Anni Freiburgbärin von Huflattich

Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Januar: Klirrende Kälte und Neuschnee. Haha!

Unsere Klimakatastrophiker drehen am Rad. Nach monatelangem Regen stellen sie fest: Die Dürre kommt. Nein, sie ist schon da.

Teich ohne Wasser

Schau hier: Ein Teich ohne Wasser

Ein Blick nach draußen hat mich von der Korrektheit dieser Aussage überzeugt.

Bank in der Dürre

Und siehe! Eine traurige Bank in all der Dürre

Also bat ich stilecht Bramahne, den Schamane, einen Antidürretanz, vulgo Regentanz, aufzuführen.

Ente im Rosensteinpark

Ein schamanistischer Regentanz verspricht Rettung!

Und siehe da: Es ist feucht. Wenn nicht gar nass.

Eins will ich durch jede Röhre röhren:
Man kann doch keinen Stör verhören

Verstör' mir diese Kröte nicht, Du Wicht

Verstör‘ mir diese Kröte nicht, Du Wicht

und so die raren Störe stören,
nur, weil sie Kröten, wie ich hör, verstören.

Welch Schlund ertaucht der Haubentaucher?

Ich wünsche einen angenehmen verstörungsfreien Tag oder wie meine Freiburgsekretärin bei solchen Gelegenheiten immer zu sagen pflegt: „Störe nicht die Möhre, vegane Göre“.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Ein Lehrstück für die verquast gutmenschliche Erziehungsdiktatur hat Dvorak in seiner symphonischen Dichtung „Die Mittagshexe“ exzellent erzählt.

Die Krähe der Mittagshexe

Die Krähe der Mittagshexe

Mittagszeit, das friedliche häusliche Leben einer Familie wird geschildert. Fröhlich krähen die Kinder, was die Oboe durch Tonrepetitionen darstellt.

Mutti wird es zu viel. Sie droht mit der Mittagshexe, falls die Kinder nicht ruhig sind (anstatt ein paar Ohrfeigen zu verteilen).

Plötzlich ist die böse Mittagshexe leibhaftig da.

Die Mutter versucht, die Hexe abzuwehren, als diese ein Kind einfordert (Die Geister die sie rief).

Beim zwölffachen Schlag der Glocke zur Mittagszeit kann sich die Hexe eines Kindes bemächtigen.

Die Mutter wird ohnmächtig und wird später, mit dem toten Kind in ihren Armen, von ihrem Mann geweckt. Mutti hat das Kind ermordet.

Beide vernehmen das Freudengeschrei der Hexe.


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Mitten im tiefsten Winter wächst der Wunsch nach schönem warmen Wetter. Nicht dass die Temperaturen zur Zeit frostig sind, nein, aber das ewig trübe Schmuddelwetter zerrt an den Nerven.

Blaue Blüten

Leckere blaue Blüten. Der Hohe Rittersporn (Delphinium elatum) soll nicht ganz so giftig sein.

Hier ein wunderbares Bild das Hoffnung weckt. Ein Rittersporn, eine der giftigsten Pflanzen in unseren Breiten, vor herrlich sommerlichem Ambiente.

Wenn da nicht Sehnsüchte gefördert werden. Schöne Sehnsüchte. Herrliche Sehnsüchte. Sag’ an, wen werden wir mit dem Rittersporn vergiften?

Während einer wundersamen Irrfahrt Anno 2017 erreichten wir, erschöpft aber glücklich, einen Flecken der unberührten Erde, wie er schöner gar nicht sein konnte.

Die Zisterzienserabtei Tennenbach

Die Zisterzienserabtei Tennenbach, bzw. das, was die Säkularisierung von ihr übrig ließ.

Siehe hier, diese weite Fläche ist die Ruine des ehemaligen, 1158 gegründeten Zisterzienserklosters, Tennenbach.

Kapelle zum Krankenbereich

Einzig die Kapelle zum Krankenbereich steht noch

Ziemlich durch Brände und andere Unbill ruiniert, fiel das Kloster 1829 dem verordneten Abbruch und dem Verkauf der einzelnen Steine zum Opfer.

Neomodernistische Hieroglyphen

Neomodernistische Hieroglyphen… Weiterlesen

Eigentlich ist der Januar ein im hellen Sonnenlicht schneebedeckte Berge zeigender Monat. Zumindest sehen alle meine Kalenderblätter für den Januar so aus: Schnee, Sonne und eine gemütliche Schneepartie. Dieser Januar ist anders. Nass, trüb, grau.

Zur Aufheiterung dieses Prachtexemplar einer gefüllten Narzisse:

gefüllte Narzissen

gefüllte Narzissen leuchten wie Autoscheinwerfer

Sie ist ein Lichtblick in diesen trüben Januartagen.

Also verabschiede ich mich von einer absolut arbeitsreichen und ruinösen Woche mit einer dritten Ruine. Klosterruine, versteht sich.

Ist sie nicht malerisch?

Ist diese Ruine nicht malerisch?

Kloster Frauenalb hat eine nebulöse Stiftungsgeschichte, hervorgerufen durch eine grausige Erscheinung im zwölften Jahrhundert. Im Jahr 1803 wurde es aufgehoben, von Napoleon, wem sonst. Dann brannte es viermal lichterloh: 1835, 1844, 1848, 1853.

Nach dem letzten Brand hatte man keine weitere Verwendung mehr für die Ruine und so gammelt sich bis heute vor sich hin.
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Guck! Dies ist Kloster Walkenried. Also das, was davon übrig ist. Durch dieses Stück Mauerwerk ging es in die Kirche hinein.

Kloster Walkenried

Was die Protestanten von der Kirche übrig ließen

Kloster Walkenried ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Im Jahr 1127 stiftete Adelheid von Walkenried dieses Zisterzienserkloster. Die gotische Klosterkirche, eine der größten Kirchen Norddeutschlands, wurde nach rund 80-jähriger Bauzeit im Jahr 1290 geweiht.

Wirtschaftlich stand das Kloster sehr gut da. Im 16. Jahrhundert begann der sichtbare Verfall. Bauernkrieg und Abfall vom Glauben waren die Hauptursache für die Schaffung dieser edlen Ruine.

Guck‘ mal: Hirsau hat noch einen schönen Turm zu bieten. Den Torturm.

Wem die Stunde schlägt

Wem die Stunde schlägt – Solarbetriebene Uhr an der rechten Seite. Sie ist meistens genauer als die Zeigeruhr in Front.

Der gehörte anno dazumal zum Schloss. Die nicht mehr vorhandenen Teile des Schlosses lassen sich sehr schön erkennen. An den kaputten Mauerteilen auf der rechten Turmseite, an der ein ganz normales Wohnhaus angeflanscht ist.

Das Kloster Hirsau war im Mittelalter eines der bedeutendsten Klöster. Von dem Benediktinerkloster gingen im Rahmen der cluniazensischen Reformbewegung, 11. Jahrhundert, entscheidende Impulse zur Missionierung Deutschlands aus.

Der Eulenturm

Unter’m Dach juche, nisteten Eulen.

Viel ist nicht mehr übrig von der fast 1000jährigen Geschichte. Oben der Eulenturm, ein sechsgeschossiger Turm mit quadratischem Grundriss, der als Gefängnis diente.

Ruine des Jagdschlosses

Ruine des Jagdschlosses

Selbst das von 1586 bis 1592 durch Württembergs Herzöge erbaute dreiflügelige Schloss im Renaissancestil ist nur noch eine Ruine.