Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Frohe Ostern

Musik

Und so kam es in diesen frühlingshaft düsteren Tagen in leuchtend bunten Farben, dass ein kleines Mädel mit zwei lustigen Zöpfen am Schädel in die Welt zog um ihr und ihren zweibeinigen Bewohnern gehörig das Heil um die Ohren zu schlagen.

Eichhörnchen in Sommerrain

Auch das Eichhörnchen freut sich auf die globale Erwärmung

Diese kleine hieß nicht Chiquita, wie das folgende Lied nahelegen mag,

auch wenn ein kleines blondes Mädel singt. Aber halt, diese hat keine Zöpfe. Nun ja, es kann nicht zweie geben, ein Mädchen muss reichen, denn es gilt immer noch:

Ja, der Gewinner nimmt alles, der Verlierer nimmt eine Hypothek auf. Ich denke aber, das bezopfte Mädel wird schon bald zeigen, dass es zu den Verlieren gehört und dann wird es sein Waterloo

erleben.

Das finde ich gut, denn von den Schwedenimporten Greta, Volvo und Abba gefällt mir allenfalls letzteres. Denn Abba weiß sich wenigstens wetterkorrekt und modisch anzuziehen.

Hugh!

Ich habe geschrieben.

Anni Freiburgbärin von Huflattich
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Europa Philharmonie, Dirigent: Reinhard Seehafer;
Gustav Mahler: Sinfonie Nr.2 „Auferstehung“. Ende des 5. Satzes (Finale)

Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern

Wir wünschen unseren Lesern frohe Ostern

Chor und Sopran:
Aufersteh’n, ja Aufersteh’n wirst du
mein Staub, nach kurzer Ruh!
Unsterblich Leben! Unsterblich Leben
wird, der dich rief, dir geben.

Wieder aufzublühn, wirst du gesä’t!
Der Herr der Ernte geht
und sammelt Garben
uns ein, die starben!

Alt:
O glaube, mein Herz! O glaube:
Es geht dir nichts verloren!
Dein ist, ja Dein, was du gesehnt,
Dein, was du geliebt, was du gestritten!

Sopran:
O glaube: Du wardst nicht umsonst geboren!
Hast nicht umsonst gelebt, gelitten!

Chor:
Was entstanden ist, das muss vergehen!
Was vergangen, auferstehen!

Chor und Alt:
Hör auf zu beben!
Bereite dich zu leben!

Sopran und Alt:
O Schmerz! Du Alldurchdringer!
Dir bin ich entrungen!
O Tod! Du Allbezwinger!
Nun bist du bezwungen!

Mit Flügeln, die ich mir errungen,
in heißem Liebesstreben
werd’ ich entschweben
Zum Licht, zu dem kein Aug’ gedrungen!

Chor:
Mit Flügeln, die ich mir errungen,
werde ich entschweben!
Sterben werd’ ich, um zu leben!

Chor, Sopran und Alt:
Aufersteh’n, ja aufersteh’n wirst du,
mein Herz, in einem Nu!
Was du geschlagen,
zu Gott wird es dich tragen!
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Hummeln haben es schwer. Nach neusten Erkenntnissen sind Hummel schwer. Viel schwerer als erlaubt.

Fette Hummel kurz vor dem Absprung

Fette Hummel kurz vor dem Absprung

Hummeln sind fett. Das führt so schweren Neurosen, Psychosen und Deprosen, Moment, Depressionen.

Hummeln sind ob ihrer Dicke stark Selbstmord gefährdet. Tragisch!

Hummeln muss geholfen werden.

Sofort.

Studie: 9 von 10 Hummeln leiden an Übergewicht

Frederick Delius, mein liebster dekadenter Komponist, hat sich herrlich fließend, ineinander übergehend, den Freuden des Frühlings hingegeben. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Komposition über einen milden Frühling und einen trägen Kuckuck, der schon beim Rufe dahinstirbt.

Kein Kuckuck, sondern ein Rotkehlchen

Kein Kuckuck, sondern ein Rotkehlchen aus dem frühlingsfrischen Rosensteinpark

„On Hearing the First Cuckoo in Spring“ ist eine Tondichtung 1912 von Frederick Delius. Sie wurde zum ersten Mal in Leipzig am 23. Oktober 1913 aufgeführt. Es ist das erste von „Zwei Stücken für kleines Orchester“

1863 nahm Brahms das Angebot an, Chormeister der Wiener Singakademie zu werden, 1864 gab er dieses Amt wieder ab. Zu den in der Folgezeit in Wien entstandenen Werken gehören die „Ungarischen Tänze“.

Brahms: Ungarische Tänze

Brahms: Ungarische Tänze

Die Veröffentlichung der „Ungarischen Tänze“, bei denen Brahms auf zum Allgemeingut gehörende Zigeunerweisen zurückgegriffen hatte, geriet fast zum Skandal:

formvollendet

formvollendet

Zwar erreichte Brahms mit ihnen ein breites Publikum, doch meldeten sich plötzlich andere Musiker zu Wort und reklamierten sich als Urheber der Musik.

Urheberrecht auf… Weiterlesen

Schreckliche Dinge und Taten passieren täglich. Manche Schreckensmeldung offenbart Tage später noch Entsetzlicheres. Sancta Maria, ora pro nobis.

Schwarze Rose

Beethoven hat an den Folgen seiner schweren Krankheit gelitten. Er ist einen anderen Weg gegangen. Der dritte und vierte Satz seiner siebten Symphonie ist ausgelebter musikalischer Wahnsinn.

Der zweite Satz ist ganz anders. Er wird von der ersten Note an vom Rhythmus bestimmt. Der feierlichen Charakter dieses Satzes wird in Bezug zur Litaneiformel „Sancta Maria, ora pro nobis“ gesetzt.

Fünf Jahre vor… Weiterlesen

Der Ostertermin richtet sich immer nach dem ersten Vollmond im Frühling. Am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond ist Ostern. Gestern war Frühlingsbeginn und Heute ist Vollmond. UPS!

kein Wunder bei diesem Mann im Mond

Mann im Mond

Ostern ist aber nicht nächsten Sonntag, am 24. 3, sondern erst am 21. April. Verdorri, habe ich gedacht, wie kommt denn das?

Die einfachste Erklärung, die ich gefunden habe ist die, dass der der 21. März als fester Frühlingsanfang definiert, was auch zyklischer Frühlingsanfang genannt wird. Der tatsächliche astronomische Frühlingsanfang kann auf einen 19., 20. oder 21. März fallen. Damit ist dann der heutige Vollmond noch ein Wintervollmond.

Der zyklische Frühlingsanfang dient immer zur Berechnung des Ostertermins und damit ist der heutige Vollmond unbedeutend. Ja, ich lerne auch in meinem Alter nicht aus. Der letzte paradoxe Ostertermin war im Jahr 1962, da war ich noch ein Kind und solche Dinge haben mich nicht sonderlich interessiert.

Hier zur Erholung nach so umfangreichen Recherchen Clair de Lune.


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Von außen betrachtet sieht die Welt blau-weiß und niedlich aus.

Eiseskälte im fahlen Mondenschein

Eiseskälte im fahlen Mondenschein

Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Blau als Eiseskälte.

Die eine Kälte, die des Winters, ist fast verschwunden, es wird Frühling.

Die geistige Kälte und die Verrohung werden zunehmen.

Rettung ist in weite Ferne gerückt.
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Die Petite suite, also ich, ist ein Werk Claude Debussy für Klavier zu vier Händen aus dem Jahr 1889. Die Sätze: En Bateau – Cortège – Menuet – Ballet.

Manchmal reicht es auch am Ufer zu sitzen und Booten zu zusehen, selbst wenn keine da sind.

Manchmal reicht es auch am Ufer zu sitzen und Booten zu zusehen, selbst wenn keine da sind.

Die kleine Suite hier in einer konzertanten Bearbeitung, klein darf es ja sein, aber so klein muss es dann doch nicht sein.

Das Orchester der Genfer Uni hat genau die richtige Größe.

Es spielt… Weiterlesen