Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Endlich Urlaub

Musik

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Ganz langsam geht der Herbst in den Winter über. Jetzt beginnt die Zeit der Basteleien.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Mir schwant Übles: Kalt wird’s und noch kälter

Ich habe gestern überlegt, was ich basteln könne. In Anbetracht des regnerischen Wetters ist mir natürlich sofort etwas eingefallen.

Ich habe Bilder mit Wolken gebastelt. Und weil gerade die Corona-Pandemie mit ihren Quarantänebeschränkungen grassiert, habe ich mir gedacht: „Anni, Du bist doch nett. Setze in jedes selbstgebastelte Wolkenbild ein Flugzeug hinein. Dann können sich die armen quarantänegeschädigten Menschen freuen und Du hast Dein gutes Werk für heute vollbracht.“

Hier ist also mein gutes Werk für heute, vielleicht auch für Morgen und die ganze nächste Zeit:

Duftweiche Satinwolken in abendlichem Rot

Duftweiche Satinwolken in abendlichem Rot

 

Sahnecremewolken unter blauem Holunderhimmel

Sahnecremewolken unter blauem Holunderhimmel

 

Sonnenglut, exotisch mit einem kleinen Spritzer Fernweh

Sonnenglut, exotisch mit einem kleinen Spritzer Fernweh

 

Eisglätte, Rutschgefahr

Eisglätte, Rutschgefahr

 

Schneematschwolken, hintergrundilluminiert

Schneematschwolken, hintergrundilluminiert

 

Anni in the sky

Wenn ich in Stimmung bin, dann geht’s rund

So!

Anni Freiburgbärin von Huflattich

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Frederick Delius, geb. 29. Januar 1862 in Bradford, gest. am 10. Juni 1934 war ein englischer Komponist deutscher Herkunft.

Schau, darum ist Verödet deine Stätte worden

Kaputte Kirchen passen gut zur Musik

Er entwickelte seinen sehr persönlichen Stil, der anfangs von Wagner und Grieg, später auch von Debussy beeinflusst war: Eine unverwechselbare Harmonik, ein scheinbar unendliches Fließen der Musik und ein dem Impressionismus nahestehendes sensibles Erfassen feinster emotionaler Nuancen.

Delius Musik kann als bedeutender musikalischer Ausdruck des „Fin de siècle“ verstanden werden.

Sweet, sweet music from the… Weiterlesen

Machen wir ein wenig in Herbst. Delius hat ein herrliches Stück herbstlicher Musik geschaffen. Hinreißend schön, leicht und locker kommt es daher.

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Oh wären doch alle dekadenten Dekadentisten so von Delius inspiriert.

Doch was heute als dekadent bezeichnet wird, war früher einfach nur ordinär, vulgär, einfach widerlich.

Delius ‚By The River‘: Chatsworth Park: Autumn

Endlich sind die Ferien vorbei. Vorbei die Zeit in den Streichelwiesenfolterorten der Tier-, Wildtiergehege und Zoos.

Endlich Ruhe und Frieden

Endlich Ruhe und Frieden, Urlaub und Ferien sind vorbei

Keine dummen Rotzblagen die auf mich zu stürmen und „Schweini, Schweini lieb“, gröllen. Vorbei die Zeit der bekloppten Eltern, die dann sagen, „Nelle-Marie, das ist kein Schweinchen, das ist ein Kaninchen.“

Endlich kann ich in aller Ruhe wieder an meinem Lieblingsplatz sitzen und den Wellenschlag des Bächleins lauschen.

Julchen, ich bin ein Schaf, kein Schwein, Kaninchen, Kuh oder Tiger.

Ich kann aber zum Wolf werden, wenn man mir nicht meine Ruhe lässt!

Titel: Schafsweiß

Album: Ein ruhiger Tag

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

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Heute hab’ich mein‘ alten Kumpel Knuddel, der wo der Anführer von’ne gefährliche Elchgang iss, getroff’n un‘ gemeinsam sin‘ wir los in’nen Erlebnisbad.

Mit mein' Kumpel Knuddel in'nem Erlebnisbad

Mit mein' Kumpel Knuddel in'nem Erlebnisbad

War klasse da. So’n paar dulle Typen, die nur fikifiki sag’n konnt’n un‘ das Weibsvolk un‘ sogar ’n paar Mädchens begrapscht hab’n, hab’n wir kurzerhand verjacht. Ging kurz un‘ schmerzhaft.

Un‘ nach’n Training hab’n wir uns so richtich klasse erholt. Un‘ von’ne Schicksens war’n wir natürlich der Schwarm, also mehr ich als mein Kumpel Knuddel.

Ich hab‘ auch’n richtich klasse Lied für’es Erlebnisbad rausgekuckt.

Hier is’ses:


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Wir schreiben das Jahr 1969. Die sexuelle Revolution nimmt Fahrt auf. Oswald, der Schlüssellochgucker, überschüttet die Republik mit unbekannten Wesen. „Dein Mann, das unbekannte Wesen“, „Deine Frau, das unbekannte Wesen“, „Dein Opa, das unbekannte Verwesen“. Helga guckt den Schulmädchenreport Teil 12. „Wer zweimal mit demselben pennt, gehört schon zum Establishment“.

Ein herzallerliebstes Schwanenherz

Ein herzallerliebstes Schwanenherz

1969. Männer waren noch richtige Männer und nicht die weibisch degenerierten Weicheier von heute. Richtig fetzig haben sie noch Bomben gebastelt und geworfen. Ein Beispiel von Hunderttausenden: 9. November: Versuch eines Bombenanschlages auf das Jüdische Gemeindehaus Berlin durch die militante Gruppe Tupamaros West-Berlin. Aber die Dekadenz hat schon begonnen. Die sozialistisch liberale Koalition schafft sexuelle Hemmschwellen ab. Ganz besonders fatal: Der § 175 wird gestrichen – mit dunkelstem Schwarz.

Gerade hat Papst Paul VI. Humane Vitae, die „Pillenenzyklika“ veröffentlicht, da zücken die deutschen Bischöfe schon den Dolch. Alles wird getan, diese hinterwäldlerische Enzyklika zu entschärfen. Das Resultat lässt sich in der „Königssteiner Erklärung“ nachlesen.


On Her Majesty’s Secret Service (1969) – Official Trailer

1969. Alles steht auf sexuelle Befreiung. „Make love, not war“. Ausgerechnet in dieser Zeit der Abenddämmerung sagt er die Worte. Er, der Macho, der Frauenflachleger im Dienste ihrer Majestät: „Willst Du meine Frau werden?“. James, was ist mit dir passiert? Und sie antwortet: „Ich wünsche mir drei Jungen und drei Mädchen.“ Hat Diana Rigg etwa vergessen, dass sie eigentlich Emma Peel heißt und den Männern zeigt was Karate ist? Bond und Emma heiraten. Welch ein Anachronismus. Wie soll es bloß mit Bond weitergehen?

Das hat die Produktionsfirma auch gedacht und ein Einsehen gehabt. 20 weitere Bond Filme sind der Dank dieser Einsicht:

„Auf dem Weg in die Flitterwochen stoppen sie, um die Blumendekoration am Wagen zu entfernen. In diesem Augenblick fährt ein Auto mit Blofeld am Steuer vorbei. Irma Bunt, Blofelds rechte Hand, schießt aus dem fahrenden Wagen auf Bond und Tracy. Sie trifft die Braut bei diesem Anschlag tödlich.“

On Her Majesty’s Secret Service – We Have All The Time In The World

Louis TrenkerAmstrong

Puh! Das war knapp!

Trotzdem. Immer wieder gern gesehen:
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Der moralische Verfall ist unaufhaltsam. Waren bisher nackige Mädchen ein untrügliches Zeichen für Sittenlosigkeit, ja, geradezu für Hemmungslosigkeit, so zeigt das arme unschuldige Internet immer mehr die Tendenz zur Verwahrlosung.

Ich tu' ma' auch'n paar Würstkens dabei verputz'n

Nackte Würstchen sind nicht unbedingt ein Zeichen der Verwahrlosung

Dank, wobei Dank das falsche Wort ist, der sich immer weiter ausbreitenden Unhomophobie werden auch Männer zu nackten Männern degradiert. Es ist eine Schande.

Den Gipfel der Unverfrorenheit, der bodenlosen Schamlosigkeit, sind Männer in Röcken. Doch halt. Hat nicht auch hier die Unschuldsvermutung an erster Stelle zu stehen?

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Wochenend‘ und Sonnenschein und dann im Segelboot allein,

Wochenend' und Segelboot

Wochenend‘ und Segelboot und eine wasserscheue Tigerin😂🤣

weiter brauch‘ ich nichts zum glücklich sein,

Wochenend‘ und Sonnenschein.

Kein Auto in meiner Näh‘, was ich auch gut versteh‘,

denn ich bin allein mit Wochenend‘ und Sonnenschein.

Wochenend‘ und Sonnenschein – Comedian Harmonists

Mit den Wölfen heulen, wer möchte das nicht.

Harmloser Streichelwolf

Harmloser Streichelwolf. leider ohne musikalische Ambitionen – Dafür mit großem Hunger

Aber nicht jeder kann ein massenkompatibler Journalist oder Politiker sein. Leider nein. Aber ich biete jetzt eine JeKaMiMa (Jeder/Jede/Jedes kann mitmachen) Konzertveranstaltung an. Alle sind herzlich eingeladen nach Kräften vor dem Monitor mitzuheulen und den Nachbarn ein schönes Ständchen dazubieten.

TRAU DICH!

Sei laut!

Polarwölfe beim Heulkonzert

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