Was sich alles hierher verirrt

Was sich alles hierher auf unseren Balkon verirrt, das ist nicht mehr als schön zu bezeichnen.

Heuschrecke
Bei so kleinen Viechern muss man aufpassen, dass man nicht drauf tritt.
Gibt hässliche Flecken

Sicherlich, Rotkehlchen, Amseln, Meisen (Blau- und Kohl-), sowie Türken- und Ringeltauben gehen noch in Ordnung. Eichhörnchen auch. Stadttauben NEIN, aber die leben hier zum Glück nicht.

Das Eichhörnchen
Das Eichhörnchen hatte auf unserem Balkon sehr schnell seinen Irrtum erkannt und kam nie wieder

Auch Hummel, Bienen, gallische Feldwespen und Taubenschwänzchen sind auf unserem Balkon durchaus wohl gelitten.

Eine Hornissenschwebfliege
Eine Hornissenschwebfliege hat uns auch schon einmal besucht

Schmetterlinge und Heupferdchen gehen noch gerade in Ordnung. Der Rest der Fauna braucht sich nicht blicken lassen.

Spinnen, Spinnmilben, Blattläuse und so weiter sind unerwünscht.

Da sind wir ganz rassistisch. „Was sich alles hierher verirrt“ weiterlesen

Klasse, das Geheimnis ist gelüftet

Einer studierten Biologin mit Abschluss bleibt nichts verborgen. Zwei studierten Biologinnen mit Uniabschluss finden in nullkommanix die richtige Antwort.

Eine Hornissenschwebfliege

Ich habe gestern Abend meinen Sekretärinnen das Bild dieser hornissenähnlichen Schwebfliege gezeigt und umgehen hieß es: „ Das ist eine Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria), auch Große Waldschwebfliege oder Riesen-Hummelschwebfliege genannt“.

„Ich wußte es“, habe ich sofort geantwortet, „es hat mir auf der Zunge gelegen, wollte aber nicht heraus.“

Also: Eine Hornissenschwebfliege, auch sehr große Schwebfliege genannt, sieht aus wie eine Hornisse um mögliche Freßfeinde abzuschrecken. Wer frisst auch schon gerne so gefährliche Viecher. Die Tiere sind in Mitteleuropa selten, (Vorwarnstufe der Roten Liste), im Süden dagegen häufig.

sieht durchaus gefährlich aus.

Die Ausgewachsenen saugen Nektar an verschiedenen blühenden Pflanzen, wie beispielsweise an Baldrian, Oregano, Hartriegel, oder bei uns auf dem Balkon an Margeriten. Ihre Larven entwickeln sich in den Nestern von Wespen und Hornissen und fressen dort Detritus, das sind Überrest zerfallener Zellen oder Gewebe.