Größtenteils harmlos

Die zutreffende Charakterisierung der Erde als „größtenteils harmlos“, wie sie einst Douglas Adams vornahm, gilt auch für die Männchen im Insektenreich.

Mücke auf Blüte
Diese Mücke labt sich an Nektar.
Glaube ich wenigstens.

Wie im richtigen Leben sind die Weibchen die rotzfrechen Blutsauger/innen, die mit der Ausrede: „Entschuldigung, ich brauche Dein Blut um meine Brut großzuziehen“ in Massen über harmlose Säugetiere, gleich welchen Geschlechts, herfallen.

Die Männchen sind meist harmlose Junkies, die sich an Nektar laben und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Klasse Beinarbeit

Dieser wackere Hochleistungssportler nutzt sämtliche Finessen seines äußerst agilen Körpers.

Hummel
Ein Feinschmecker der jedes Risiko scheut

Mit vier seiner sechs Beine krallt er sich gekonnt fest, um mit den oberen Beinen genüsslich eine Glockenblumenblüte zu massakrieren und die letzten verbliebenen Nektarvorkommen auszuschlürfen.

Wohl bekomm’s.

Rot heißt, hier ist nichts zu holen

Der weiße Blütenstand einer gewöhnlichen Rosskastanie ist reich an Nährstoffen. Die weißen, fünfzähligen Blüten haben, solange sie befruchtungsfähig sind, einen gelben Fleck. Nur in dieser Phase wird der zuckerreiche Nektar produziert.

Kastanie im Rosensteinpark
Rot heißt, nichts mehr zu holen

Wenn die Blüten bestäubt wurden, färbt sich der Fleck rot. Das zeigt den Bestäubern, dass in den Blüten mit rotem Fleck nichts mehr an Nektar und Blütenstaub zu holen ist.

Kastanie im Rosensteinpark
Und in Vergrößerung

Das lässt sich auch gut politisch interpretieren – Wenn man denn die Traute hätte.

Klasse, das Geheimnis ist gelüftet

Einer studierten Biologin mit Abschluss bleibt nichts verborgen. Zwei studierten Biologinnen mit Uniabschluss finden in nullkommanix die richtige Antwort.

Eine Hornissenschwebfliege

Ich habe gestern Abend meinen Sekretärinnen das Bild dieser hornissenähnlichen Schwebfliege gezeigt und umgehen hieß es: „ Das ist eine Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria), auch Große Waldschwebfliege oder Riesen-Hummelschwebfliege genannt“.

„Ich wußte es“, habe ich sofort geantwortet, „es hat mir auf der Zunge gelegen, wollte aber nicht heraus.“

Also: Eine Hornissenschwebfliege, auch sehr große Schwebfliege genannt, sieht aus wie eine Hornisse um mögliche Freßfeinde abzuschrecken. Wer frisst auch schon gerne so gefährliche Viecher. Die Tiere sind in Mitteleuropa selten, (Vorwarnstufe der Roten Liste), im Süden dagegen häufig.

sieht durchaus gefährlich aus.

Die Ausgewachsenen saugen Nektar an verschiedenen blühenden Pflanzen, wie beispielsweise an Baldrian, Oregano, Hartriegel, oder bei uns auf dem Balkon an Margeriten. Ihre Larven entwickeln sich in den Nestern von Wespen und Hornissen und fressen dort Detritus, das sind Überrest zerfallener Zellen oder Gewebe.