Anders als es mittlerweile dekadente Hirten predigen, lautete die kirchliche Lehre seit 2000 Jahren keusch zu leben. Sonst nichts. Die Ehe war immer das kleinere Übel für die, die es nicht fassen können.

Ach ja: Die Sonntagspflicht nicht erfüllen und die Feier des Hl. Meßopfers zu schwänzen ist auch eine Todsünde.

Quelle:
Baseler Katechismus, 1947