Hat der Teufel die Ziege geholt, kann er den Bock auch noch haben

Was das Meckern angeht, landet die Ziege weit abgeschlagen hinter dem Menschen und auch für die Genderterroristen gilt: Die Ziege bringt keine Schafe zur Welt.

Ziege
Live aus dem Gemüsebeet – Die Ziege

Die Ziege, die am meisten meckert, gibt die wenigste Milch.

Die Ziege geht so lange in den Kohl, bis ihr Fleisch ist im Kasserol

Eine gesunde Ziege ist ein guter Bissen für den Wolf.

Eine Ziege hüte sich vor Böcken, die viel lecken.

Eine Ziege ist dem Wolf lieber, als zehn Paternoster.

Eine Ziege und ein Madel kosten mehr, als eine Kuh im Stadel.

Jeder schlachtet seine Ziege.

Ich habe heute Morgen das Internet aufgeschlagen und auf der ersten Seite das Grauen gesehen. Schatten aus der Vergangenheit. Meckernde Ziegen sind ein Genuss dagegen.

Ein lieber netter Kerl

Ist der nicht süß? Nein, der tut niemandem etwas, der heißt auch nicht xxx(zensiert), sondern Wolf. Sanft wie ein Lamm. Kein Wässerchen trübt er. Ehrlich.

Wolf
Wölfchen auf der Heide, sass und schlief,
armes Wölfchen bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst?
Wölfchen friß!

Wölfe welcome, oh, wir brauchen euch so dringend. Als Arbeitskräfte und auch … Du weißt schon wofür.

Wie sagte so schön der männlich aussehende Fast-Ex-Häuptling (aka Mini-Ister vom Klima) der grünen? Die Nahrung habe sich gefälligst in den Wolf zu integrieren, oder so ähnlich, weniger weitschweifig.

Wahrlich ein lieber netter Kerl.

Concerto Wolfo grosso

Mit den Wölfen heulen, wer möchte das nicht.

Harmloser Streichelwolf
Harmloser Streichelwolf. leider ohne musikalische Ambitionen – Dafür mit großem Hunger

Aber nicht jeder kann ein massenkompatibler Journalist oder Politiker sein. Leider nein. Aber ich biete jetzt eine JeKaMiMa (Jeder/Jede/Jedes kann mitmachen) Konzertveranstaltung an. Alle sind herzlich eingeladen nach Kräften vor dem Monitor mitzuheulen und den Nachbarn ein schönes Ständchen dazubieten.

TRAU DICH!

Sei laut!

Polarwölfe beim Heulkonzert

Der Wolf und das Schaf

Der Durst trieb ein Schaf an den Fluss, eine gleiche Ursache führte auf der andern Seite einen Wolf herzu.

Zwei Wölfe und zwei Schafe. Zeichen einer gelungen Integration
Irgendwie hat dieses Schaf nicht den Sinn der Geschichte verstanden.
Oder dieser Fluss hat keine zwei Seiten.

Durch die Trennung des Wassers gesichert und durch die Sicherheit höhnisch gemacht, rief das Schaf dem Räuber hinüber: „Ich mache dir doch das Wasser nicht trübe, Herr Wolf? Sieh mich recht an, habe ich dir nicht vor sechs Wochen nachgeschimpft? Wenigstens wird es mein Vater gewesen sein.“

Der Wolf verstand die Spötterei; er betrachtete die Breite des Flusses und knirschte mit den Zähnen.

„Es ist dein Glück“, antwortete er, „dass wir Wölfe gewohnt sind, mit euch Schafen Geduld zu haben“, und ging mit stolzen Schritten weiter.
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Der kleine Wolf

Es war einmal ein kleiner Wolf, der hatte mächtig Hunger. Ziellos stromerte er durch die Tundra der deutschen Mittelgebirge und sein Magen hing ihm fast an den Schuhsohlen.

Wolf und Riesenhackbraten
Was für ein wunderbarer Riesenhackbraten, dachte der Wolf

„Oh fände ich doch nur ein kleines Steak mit Schwein drumherum oder ein paar Pommes mit Sahne und Schaschlik“, dachte der kleine Wolf sehnsüchtig, „was gäbe ich für solch‘ ausgemachte Leckereien.“

Mutlos streifte der Wolf weiter. Bald hätte er einen riesigen Fehler gemacht und einen Jäger mit Schrottflinte verspachteln wollen, dann blamierte er sich, als er beim Anlauf auf einen Hasen mitten in einem gigantischen Ameisenhaufen landete.

Doch da, ja, da! Genau dort auf der Lichtung entdeckte er ihn. Seinen absoluten Doppelburger, braun und frisch.

Den schnapp‘ ich mir, dachte der kleine Wolf entzückt und der Speichel troff seine Lefzen hinunter. Doch das war der letzte Gedanke, den der kleine Wolf hatte.

Bären sind eben viel schlauer, stärker und die besseren Fallensteller, als sich das so ein bekloppter triebgesteuerter kleiner Wolf je vorstellen kann.

Guter Hirt gesucht

Das Leben unter Wölfen kann durchaus reizvoll sein. Meist ist es kurz.

Unter Wölfen
Das Leben ohne Hirt ist hart.

Wer beschützt mich, einsames Schaf, vor den Wölfen? Wo ist der gute Hirt, der nicht feige wie ein Mietling flieht?

Annette von Droste-Hülshoff – Fastnacht

Evangelium: Vom Blinden am Wege (vom letzten Sonntag, Quinquagesima)

Bussard

Herr, gib mir, daß ich sehe!
Ich weiß es, daß der Tag ist aufgegangen,
Im klaren Osten stehn fünf blut’ge Sonnen,
Und daß das Morgenrot mit stillem Prangen
Sich spiegelt in der Herzen hellen Bronnen.
Ich sehe nicht, ich fühle seine Nähe,
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Und wie ich einsam stehe,
Sich um mich regt ein mannigfaches Klingen;
Ein Jeder will ein lichtes Plätzchen finden,
Und Alle von der Lust der Sonnen singen.
Ich nimmer kann die Herrlichkeit ergründen,
Und wird mir nur ein unergründlich Wehe.
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Wie ich die Augen drehe
Verlangend durch die Lüfte weite Reiche,
Und meine doch, ein Schimmer müsse fallen
In ihrer armen Kreise öde Bleiche,
Weil deine Strahlen mächtig doch vor allen;
Doch fester schließt die Rinde sich, die zähe:
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Gleich dem getroffnen Rehe
Möcht‘ ich um Hilfe rennen durch die Erde;
Doch kann ich nimmer deine Wege finden.
Ich weiß, daß ich im Moor versinken werde,
Wenn nicht der Wolf zuvor verschlang den Blinden;
Auch droht des Stolzes Klippe mir, die jähe.
Herr, gib mir, daß ich sehe!

So bleib‘ ich auf der Höhe,
Wo du zum Schutz gezogen um die Deinen
Des frommen Glaubens zarte Ätherhalle,
Worin so klar die roten Sonnen scheinen,
Und harre, daß dein Tau vom Himmel falle,
Worin ich meine kranken Augen bähe.
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Wie sich die Nacht auch blähe,
Als sei ich ihrer schwarzen Macht verbündet,
Weil mir verschlossen deine Strahlenfluten:
Hat sich doch ihre Nähe mir verkündet,
Empfind‘ ich doch, wie lieblich ihre Gluten.
So weiß ich, daß ich nicht vergeblich flehe:
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Und wie mich Mancher schmähe,
Als soll‘ ich nie zu deinem Strahl gelangen,
Dieweil ich meine Blindheit selbst verschuldet,
Da ich in meiner Kräfte üpp’gem Prangen
Ein furchtbar blendend Feuerlicht geduldet,
Mir sei schon recht, und wer gesä’t der mähe:
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Herr, wie du willst, geschehe!
Doch nicht von deinem Antlitz will ich gehen;
In diesen Tagen, wo die Nacht regieret,
Will ich allein in deinem Tempel stehen,
Von ihrem kalten Zepter unberühret,
Ob ich den Funken deiner Huld erspähe.
Herr, gib mir, daß ich sehe!

Daß mich dein Glanz umwehe,
Das fühl‘ ich wohl durch alle meine Glieder,
Die sich in schauerndem Verlangen regen.
O milder Herr, sieh mit Erbarmen nieder!
Kann ein unendlich Flehn dich nicht bewegen?
Ob auch der Hahn zum dritten Male krähe,
Herr, gib mir, daß ich sehe!

aus: Annette von Droste-Hülshoff – Das geistliche Jahr

Bätschi

„Heute back ich, morgen brau ich,

übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;

ach, wie gut ist, daß niemand weiß

daß ich Rumpelstilzchen heiß!“

Harmloser Streichelwolf
Harmloser Streichelwolf: Der graue Wolf mit keinem grauen Haar im Fell

Halt, halt. Stopp!

Das ist natürlich Fake. Fake-News!

Der wahre Name ist Bätschi Langstrumpf.

Und der gefährliche graue Streichelwolf (von dem man nicht sagen darf, dass er sein Fell tönt) möchte doch tatsächlich das Bätschilein weg haben. Wie Rotkäppchen.

Ist doch fein.