Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Das Jahr beginnt eisig!

Monats-Archive: Oktober 2021

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Anni Freiburgbärin von Huflattich

Wikipedia irrt, wenn es Halloween als irisches Fest vor Allerheiligen darstellt. Die Ursprünge sind auch nicht, wie Wikipedia korrekt anmerkt im keltischen oder römischen Heidentum zu finden. Halloween ist ein durch und durch protestantisches Fest, dessen Ursprünge erst die neuere historische Forschung aufdeckte.

Tag und Ort lassen sich sehr genau bestimmen, die Ereignisse, die zum Runkelrübenfest führte, sind mittlerweile in der Forschung gut beschrieben. Hier der aktuelle Stand der historischen Forschung:

Am letzten Tag im Oktober anno 1517 trug sich in einem kleinen Ort in Thüringen, Wittenberg geheißen, schauerliches zu.

 

Unheimlich war'sDer Irrwisch

In dunkler stürmischer Nacht schlich eine feiste und vermummte Gestalt durch die Gassen auf die Schlosskirche zu. Eine kleine Laterne, geschnitzt aus einer Runkelrübe (Futterrübe = Beta vulgaris subsp. vulgaris, auch Runkelrübe, Raahner (wird ursprünglich nur mit einem a geschrieben), Rangasn, Runkel, Rummel, Rüben-Mangold, Vieh-Mangold, Burgunder-Rübe, Dickrübe, Dickwurz, Gunkel, Dorschen, Angersen), spendete spärliches Licht.

An der Schlosskirche machte das Rumpelstilzchen halt, stellte die Rübe hinter sich, holte einen Fetzen Papier aus seinem Umhang, ebenso Hammer und Nagel und stellte sich an, den Fetzen Papier an die Kirchentüre zu hämmern.

Dabei stellte sich die Gestalt so dämlich an, dass der erste Schlag voll den Daumen traf. Wutschnaubend und wild fluchend, wie es zum cholerischen Charakter der Gestalt passte, führte sie einen Veitstanz auf.

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Wunderbar herausgeputzt hat sich dieser Erpel. Warum eigentlich?

Ente

Ente im Rosensteinpark – prachtvoll gekleidet

Na, ganz einfach: Die Stockenten im Rosensteinpark sind Standvögel, sie ziehen nicht in ein Winterquartier. Und bei diesen schrägen Vögeln beginnt die Paarbildung schon im Herbst.

Der Baum ist fast kahl, die letzten Blätter scheinen im Licht der untergehenden Sonne goldenbraun.

Baum über Rosenarkarden

Ein wunderbarer Konstrast im warmen Abendlicht

Das kräftig kalte Blau des Himmels ist ein wunderbarer Kontrast und weist auf die kommende Jahreszeit.

Auf herbstlichen Bildern wird sogar unsere zukünftige sozialistische Regierung anheimelnd aussehen.

Glaube ich wenigstens, muss aber nicht sein. Der halloweensche Unheimlichkeitsfaktor ist immer dabei zu berücksichtigen.

Dreizehn saßen bei Tisch und aßen Fisch,
doch der war nicht ganz frisch.

Fisch im Rosensteinparkteich

Melancholischer Karpfen (oder Wels) im Rosensteinparkteich
Frisch echt lecker!

Deshalb bekamen sie hinterher Magenschmerzen
und damit war nicht zu scherzen.

Wer kommt auch auf die dumme Idee am Donnerstag Fisch zu essen? Fischtag ist Freitag!

Zugvögel, Zugvögel, törö,
Zugvögel, Zugvögel, hölldriö.

Gebratener Storch, echt lecker!

Gebratener Storch, echt lecker!

Zugvögel flattern und rattern,
Zugvögel knattern und brattern
ohne Unterlass.

Zugvögel, Zugvögel, törö,
Zugvögel, Zugvögel, hölldriö.

Das sind Kraniche!

Das sind Kraniche!

Zugvögel, schieres Fleisch
Zugvögel, die Federn müssen weg …

Zugvögel gegrillt ist vermutlich nicht so schmackhaft, aber im Ofen gebacken könnten sie wohl munden. Das gab es doch früher: Polnische Flugente. Echt lecker.

Es war fürchterlich … ein Albtraum. Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, ich hätte darauf verzichtet. Bisher habe ich Jenny nur für eine ziemlich bescheuerte wasserscheue Tigerin gehalten, dass sie aber …

Ich erzähle die Geschichte einfach von Anfang an:

Knöpfe üben eine seltsame Anziehung auf Jenny aus

Knöpfe üben eine seltsame Anziehung auf Jenny aus

Ich war pünktlich am verabredeten Treffpunkt und bereit zur Betriebsbesichtigung mit Jenny.

Wir hatten uns ein nettes kleines Strahlenkraftwerk (😁😁 Wortkreation für unsere spatzenhirnigen Hüpfburger) ausgesucht und mit einigen wissbegierigen Mitbesuchern wollten wir uns von den Vorzügen der Automatisierung überzeugen lassen. So erzählte ich Jenny alles, was ich über die vollautomatische Fertigung der Strahlen wusste und … plötzlich ertönte die Alarmsirene.

Erschrocken hielt ich inne, drehte mich zu Jenny um und sah, dass Jenny gar nicht bei mir war. Jenny stand vor einem Schalter, und grinste hämisch. Dann begriff ich blitzartig. Jenny hatte den Schalter gedrückt und damit den Alarm ausgelöst. Wie der Blitz war ich bei Jenny und drückte nochmals den Schalter und der Alarm hörte auf.

Albtraum mit Schaltern

Ein Albtraum mit Schaltern und Jenny

Der Beginn eines Albtraum mit Schaltern, Jenny und mir.

„Was soll das?“ fuhr ich Jenny an und Jenny erwiderte nur fröhlich: „Knöpfe drücken macht Spaß! KI KI HIHI“ und heiter pfeifend ging sie weiter.

Jenny drückte auf jeden Knopf, der ihr vor die Pfoten kam – besonders hatten es ihr Knöpfe angetan, auf denen „das Drücken des Knopfes ist verboten“ stand.

Am Anfang gab es böse Blicke, wenn der Alarm ausgelöst wurde, dann blieb ich in Jennys Nähe und drückte nochmals den Knopf, so dass der Alarm ausgeschaltet wurde. Dafür bekam ich dann sogar Applaus. Einen ganz riesigen Applaus gab es, als wir den Betrieb verließen, na ja, und die kleine Explosion war vermutlich nicht so schlimm.

Titel: Betriebsbesichtigung mit Jenny

Album: Ein ruhiger Tag

Interpreten: Anni Freiburgbärin von Huflattich & Druckersrocken

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Es wird dunkel, es wird kalt, eiskalt. Das ist kein Wunder, das ist keine Abkehr von der klimatischen Katerstrophe, das ist natürlich. Das ist Winter.

Ente

Die Lichter gehen aus

Wie aber soll der verweichlichte Mensch den Winter überstehen, wo alles, besonders heizen und Strom teurer wird, überleben?

Keine Panik! Guter Rat ist nicht kostenintensiv, auch wenn es Strom und Wärme es sind:

So einfach lässt sich das Überleben im Winter realisieren.

Natürlich nicht die Letzte ihrer Art, wie es einst Douglas Adams formulierte, als ihm keine Fortsetzung der fünfbändigen Trilogie „Per Anhalter durch die Galaxis“ mehr einfiel.

Rose

Die letzte Rosenblüte des Jahres weint.

Dies ist einfach nur die letzte Rose an diesem Strauch in diesem Jahr. Nächstes Jahr gibt’s wieder eine Neue.

Versprochen!

Außer irgend so ein Juchtenkäferäquivalent aus einer fernen Galaxis macht der Rose den Garaus.

Nachdem der Mond also seit Jahren, wenn nicht Jahrtausenden am Himmel hing, mal rund, mal gar nicht zu sehen war, beschloss seine Umlaufbahn um die Erde zu verlassen, da gab es ein großes Wehgeschrei.

Mond

Der Mond war irgendwie stinksauer

Auf der Erde, nicht auf dem Mond, denn der Mond war stinksauer und er dachte seine Rache an der Erde auf kalte Art zu genießen.

Da half auch kein Matthias Claudius mehr.

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