Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Das Jahr beginnt eisig!

Wald

Den ganzen Frühling und den lieben langen Sommer hat der Wald sich zugemüllt.

Wald und Waldweg

Schon wieder muss der Wald für eine Metapher herhalten.
Der Wald hat mein ganzes Mitleid.

Grüne Blätter noch und noch, quasi all überall. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, so sehr gab sich der Wald seinen Wachstumstrieben hin.

Doch damit ist jetzt Schluss. Endgültig!

Der Herbst bereitet diesem grünen Wildwuchs ein für alle Mal ein Ende. Kahl werden die Bäume und braun der Boden.

Bis zum nächsten Frühjahr.

Dann beginnt das gleiche Spiel von Neuem.

Gestern am frühen Nachmittag – uns war Angst und Bang wegen der unsicheren Versorgungslage – machten wir eine herrliche Entdeckung.

Pilze

Leckere krosse Pilze in Massen. Für die Bekömmlichkeit gibt es von uns keine Garantie.

Noch bietet der Wald und die restliche Natur für uns reichlich zu Speisen. Wir werden auch während des tiefsten Coronalockdown nicht Hunger leiden.

Sonnenuntergang

Und das alles bei einem wunderbaren Sonnenuntergang mit herrlichem Blendenstern

Der Tisch ist reich gedeckt, vom Leckeren ganz zu schweigen.

So ein lecker Wald mit Bäumen darin und Sonne oben drüber ist das Schönste, was man sich vorstellen kann. Sagt man.

Wald

Guck mal, die Sonne scheint durch Bäume durch

Ich bin vor Jahren auf so saudumme Sprüche hereingefallen, wie das Bild beweist. Mir gefällt es überhaupt nicht, trotz der Sonnenstrahlen, die noch natürlich und nicht mit Luminar gebastelt sind.

Man lernt aus seinen Fehlern.

Ich auch.

Ich wünsche einen wunderbaren Tag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Heute präsentiere ich voller Stolz einen ausgemacht schönen Holzstapel.

Holzstapel

Ein exquisiter Holzstapel voller architektonischer Schönheit

Stonehenge hätte nicht besser konstruiert werden können. Eindrucksvolle Stämme, Balken und etc. Wahnsinnig genau gesetzte Farbmetaphern.

Dieser Holzstapel ist umwerfend und der Wald dahinter erblasst vor Neid.

Guten Morgen Deutschland, schlaf gut. Gute Nacht.

Der Wald wird kahl. Ganz langsam. Auch bei trüben Wetter leuchten jetzt die Blätter rot.

Rot, die Vorstufe von tot.

Waldes rot, waldes tot.

Nicht mehr lange, ein oder zwei Wochen, dann sind auch diese Blätter verschwunden und der Wald erscheint tot.

Im Oktober hat der Wald endgültig die Faxen dicke. Die Bäume färben noch einmal ihre Blätter bunt.

Die Waldarbeiter warten sehnsüchtig

Die Waldarbeiter warten sehnsüchtig, dass der Wald endlich einschläft und sie in Ruhe Bäume fällen können.
Merke: Im Winter sind die Bäume nicht richtig tot, nur Hirntot und können ganz tot gemacht werden.

Dann schmeißen sie sie einfach auf den Boden und machen dicht. Bis zum Februar.