Die Keulenkastanie

Bei manchen Dingen des täglichen Lebens ist es, dass sie einem kaum besonders auffallen. Messer, Gabel, Schere, Licht, Wege, Autos und auch Bäume sehen so aus, wie man es erwartet.

Kastanie im Rosensteinpark
Die einzigartige Keulenkastanie im Rosensteinpark

Manchmal gibt es ein Stutzen, ein Potztausend kommt über die Lippen und dann staunt man. So wie ich, als ich heute Morgen diese Kastanie genauer betrachtete. Eine Kastanie, die eher Ähnlichkeit mit einer Riesenkeule, denn einem Baum hat.

Was es nicht alles im Rosensteinpark gibt, sogar den Herkules seine Keule als Kastanie getarnt.

Der Mai schlägt aus

Gestern war hier, siehe Bild, noch alles kahl.

Frisch-grüner Wald
Vorgestern noch war (ist das wahr?) dieser Wald kahl.
Heute erstrahlt er in schönem frischen Grün

Ich beginne noch einmal von vorn.

Vorgestern war hier, siehe Bild, noch alles kahl.

Dann kam der Mai!

Und siehe da, die Bäume schlugen aus.

So schön grün kann Maiengrün sein.

Die L-Presse behauptet die Linkendemos sind ohne Ausschlagungen geblieben. Gaaaanz friedlich.

Herr Winter, geh hinter

Blauer Himmel überspannt den Rosensteinpark. Die Wiese steht in saftigem Grün. Leuchtend gelber Löwenzahn unterstreicht die frohe Frühlingssymphonie, bald schlagen die Bäume aus.

Bald wird es wieder so aussehen.
Bald wird es wieder so aussehen.

Herr Winter, geh hinter
der Frühling kommt bald!
Das Eis ist geschwommen,
die Blümlein sind kommen
und grün wird der Wald.

Warum soll Christian Morgenstern nicht genauso den Frühling herbeigesehnt haben, wie eine Teddybärin?

Also: Herr Winter, geh hinter.

Ich prophezeie den Tod

Der Herbst schlägt zu. Erbarmungslos. Und wo er zuschlägt, da wächst kein Gras mehr.

Herbst
Der Herbst naht auf leisen Sohlen, ganz verstohlen

Noch sieht alles saftig grün aus, kein Wunder bei dem verregneten Sommer, doch schon bald werden gelbe Blätter das Gras bedecken.

Kahle Bäume, gefrorener See und totes Laub auf dem Boden.

Herbst! Das Ende des Lebens!

Dieses ist ein aufmuntender Artikel aus dem wahren Leben.

Echt!

Über den lustigen Sonnenschein

Brech der lustige Sonnenschein
Mit der Tür euch ins Haus hinein,

Rosensteinpark im Frühnebel
Der Rosensteinpark im Frühnebel
Herbstliches Idyll mit schnatternden Graugänsen

Dass alle Stuben so frühlingshelle;
Ein Engel auf des Hauses Schwelle
Mit seinem Glanze säume
Hof, Garten, Feld und Bäume,
Und geht die Sonne abends aus,
Führ er die Müden mild nach Haus!

Joseph von Eichendorff
Gedichte (Ausgabe 1841)

Meine Schwester ist blöde

Liegt den ganzen Tag nur faul in der Sonne. Sie hat keine Lust Hühner zu jagen oder auf Bäume oder Kühe zu klettern oder einfach nur Menschen zu erschrecken.

Meine Schwester ist fürchterlich
Mit meiner Schwester ist nichts los. Fürchterlich!

Die Fotografin ärgern macht Spaß. Ganz ruhig stehen oder liegen bleiben und wenn sie den schwarzen Kasten vor die Augen hält, einfach wegrennen. Das hat Stil.

Aber meiner Schwester ist das zu anstrengend. „Los! Steh‘ endlich auf!“

Meine Schwester ist blöde!

Aufgeräumt

Und so kommt es, dass die Natur sich Mitte November schon sehr aufgeräumt präsentiert:

Aufgeräumt!
Aufgeräumt!
Der Wald von seiner schönsten Seite!

Die Bäume sind endlich von ihren nutzlos gewordenen Blättern befreit, die Äste recken sich dürr und froh in den Himmel.

Nur die Nadelgehölze, trotzköpfig beharren sie auf ihren grünen Putz. Selbst schuld, wenn die Herbststürme sich darin verfangen und sie umschubsen.