Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Musik

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Debussy schaffte mit Prélude à l’après-midi d’un faune seinen künstlerischen Durchbruch. Die Resonanz beim Publikum war gut, während die Kritik seitens der Fachwelt zwiespältig ausfiel.

Ein eingebildeter Faun

Ein eingebildeter Faun nervt den Rosensteinparkreiher

Paul Dukas äußerte sich lobend, andere rieten Debussy, er solle zu größerer Einfachheit zurückkehren.

So urteilte z. B. Camille Saint-Saëns: „Das Prélude klingt hübsch, aber Sie finden nicht die geringste ausgesprochen musikalische Idee darin. Es ist so viel Musikstück wie die Palette eines Malers Gemälde. Debussy hat keinen Stil geschaffen, er hat das Fehlen von Stil, Logik kultiviert.“

Pierre Boulez hat in der Rückschau das Stück zum Ausgangspunkt der modernen Musik ernannt. Mit Bezug auf das Faunmotiv, eine der berühmtesten musikalischen Passagen, bemerkte er: „Mit der Flöte des Faunes hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen …, man kann sagen, dass die moderne Musik mit L’Après-midi d’un Faune beginnt.“

Die Musik und das Gedicht Mallarmés dienten später als Basis für ein gleichnamiges Ballett Vaslav Nijinskys von 1912, das ebenfalls als ein Meilenstein der künstlerischen Moderne gilt.

1938 drehte Roberto Rossellini einen kurzen Dokumentarfilm mit diesem Titel.

Der italienische Zeichner Bruno Bozzetto verwendete Prélude à l’après-midi d’un faune für seinen an Walt Disneys Fantasia angelehnten Trickfilm Allegro non troppo von 1976, wobei er der Geschichte einen humoristisch-melancholischen Anstrich gab.

Leonard Bernstein – Prélude à l’après-midi d’un faune, 1989


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Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae), einer Familie in der Ordnung der Lilienartigen (Liliales) gehört. Die Herbstzeitlose ist weit verbreitet. Ihr Gift wird in Medizin und Pflanzenzucht verwendet. Sie wurde 2010 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.

Eine herzallerliebste Herbstzeitlose im Rosensteinpark

Eine herzallerliebste Herbstzeitlose im Rosensteinpark

Es kommt immer wieder zu Vergiftungsfällen, auch mit tödlichem Verlauf, durch Verwechslung mit dem Bärlauch.

Die Blüten sind der giftigste Teil der Giftpflanze

Die Blüten sind der giftigste Teil der Giftpflanze

Die Blüten der Herbstzeitlose lassen sich ziemlich leicht als solche erkennen. Diese leichte Erkennbarkeit trifft aber nicht auf die Blätter der Herbstzeitlose zu. Erschwerend kommt hinzu, dass man – anders als bei vielen anderen Pflanzen – bei der Herbstzeitlosen die Blätter und die Blüten nie gleichzeitig sieht. Im Herbst sieht man die Blüten – aber ohne Blätter, wogegen man im Frühjahr die Blätter sieht – aber stets ohne Blüten.

Alle Teile der Herbstzeitlosen enthalten das stark giftige Alkaloid Colchicin, ein Kapillar- und Mitosegift. Da Colchicin leicht nachweisbar ist, eignet sich die Herbstzeitlose nicht unbedingt für Erbschleicher, die schneller an ihr Geld kommen möchten.

 hört zu!

inder, hört zu! Esst nicht die lecker blauen Pflanzen.
Stinchen hat ein Blatt probiert und ist tot umgefallen!

Wenn einem also soviel Gutes wiederfährt, dann ist das schon eines netten Liedchens wert:

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken


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Machen wir ein wenig in Herbst. Delius hat ein herrliches Stück herbstlicher Musik geschaffen. Hinreißend schön, leicht und locker kommt es daher.

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Oh wären doch alle dekadenten Dekadentisten so von Delius inspiriert.

Doch was heute als dekadent bezeichnet wird, war früher einfach nur ordinär, vulgär, einfach widerlich.

Delius ‚By The River‘: Chatsworth Park: Autumn

Ich wollt‘, ich wollt‘, ich wollt‘, … ja was will ich denn?

Ich wär‘ ein Huhn, ich hätt‘ nicht viel zu tun, ich legte vormittags ein Ei und nachmittags wär‘ ich frei. Mich lockte auf der Welt kein Ruhm mehr und kein Geld. Und fände ich das große Los, dann fräße ich es bloß.

Ich wollt' ich wär' kein Huhn

Ich wollt‘ ich wär‘ kein Huhn

Ich brauchte nie mehr ins Büro. Ich wäre dämlich, aber froh. Ich brauchte nie mehr ins Büro. Ich wäre dämlich, aber froh. Gack gack gack gaaaak! Gack gack gack gaaaak! Gick gack gick gaaaak!

Apple ich komm‘ nicht! Gack gack gack gaaaak! Gick gack gick gaaaak! LmaA Facebook! Gack gack gack gaaaak! Gick gack gick gaaaak!

Ich Wollt Ich Wär Ein Huhn – Lillian Harvey & Willy Fritsch
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Wie aus bestens informierten Kreisen zu erfahren war, ist im Rahmen der sensationellen Amazonassynode, die aus naheliegenden Gründen nicht im Amazonas stattfindet, eine sagenhafte Entdeckung gemacht worden.

Am Amazonas

Die geheimnisvolle Linkskurve am Amazonas

Das obige Bild zeigt ganz eindeutig: Diese Linkskurve im ansonsten geraden Amazonasverlauf ist nicht natürlichen Ursprungs.

Durch Brandrodung ist sie allerdings auch nicht entstanden.

Amazonasaffe

Weißt du noch, wie es war, bevor wir Menschen wurden?

Rätsel über Rätsel. Wir hoffen mit allen, dass die Amazonassynode bald ein Licht in das Dunkel tragen wird.

Defätistische Kreise sprechen hinter vorgehaltener Hand davon, dass die sogenannten Amazonasaffen für diese gefährliche Kurve verantwortlich zeichnen.

Oh je.


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Anni nimm es nicht so schwer,
wer schönes Wetter hat, hat auch Likör.
Hast Du gerade kein Likör im Haus,
dann macht es nichts, ich geb ein aus.

Immer gute Laune!

Für Anni wird der Reim schon reichen, die kennt mich ja. Aber immer nur über das Wetterchen zu stöhnen, ist doch dumm. Ein kleiner Spurt um den Bodensee und schon sieht die Welt besser aus.

Dazu die passende Musik, natürlich von Anni und Druckersrocken, und gut ist. Jetzt aber der unvergleichlich gute Bingobongo, das bin ich natürlich, mit seinem Ritt in den Winter. Moment, wieso Winter? Ich reite Herbstanfang los, also ungefähr jetzt und komme …

Ich überlege das noch mal richtig durch.

Jetzt aber:

Titel: Herbstzeitlose, Herbstzeitfest

Album: Jahreszeit

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

Wir Sportler wissen die Feste zu feiern, wie sie fallen.

Grüße

Bingobongo

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Und die Parkpatrouille fliegt wieder, damit alle Schulschwänzer freundlich und friedlich Enten füttern können.

Parkpatrouille

Raumpatrouille im Rosensteinpark

Denn wie sangen die Small Faces so schön:

„Ich sage dir, was ich tun werde.
(Was wirst du machen?)
Ich möchte jetzt mit dir dorthin gehen,
Du könntest die Schule verpassen.
(Wird das nicht cool sein?)
Was soll man denn auch diesen Quatsch lernen?“

Schulschwänzen mit Gretel. Was kann es schöneres geben?

Hä?

Small Faces hören:

Small Faces Itchycoo Park 1967 Stereo

Es… Weiterlesen

„Guck mal, Anni. Dies ist meine neue Reitkuh. Ein echtes Hightechprodukt der Firma Grün-Gen. Mit den Teleskopbeinen bereitet das Reiten im Schnee keine Probleme mehr, die hydrophob Beschichtung verhindert das Einsinken auf dem Wasser. So reitet Jenny vielleicht mal mit.“

Start des Ritts: 23. September, Herbstanfang

Start des Ritts durch den Herbst:
23. September, Herbstanfang

„Bingobongo, mach Dir nicht allzu viel Hoffnung. Meine Bank ist aus nicht sinkbarem Holz und trotzdem ist Jenny nicht ein einziges Mal zu Besuch gekommen … zumindest nicht, seit meine Bank… Weiterlesen

Eine unerfreuliche Woche liegt hinter uns. All denen, denen die Klimahysterie sowas von am Allerwertesten vorbei geht, sind unausweichlich mit diesen hirntoten Trotteln drangsaliert worden.

In der Regenbogenbuntenstraße

In der Regenbogenbuntenstraße

Gott sei Dank ist heute Sonntag.

Nicht das die Klimahysteriker heute Ruhe geben, nein, aber ich finde meine Ruhe. Erst in der Kirche, dann bei einem leckeren Sonntagsbraten (kein Klimarind, sondern ein Nichtklimaschwein).

Den Nachmittag habe ich in der Regenbogenbuntenstraße verbracht – ohne Belästigung von durchgeknallten Regenbogentypen.

SMALL FACES – Lazy Sunday (1968)

Am Bass Alfred E. Neumann

Dummerweise habe ich auch heute Morgen wieder einmal das Licht der Welt erblickt. Was ich sah, war wunderbar.

Der Kartoffelbovist ist kurz vorm aufplatzen

Der Kartoffelbovist ist kurz vorm aufplatzen

Der Planet wird gerettet. Endlich! Die Klimakatastrophe ist vorbei. No Kohle, no cry. Autos auf den Schrott!

Auch anderen Ortes nur frohe Nachrichten und fröhliche Gesichter. Es wird teuer, teuer, teuer, verkündet du-weißt-schon-wer.

Klasse!

Wenn einem des Morgens schon so viele (zwei) schöne Dinge über den Weg laufen, dann ist es an der Zeit noch ein drittes (schönes Ding) zu frühstücken:


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