Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im September blühen Bauerngärten auf

Bienen

Was sich alles hierher auf unseren Balkon verirrt, das ist nicht mehr als schön zu bezeichnen.

Heuschrecke

Bei so kleinen Viechern muss man aufpassen, dass man nicht drauf tritt.
Gibt hässliche Flecken

Sicherlich, Rotkehlchen, Amseln, Meisen (Blau- und Kohl-), sowie Türken- und Ringeltauben gehen noch in Ordnung. Eichhörnchen auch. Stadttauben NEIN, aber die leben hier zum Glück nicht.

Das Eichhörnchen

Das Eichhörnchen hatte auf unserem Balkon sehr schnell seinen Irrtum erkannt und kam nie wieder

Auch Hummel, Bienen, gallische Feldwespen und Taubenschwänzchen sind auf unserem Balkon durchaus wohl gelitten.

Eine Hornissenschwebfliege

Eine Hornissenschwebfliege hat uns auch schon einmal besucht

Schmetterlinge und Heupferdchen gehen noch gerade in Ordnung. Der Rest der Fauna braucht sich nicht blicken lassen.

Spinnen, Spinnmilben, Blattläuse und so weiter sind unerwünscht.

Da sind wir ganz rassistisch. Weiterlesen

Liebe nette Schwäne watscheln tolpatschig durch den Rosensteinpark. Der gute Geier Reiher zieht verträumt am Himmel seine Bahnen.

Was is?

Häh? Was is?

Der kuschelige Eisbär balgt verträumt in weißem Schnee, der Gepard schnürt elegant übers Land. Ein Paradies ist diese Erde.

Die fleißigen Bienlein summen vergnügt in ihrem Stock, es ist eine Wonne ihnen zu zuschauen. Nichts kann ihre emsige Ruhe stören. Nur der gierige Mensch. Dringt brutal und maßlos in die heile Welt der Biene ein und stiehlt ihren Honig.

Die armen Bienen. Mir tut das Herz so weh, wenn ich dieses Leid seh‘.

Die Natur ist gut, Mutter Erde sorgt liebevoll für alles. Der Mensch zerstört.

Hier der Beweis: Live aus dem Bienenstock!

Giant Hornet vs Honey Bees – Deadliest Showdowns (Ep 6) – Earth Unplugged
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Schau, schau, Theo ist heute Morgen auf die gleiche Laune Gottes Schöpfung hereingefallen, wie ich vor einiger Zeit. Auf eine Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria). Soweit so lustig. Kommen wir nun zu dem noch spaßigeren Teil. Den Hornissen.

sieht durchaus gefährlich aus.

ACHTUNG! Nicht drauf hauen, dieses Vieh ist keine Hornisse, sie sieht nur so aus.

Wer eine Hornisse platt schlägt, der darf je nach Bundesland bis zu 65000 € (Brandenburg) bezahlen, falls er dabei erwischt oder denunziert wird. Eine Wespe zu Mus kloppen wird mit bis zu 15 000 € Strafe belohnt.

Soweit so hirnverbrannt, aber nun wird es noch lustigerer. Seit 2014 macht sich eine über Südfrankreich eingewanderte Hornissenart breit, die asiatische Hornisse, eine sehr aggressive Art. Nester der asiatischen Hornisse sind in Freiburg i. Br. und in Rheinland Pfalz gesichtet worden.

Die asiatische Hornisse gilt in der EU als unerwünschte Spezies, darf also zur Not platt gemacht werden.

Tja. Wie soll der Hornissenunkundige erkennen, ob die Hornisse, die ihn umschwirrt, eine Haudraufhornisse oder eine Teuerhornisse ist?

Seit Jahren greinen Bekloppte in sündhaft teuren Anzeigen: Die Bienen sterben aus, die Bienen sterben aus. Denen sei dieser Film der BBC empfohlen. Die wahren Bienenkiller sind die asiatischen Hornissen. Patsch aus dem Flug heraus wird den Bienen der Kopf abgebissen und der Rest verspachtelt.

Asian Hornets Attack and Brutally Kill Bees! | Earth Unplugged

Zum Schluss ein Wort zu Hornissen, den guten deutschen teuren. Ich kann diese Mistviecher gut leiden, denn die einheimischen Hornissen verspachteln Wespen und lassen mich ansonsten in Ruhe. Keine Hornisse auf Pflaumenkuchen (höchstens um eine dort sitzende Wespe zu vernaschen). Weiterlesen

Groß, gelb, mit braunem Inneren leuchtet sie vom Balkon. Stolze 1,80 m. Spaziergänger bleiben stehen, werfen einen Blick auf das Prachtexemplar, gehen weiter. Die Nachbarin sagt: „Des isch oi schöne Blum, d auf ihrem Balko wächsch.“

Sonnenblume

Sonnenblume leuchtend gelb-braune Pflanze, von Ungeziefer bereinigt.
Mit Luminar, nicht in Wirklichkeit

Es fing ganz unscheinbar an. Im März. Eine Meise hatte auf der Flucht einen Sonnenblumenkern fallen lassen. Genau in den Blumenkübel. Hier begann ein unscheinbares Wirken.

Langsam, Tag für Tag ein klein wenig mehr, entwickelte sich ein Stängel, bald waren die Keimblätter zu einfach, zu unscheinbar und konnten die Pflanze nicht mehr mit den nötigen Wachstumsstoffen ernähren. Die ersten Blätter bildeten sich heraus, erst Daumengroß, dann wie eine Handfläche, dann riesige, grün-braune Lappen. Oben wuchsen dicke Blätter und unten gammelten die Alten faulig weg. Der Stängel war fast einen Zentimeter dick und haarig bepelzt.

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