Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

hölle

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte in einer großen bayrischen Stadt ein Kirchenfürst. Der Kirchenfürst hatte alles, was er sich nur wünschen konnte. Doch das reichte im nicht.

Georg Ausfluss

Georg Ausfluss, unsympathisch auf ganzer Linie

Da traf es sich eines Tages, dass der Teufel an ihn herantrat und zu ihm sprach: „Ich kann dir helfen, noch größer und noch mächtiger zu werden. Wenn du bereit bist, das zu tun, dann werde ich dafür sorgen, dass alle deine Wünsche in… Weiterlesen

Angenommen Du sitzt vor Deinem Computer, Du recherchierst irgendein belangloses Zeug oder Du träumst vor Dich hin oder Du bohrst einfach nur in der Nase. Alles ist ganz normal, alles ist wie immer.

Vor Gott

Auf einmal geschieht irgendetwas, plötzlich ist alles ganz anders. Der PC ist weg, Dein Schreibtisch verschwunden, das ganze Büro; alles ist weg, einfach verschwunden, nichts ist mehr so, wie es war.

Du wunderst Dich vielleicht noch nicht einmal, alles scheint normal zu sein, alles ist bekannt. Du… Weiterlesen

Dann starb der Mann und glaubte sich im Himmel.

Wolken

„Ich wünsche mir jeden Tag Schweinefleisch satt, alle SKY-Programme und jeden Tag eine andere Alte.“

„Geht in Ordnung“, säuselte eine sanfte Stimme.

Zwei Wochen genoss der Mann sein Leben in vollsten Zügen.

Dann wurde ihm langweilig – sein jährlicher Ballermannurlaub dauerte ja auch nicht länger.

Nach sechs Wochen reichte es ihm endgültig.

„Gibt’s denn im Himmel nichts anderes?“, wollte er schließlich wissen.

Die sanfte Stimme antwortete: „Wieso Himmel? Du bist in der Hölle.“

Um Ostern verkündete ein Wettermann im Radio in zornigem Ton die Dürre bis in den Herbst hinein. Dies führte dazu, dass sich im Rosensteinpark ganz spontan die Selbsthilfegruppe „Tod der Dürre“ gründete. Einziges Mitglied: Erwin, der Schwan.

Erwin Schwan

Erwin Schwan hat ein richtiges Gespür für die richtigen Worte zur rechten Zeit

„Walle! Walle Manche Strecke, daß, zum Zwecke, Wasser fließe und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße“, so lautete das Mantra Erwins.

Erwin war erfolgreich.

Erwin ist erfolgreich. Bis heute.

Bis an die Füße im Wasser

„Halt ein, Erwin! Meine Füße werden nass!“

Doch was nun? Die Regenfluten lassen sich nicht mehr stoppen.

„O du Ausgeburt der Hölle! Soll der ganze Rosensteinpark ersaufen? Seh ich über jede Schwelle doch schon Wasserströme laufen. Ein verruchter Regen, der nicht hören will!“, resigniert Erwin.
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„Du wolle vier Fraue gewinnen? Klasse Luxusschlitten? Du hier spiele. Einsatz nix hoch, Gewinn iss riesig! Gediegene Villa auf dich warten. Du nur 50 Cent zahlen und gewinnen alles!“

So einfach geht das Hütchenspiel

So einfach geht das Hütchenspiel: Ein mit Farbe angemalter Eingeborener, ein ahnungsloser Spieler und ein Küken, dass sauer ist, weil es immer unter das mittlere Hütchen sausen muss!

Achtung! Hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Die Masche ist immer wieder die gleiche, wer spielt gewinnt. Doch die Preise sind schrecklich! Die… Weiterlesen

Höllenfeuer, ein ewig brennendes dunkles Feuer von Gott geschaffen und von unserem verschieden. Die, die überhaupt noch von der Hölle reden, machen ums Feuer einen großen Bogen.

Maria Vesperbild im Sommer 2018

„Die Lehre von der Realität des Höllenfeuers ist ein Traktat über die Leib-Seele-Beziehung“, so Prälat Wilhelm Imkamp auf der Fachtagung über „Himmel und Hölle“, die am Samstag den 14. Oktober in den Räumen der Hochschule Heilgenkreuz bei Wien statt.

Das Traktat über die Letzten Dinge sei zur Unverbindlichkeit verkommen. Dabei sei Feuer eine Ursymbolik im anthropologischen Gedächtnis der Menschheit. Und allgemeine Erfahrung: „Wer seinen Finger in ein Feuer halt, bekommt schon einen winzigen Ausblick auf die Hölle.“ Seit 1955 sei das Höllenfeuer aus Theologie und Verkündigung verschwunden.

Gott sei Dank hat der Prälat das Höllenfeuer wieder aus der Versenkung geholt.

Prälat Wilhelm Imkamp: Wie heiß ist die Hölle?

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Seit Tagen sorgt ein vierseitiges Glaubensbekenntnis für Irritationen im kirchlichen Bereich. Den einen geht es zu weit, den anderen nicht weit genug.

Hochaltar Maria Vesperbild

Noch ohne Stehbüfett – wie lange noch?

Mir ist es schlicht zu lang und ungenau. Um aber nicht nur Kritik zu üben, möchte mein eigenes Bekenntnis dem des Kardinal Müller entgegenhalten. Es geht so:

1. Ich glaube an Gott Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde.

2. Und an Jesus Christus, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn,

3.… Weiterlesen

Der Sonntag ist nicht nur ein Tag, an dem wir nicht „arbeiten müssen“, sondern an dem wir ein ganz rares Gut geschenkt bekommen, nämlich Zeit.

Kreuz St. Albert von der Sonne beschienen

Zeit für Gott, Zeit für uns, Zeit für den Ehepartner, für die Familie, für Freunde. Zeit, vom Alltag und seinen Aufgaben, Zwängen und seiner Last abzuschalten, loszulassen und sich ganz dem Schönen und Guten zu widmen.

Das Schöne und das Gute sind Eigenschaften, die auf den Urheber des Sonntags hinweisen: den dreifaltigen Gott.

Der hl.… Weiterlesen