Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Wir wünschen ein gesegnetes Pfingstfest

Musik

In seiner Bohème-Zeit arbeitete Debussy nebenbei als Musikkritiker für die La Revue blanche.

Küken mit dem flachsfarbenen Gefieder

Das Küken mit dem flachsfarbenen Gefieder entdeckt einen neuen Skandal: Den Entenfleischskandal!

Zu diesem Zweck kreierte er eine Figur, die für ihn ein virtueller Gesprächspartner war: „Monsieur Croche“, der sich absichtlich als „Monsieur Croche antidilettante“ vorstellt.

Auf den ersten Eindruck ein knurriger, wortkarger Kerl, der aber sein Schweigen unvermittelt mit einem langen Vortrag über zeitgenössische Komposition und Komponisten zu durchbrechen pflegt, wobei ihm regelmäßig die Zigarre ausgeht.

Zahlreiche Schriften über solche „Gespräche“ sind bis heute erhalten geblieben.

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Debussy schaffte mit Prélude à l’après-midi d’un faune seinen künstlerischen Durchbruch. Die Resonanz beim Publikum war gut, während die Kritik seitens der Fachwelt zwiespältig ausfiel.

Ein eingebildeter Faun

Ein eingebildeter Faun nervt den Rosensteinparkreiher

Paul Dukas äußerte sich lobend, andere rieten Debussy, er solle zu größerer Einfachheit zurückkehren.

So urteilte z. B. Camille Saint-Saëns: „Das Prélude klingt hübsch, aber Sie finden nicht die geringste ausgesprochen musikalische Idee darin. Es ist so viel Musikstück wie die Palette eines Malers Gemälde. Debussy hat keinen Stil geschaffen, er hat das Fehlen von Stil, Logik kultiviert.“

Pierre Boulez hat in der Rückschau das Stück zum Ausgangspunkt der modernen Musik ernannt. Mit Bezug auf das Faunmotiv, eine der berühmtesten musikalischen Passagen, bemerkte er: „Mit der Flöte des Faunes hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen …, man kann sagen, dass die moderne Musik mit L’Après-midi d’un Faune beginnt.“

Die Musik und das Gedicht Mallarmés dienten später als Basis für ein gleichnamiges Ballett Vaslav Nijinskys von 1912, das ebenfalls als ein Meilenstein der künstlerischen Moderne gilt.

1938 drehte Roberto Rossellini einen kurzen Dokumentarfilm mit diesem Titel.

Der italienische Zeichner Bruno Bozzetto verwendete Prélude à l’après-midi d’un faune für seinen an Walt Disneys Fantasia angelehnten Trickfilm Allegro non troppo von 1976, wobei er der Geschichte einen humoristisch-melancholischen Anstrich gab.

Leonard Bernstein – Prélude à l’après-midi d’un faune, 1989


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Die Petite suite, also ich, ist ein Werk Claude Debussy für Klavier zu vier Händen aus dem Jahr 1889. Die Sätze: En Bateau – Cortège – Menuet – Ballet.

Manchmal reicht es auch am Ufer zu sitzen und Booten zu zusehen, selbst wenn keine da sind.

Manchmal reicht es auch am Ufer zu sitzen und Booten zu zusehen, selbst wenn keine da sind.

Die kleine Suite hier in einer wunderbaren Aufführung.

Der erste Sat, En Bateau – Im Boot. Satzbezeichnung: Andantino, gefällt mir besonders.

Sitzen wir nicht alle im Boot? Irgendwie?

Lang Lang und Christoph Eschenbach – Claude Debussy:Petite Suite

Tuonela ist das Totenreich in der finnischen Mythologie. In Tuonela regieren Tuoni, König der Unterwelt, und Tuonetar, seiner Frau, mit Unterstützung von Kalma. Der Fluss von Tuonela wird von Surma bewacht.

Der Corona-Schwan

Erwin, Der Corona-Schwan aus dem Rosensteinpark

Tuonela ist aus dem finnischen Nationalepos Kalevala bekannt. Im 16. Lied der Kalevala reist Väinämöinen lebend nach Tuonela, um Zaubersprüche zu finden, also fast so wie Orpheus.

Tuonela wird als Übersetzung für das griechische Wort Aδης (Hades) in der finnischen Übersetzung der Bibel… Weiterlesen

Die Karelia-Suite op. 11 ist eine Sammlung von Orchesterstücken. Die einzelnen Stücke stammen aus verschiedenen unabhängigen Werken. Zu Karelien hatte Sibelius immer eine besondere Beziehung.

Bei Dreharbeiten in Nichtkarelien

Bei Dreharbeiten in Nichtkarelien

Er ließ sich anfangs von der Volksmusik dort inspirieren und verbrachte dort auch seine Flitterwochen.

Die Karelia-Suite op. 11 ist eine populäre Fassung seiner gesamten Karelischen Musik. Die Musik hört sich gut an und geht zur Sache.

Intermezzo: Moderato

Gute Nacht

So geht siegen:

Die schiefe Uhr von Lisa

Die schiefe Uhr von Lisa

Ein Uhrmacher aus Wesselburen
Verschenkte en gros seine Uhren
Er erntet den Lohn
der Investition
Und lebt jetzt von Reparaturen

Franz Josef Haydn: Symphony nr. 101 ‚Die Uhr‘

1. Adagio – presto
2. Andante
3. Menuet: Allegretto . Trio
4. Finale: Vivace

Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Dir. Nikolaus Harnoncourt

Anni, Schottland iss absolut klasse. Hör’ mal die Eiß’ klasse Musik an. Als wenn’se 1000 Katzen an’n Schwanz zieh’n tu’s. Un’ wie die Schotten rumlauf’n iss der reinste Genderterrorismus. Alle Kumpel hab’n Röcke an un‘ die Weiber die Hosen.

Pommes mit BigMäc

Hier ess‘ ich gerade das schottische Nationalgericht von’n McDonald. iss’n Schotte.

Eiß Emmanzipation, iss fast wie bei uns in’ne Redaktion.

So, jetz’ leg dich zurück, dreh’ die Musik voll auf und genieß’ tausend krepierende Katzen. Bis demnächst aus Schottland. Weiterlesen

Herausgekommen ist bei diesem Spitzentreffen auf höchster Ebene nicht viel.

Theos Trecker

UPPS! Pardon, aber der Märzhase ist gerade geplättet worden.

Zurück zur Natur, lautete die Devise, was letztendlich bedeutete, dass der Trecker sich selbst abschaffen wollte.

Alles im Zuge einer Rückbesinnung zur Natur, passend zum Ekelfleisch, Gammelfleisch, Eiskandal und überhöhter Milchpreise.

Als begleitende Maßnahme ist vom Märzhasen ein aufrührendes Musikstück komponiert worden. Also bevor er platt war.

Hier ist es:

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt,
er setzt seine Felder… Weiterlesen

Helau und Alaaf

Helau und Alaaf

Ich muss doch auch noch meinen Senf zu Dings abgeben, Alaaf!

Dings ist eine feine Sache, Helau!

Dings ist richtig klasse, Alaaf.

Was sollten wir nur ohne Dings machen?

Also, hoch die Tassen.

Helau und Alaaf.

Narhallamarsch:

Joseph Jean-Baptiste Laurent Arban, Dings, na sag‘ schon … Ach, Karneval in Venedig,

Helau und Alaaf, verdorri! Heute bin ich gut drauf, richtig fetzig in Stimmung. Ich habe den ganzen Tag durchgeplant.

Anni in the sky

Wenn ich in Stimmung bin, dann geht’s rund

Gleich wird erstmal Wäsche gewaschen. Dann Staub gewischt. Staubsaugen. Wischen.

Gut, das ist alles bis zum Mittagessen zu schaffen.

Wenn meine Annisekretärin sich ran hält, dann darf sie nach dem Mittagessen ein kleines Päuschen einlegen. Da habe ich nichts gegen.

Bis dahin aber werde ich ihre Arbeit peinlichst genau überwachen und Glenn Miller schauen.

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