Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Warten auf das Christkind

Musik

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Das Streben nach Glück ist…

Libelle im Rosensteinpark

Das Streben nach Glück ist das Streben nach einem leckeren Mittagessen

… das Streben nach Arbeit, Geld, Familie, Freund, Zufriedenheit, Geborgenheit, Anerkennung, Hochgefühl, Wonne, Liebe, Beseligung, Dusel, Schwein, Massel, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Berge, Vogelgesang, Meer, Waldspaziergang, Bergsee, Picknick, Auto, Zuversicht, Natur, Ruhe …

Sonst nichts?

Das Streben nach Glück – „Welcome Chris“

Ohrwürmer gibt es. Ab und zu leide ich an einem besonders hartnäckigem Ohrwurm. Gestern höre ich kurz Radio, statt der Nachrichten ein Jingle. Unter anderem mit jenem Stückchen Musik, das mich seitdem verfolgt. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

Lauschen in Ohrwurmqualität

Lauschen in Ohrwurmqualität

Den Film habe ich vor einem Jahr zum ersten Mal gesehen, typisches Ostzonenprodukt mit tschechoslowakischer Hilfe (die haben in den 70igern immerhin mit Pan Tau, einem Doctor Who Verschnitt für Kinder ein halbwegs nettes Produkt in den Westen gebracht).

Den… Weiterlesen

Johann Christoph Pachelbel erblickte 1653 in Nürnberg das Licht der Welt. Er war ein deutscher Komponist und Organist.

Kein bisschen langweilig!

Piano dings! Finde ich klasse!

Pachelbels Kompositionen umfassen Choralbearbeitungen, freie Orgelwerke (Toccaten, Ciaconen, Fantasien und Fugen), Orgelchoräle, Choralvariationen und Triosonaten.

Das populärste Werk Pachelbels ist der Kanon aus „Kanon und Gigue in D-Dur“. Es handelt sich um den einzigen von ihm komponierten Kanon.
Vom Kanon existieren heute zahlreiche Aufnahmen, Versionen und Bearbeitungen. Weiterlesen

Summer Evening, Winter Night, Spring Morning von 1890 sind 3 kleine Tondichtungen des englischen Komponisten Frederick Delius, geb. am 29. Januar 1862 in Bradford, gest. am 10. Juni 1934.

Eiß Winter!!!

Eiß Winter!!!

Delius wird dem „Fin de siècle“, frz. für „Ende des Jahrhunderts“, auch Dekadentismus genannt, zugerechnet, eine künstlerische Bewegung in der Zeit von etwa 1890 bis 1914.

Heute präsentiere ich Dekadentismus von seiner schönsten Seite; ein absolut bezauberndes Video zur Musik von Delius. Das Video und die Musik sind Genuss pur.

Winterlich und schön!

Was daran dekadent sein soll, weiß der Henker.

Oder der neuzeitlich dekadente Musikkritiker.

Oder der Geier.

Jau!

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Dies irae, „Tag des Zorns“, ist der Anfang eines mittelalterlichen Hymnus vom Jüngsten Gericht, der bis 1970 in der römischen Liturgie als Sequenz der Totenmesse gesungen wurde.

Grabplatte auf dem alten Friedhof Freiburg

Grabplatte auf dem alten Friedhof Freiburg

Er fand ab dem 14. Jahrhundert Eingang in das Requiem, und wurde durch das Konzil von Trient (1545–1563) als fester Bestandteil der Totenmesse bestätigt.

Herr gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.

Lass sie ruhen in Frieden
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Nachdem mir mein Hoster den Tagesanfang und den weiteren Tagesverlauf mit einem „504 Gateway Time-out“ ziemlich versaut hat: Zum Tagesabschluss Lohengrin.

Lohengrin taucht im letzten Kapitel des mittelalterlichen Epos Parzival (Wolfram von Eschenbach) auf.

Lohengrin im Rosensteinpark!

Sensationell!
Lohengrin im Rosensteinpark!

Der Gralsritter Lohengrin, Sohn des Gralskönigs Parzival, wird auf einem Schwan der Herzogin von Brabant als Helfer und Beschützer gesandt.

Als Bedingung für seine Hilfe darf sie ihn niemals nach seinem Namen fragen. Als sie sein Verbot bricht, muss er sie verlassen.

Wagner griff die Figur auf und baute das Frageverbot zum Kern einer Geschichte aus.

Das Vorspiel stellt die Aura des Grals dar. Die Musik beginnt mit leisen, hohen, sphärischen Streicherklängen, schwillt bis zu einem mächtigen Höhepunkt an und verschwindet wieder in sphärischem pianissimo.


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In Olmütz (Nordmähren) hielten sich die Mozarts nur einmal zwischen dem 26. Oktober und dem 23. Dezember 1767 auf, als sie abrupt aus dem pockenverseuchten Wien fliehen mussten, die Erkrankung beider Kinder aber konnte jedoch nicht verhindert werden.

Showtreppe im Rosensteinpark

Showtreppe im Rosensteinpark

Auf der Flucht aus Wien machten sie in Brünn Station, und Leopold Mozart verschob wegen der Krankheit ein geplantes Konzert auf den Zeitpunkt der Rückreise. Am 10. Januar 1768 kehrten die Mozarts nach Wien zurück.

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Bevor die Sonne ganz verschwunden ist: Nachmittag im Rosensteinpark

Vermutlich wurde KV 43 zwischen dem 15. September und dem 23. Oktober 1767 in Wien komponiert, in Olmütz während Wolfgangs Genesung von den Pocken abgeschrieben und (möglicherweise) am 30. Dezember in Brünn aufgeführt.


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Debussy schaffte mit Prélude à l’après-midi d’un faune seinen künstlerischen Durchbruch. Die Resonanz beim Publikum war gut, während die Kritik seitens der Fachwelt zwiespältig ausfiel.

Ein eingebildeter Faun

Ein eingebildeter Faun nervt den Rosensteinparkreiher

Paul Dukas äußerte sich lobend, andere rieten Debussy, er solle zu größerer Einfachheit zurückkehren.

So urteilte z. B. Camille Saint-Saëns: „Das Prélude klingt hübsch, aber Sie finden nicht die geringste ausgesprochen musikalische Idee darin. Es ist so viel Musikstück wie die Palette eines Malers Gemälde. Debussy hat keinen Stil geschaffen, er hat das Fehlen von Stil, Logik kultiviert.“

Pierre Boulez hat in der Rückschau das Stück zum Ausgangspunkt der modernen Musik ernannt. Mit Bezug auf das Faunmotiv, eine der berühmtesten musikalischen Passagen, bemerkte er: „Mit der Flöte des Faunes hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen …, man kann sagen, dass die moderne Musik mit L’Après-midi d’un Faune beginnt.“

Die Musik und das Gedicht Mallarmés dienten später als Basis für ein gleichnamiges Ballett Vaslav Nijinskys von 1912, das ebenfalls als ein Meilenstein der künstlerischen Moderne gilt.

1938 drehte Roberto Rossellini einen kurzen Dokumentarfilm mit diesem Titel.

Der italienische Zeichner Bruno Bozzetto verwendete Prélude à l’après-midi d’un faune für seinen an Walt Disneys Fantasia angelehnten Trickfilm Allegro non troppo von 1976, wobei er der Geschichte einen humoristisch-melancholischen Anstrich gab.

Leonard Bernstein – Prélude à l’après-midi d’un faune, 1989


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Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae), einer Familie in der Ordnung der Lilienartigen (Liliales) gehört. Die Herbstzeitlose ist weit verbreitet. Ihr Gift wird in Medizin und Pflanzenzucht verwendet. Sie wurde 2010 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.

Eine herzallerliebste Herbstzeitlose im Rosensteinpark

Eine herzallerliebste Herbstzeitlose im Rosensteinpark

Es kommt immer wieder zu Vergiftungsfällen, auch mit tödlichem Verlauf, durch Verwechslung mit dem Bärlauch.

Die Blüten sind der giftigste Teil der Giftpflanze

Die Blüten sind der giftigste Teil der Giftpflanze

Die Blüten der Herbstzeitlose lassen sich ziemlich leicht als solche erkennen. Diese leichte Erkennbarkeit trifft aber nicht auf die Blätter der Herbstzeitlose zu. Erschwerend kommt hinzu, dass man – anders als bei vielen anderen Pflanzen – bei der Herbstzeitlosen die Blätter und die Blüten nie gleichzeitig sieht. Im Herbst sieht man die Blüten – aber ohne Blätter, wogegen man im Frühjahr die Blätter sieht – aber stets ohne Blüten.

Alle Teile der Herbstzeitlosen enthalten das stark giftige Alkaloid Colchicin, ein Kapillar- und Mitosegift. Da Colchicin leicht nachweisbar ist, eignet sich die Herbstzeitlose nicht unbedingt für Erbschleicher, die schneller an ihr Geld kommen möchten.

 hört zu!

inder, hört zu! Esst nicht die lecker blauen Pflanzen.
Stinchen hat ein Blatt probiert und ist tot umgefallen!

Wenn einem also soviel Gutes wiederfährt, dann ist das schon eines netten Liedchens wert:

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken


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Machen wir ein wenig in Herbst. Delius hat ein herrliches Stück herbstlicher Musik geschaffen. Hinreißend schön, leicht und locker kommt es daher.

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Oh wären doch alle dekadenten Dekadentisten so von Delius inspiriert.

Doch was heute als dekadent bezeichnet wird, war früher einfach nur ordinär, vulgär, einfach widerlich.

Delius ‚By The River‘: Chatsworth Park: Autumn

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