Eine unverwechselbare Harmonik, ein scheinbar unendliches Fließen der Musik und ein dem Impressionismus nahestehendes sensibles Erfassen feinster emotionaler Nuancen. Delius‘ Musik kann als bedeutender musikalischer Ausdruck des „Fin de siècle“ verstanden werden. Dekadentismus von seiner schönsten Seite.
Heute iss die Nacht der Nächte, hab‘ ich gesacht, heute iss der Regen endlich wech. Un‘ weil das so’n schönet Erlebnis iss, tu‘ ich mit meine Kumpels was richtich klasses mach’n tun.
Über den Hügeln des Schwarzwaldes, weit, weit weg, kommt erst einmal Freiburg, aber das werden wir rechts liegen lassen und uns weiter Richtung Schweiz begeben.
Summer Evening, Winter Night, Spring Morning von 1890 sind 3 kleine Tondichtungen des englischen Komponisten Frederick Delius, geb. am 29. Januar 1862 in Bradford, gest. am 10. Juni 1934.
Die Wirtschaft boomt. Hochindustrialisiert beginnt Deutschland das neue Jahr, das kulturelle Leben blüht.
Schwanken zwischen Aufbruchsstimmung, Zukunftseuphorie, diffuser Zukunftsangst und Regression, Endzeitstimmung, Lebensüberdruss, Weltschmerz, Faszination von Tod und Vergänglichkeit, Leichtlebigkeit, Frivolität und Dekadenz.