Szene am Bach

Während aus dem Autoradio die unangenehme Stimme eines zweiten Goebbels bölkt, wer nicht für die Notstandsgesetze ist, ist für den Tod, sind ich und Julchen am Ziel unseres Ausflugs angekommen: am Bach.

Szene am Bach
Szene am Bach. Der frühlingsfrische Wald ist einfach betörend

Hier wollten wir sein, hier uns erholen von der teuflischen Dummheit, die dieses Land fest im Griff hat.

Julchen hat es mit der Erholung sehr genau genommen. Nach nur zehn Metern hat sie beschlossen am Ziel ihrer Träume angelangt zu sein und keinen Meter mehr weiter gehen zu wollen.

Mir soll’s recht sein.


Beethoven: Symphony No. 6 in F Major, Op. 68 – „Pastoral“ – 2. Szene am Bach. Andante molto

Nach der Natur: Beethoven, 7. Symphonie, dritter Satz

Heute ist Frühlingsanfang. Dem Wetter ist das egal und es hat heute schon mit Sonne und warmen Temperaturen geglänzt (Azorendüse schwafelt Locus). Mir ist es recht.

Ein Bläuling in orange

Ich wundere mich nur, dass die Klimakatastrophiker nicht laut plärren. Von wegen die „hohen Temperaturen“ seien die Boten der kommenden Zwischeneiszeit und dass es grau und düster und kalt wird.

Vielleicht bin ich auch nur klimakatastrophenresistent geworden und überlese einfach solchen Schwachsinn, registriere ihn noch nicht einmal mehr.

Zum Abschluss dieses ersten Frühlingstags mit fast sommerlichen Temperaturen, Ludwig van Beethoven, die 7. Symphonie, der lebhafte dritte Satz, frühlingsmäßig.

Beethoven, Symphonie Nr.7, Op.92, 3. Satz, Scherzo. Presto

Carlos Kleiber