Anni Freiburgbärin von Huflattich

Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Januar: Klirrende Kälte und Neuschnee. Haha!

Hier kann’s gucken. Oma ist keine Umweltsau. Nazisau schon gar nicht. Oma ist eine richtig alte feine Dame von 80 Jahren.

Oma unter der Dusche

Oma zu Tränen gerührt.

Oma ist auf einem Auge blind und kann mit dem anderen nur noch wenig erkennen. Oma fährt auch kein Motorrad.

Oma hört aber gerne Musik. Die gleiche, die ich auch gern höre. Das verbindet mich mit Oma.

Hier ist Oma Ampan aus Thailand und ein Klavier. Auf dem Klavier wird Clair de Lune gespielt.

Klasse, gell?


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Blauer Himmel überspannt den Rosensteinpark. Die Wiese steht in saftigem Grün. Leuchtend gelber Löwenzahn unterstreicht die frohe Frühlingssymphonie, bald schlagen die Bäume aus.

Bald wird es wieder so aussehen.

Bald wird es wieder so aussehen.

Herr Winter, geh hinter
der Frühling kommt bald!
Das Eis ist geschwommen,
die Blümlein sind kommen
und grün wird der Wald.

Warum soll Christian Morgenstern nicht genauso den Frühling herbeigesehnt haben, wie eine Teddybärin?

Also: Herr Winter, geh hinter.

Diese Ente lebt gefährlich. Extrem gefährlich.

Die Zeitungsente fürchtet sich im Rosensteinpark

Es ist wahr: Die Zeitungsente fürchtet sich im Rosensteinpark

Nicht das es ihr etwas ausmachte demnächst als Essen auf dem Mittagstisch zu landen, nein, es sind andere Dinge, die ihr schlimmere, existenzbedrohende Sorgen bereiten.

Ihre gesamte Rasse soll ausgerottet und durch Anglizismen ersetzt werden.

Das geht nicht!

Deshalb: Rettet die Zeitungsente vor alternativen Fakten! Das ist gelebter Artenschutz.

Unsere Klimakatastrophiker drehen am Rad. Nach monatelangem Regen stellen sie fest: Die Dürre kommt. Nein, sie ist schon da.

Teich ohne Wasser

Schau hier: Ein Teich ohne Wasser

Ein Blick nach draußen hat mich von der Korrektheit dieser Aussage überzeugt.

Bank in der Dürre

Und siehe! Eine traurige Bank in all der Dürre

Also bat ich stilecht Bramahne, den Schamane, einen Antidürretanz, vulgo Regentanz, aufzuführen.

Ente im Rosensteinpark

Ein schamanistischer Regentanz verspricht Rettung!

Und siehe da: Es ist feucht. Wenn nicht gar nass.

Eins will ich durch jede Röhre röhren:
Man kann doch keinen Stör verhören

Verstör' mir diese Kröte nicht, Du Wicht

Verstör‘ mir diese Kröte nicht, Du Wicht

und so die raren Störe stören,
nur, weil sie Kröten, wie ich hör, verstören.

Welch Schlund ertaucht der Haubentaucher?

Ich wünsche einen angenehmen verstörungsfreien Tag oder wie meine Freiburgsekretärin bei solchen Gelegenheiten immer zu sagen pflegt: „Störe nicht die Möhre, vegane Göre“.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Ein Lehrstück für die verquast gutmenschliche Erziehungsdiktatur hat Dvorak in seiner symphonischen Dichtung „Die Mittagshexe“ exzellent erzählt.

Die Krähe der Mittagshexe

Die Krähe der Mittagshexe

Mittagszeit, das friedliche häusliche Leben einer Familie wird geschildert. Fröhlich krähen die Kinder, was die Oboe durch Tonrepetitionen darstellt.

Mutti wird es zu viel. Sie droht mit der Mittagshexe, falls die Kinder nicht ruhig sind (anstatt ein paar Ohrfeigen zu verteilen).

Plötzlich ist die böse Mittagshexe leibhaftig da.

Die Mutter versucht, die Hexe abzuwehren, als diese ein Kind einfordert (Die Geister die sie rief).

Beim zwölffachen Schlag der Glocke zur Mittagszeit kann sich die Hexe eines Kindes bemächtigen.

Die Mutter wird ohnmächtig und wird später, mit dem toten Kind in ihren Armen, von ihrem Mann geweckt. Mutti hat das Kind ermordet.

Beide vernehmen das Freudengeschrei der Hexe.


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Mitten im tiefsten Winter wächst der Wunsch nach schönem warmen Wetter. Nicht dass die Temperaturen zur Zeit frostig sind, nein, aber das ewig trübe Schmuddelwetter zerrt an den Nerven.

Blaue Blüten

Leckere blaue Blüten. Der Hohe Rittersporn (Delphinium elatum) soll nicht ganz so giftig sein.

Hier ein wunderbares Bild das Hoffnung weckt. Ein Rittersporn, eine der giftigsten Pflanzen in unseren Breiten, vor herrlich sommerlichem Ambiente.

Wenn da nicht Sehnsüchte gefördert werden. Schöne Sehnsüchte. Herrliche Sehnsüchte. Sag’ an, wen werden wir mit dem Rittersporn vergiften?

Während einer wundersamen Irrfahrt Anno 2017 erreichten wir, erschöpft aber glücklich, einen Flecken der unberührten Erde, wie er schöner gar nicht sein konnte.

Die Zisterzienserabtei Tennenbach

Die Zisterzienserabtei Tennenbach, bzw. das, was die Säkularisierung von ihr übrig ließ.

Siehe hier, diese weite Fläche ist die Ruine des ehemaligen, 1158 gegründeten Zisterzienserklosters, Tennenbach.

Kapelle zum Krankenbereich

Einzig die Kapelle zum Krankenbereich steht noch

Ziemlich durch Brände und andere Unbill ruiniert, fiel das Kloster 1829 dem verordneten Abbruch und dem Verkauf der einzelnen Steine zum Opfer.

Neomodernistische Hieroglyphen

Neomodernistische Hieroglyphen… Weiterlesen

Eigentlich ist der Januar ein im hellen Sonnenlicht schneebedeckte Berge zeigender Monat. Zumindest sehen alle meine Kalenderblätter für den Januar so aus: Schnee, Sonne und eine gemütliche Schneepartie. Dieser Januar ist anders. Nass, trüb, grau.

Zur Aufheiterung dieses Prachtexemplar einer gefüllten Narzisse:

gefüllte Narzissen

gefüllte Narzissen leuchten wie Autoscheinwerfer

Sie ist ein Lichtblick in diesen trüben Januartagen.