Der Frühling tut mit Riesenschritten komm’n

Das kann’se in’nen Rosensteinpark richtich klasse beobacht’n. Da tut der Erpel un‘ die Ente und der Erwin mit seine Frau un‘ alle sin‘ richtich glücklich. Tun ’se zumindest sag’n tun. Mich tut das nich‘ weiter juck’n. Bald tut’es neue Enten un‘ Gänse geb’n tun un‘ bald iss wieder Weihnachten un‘ dann tut das lecker Weihnachtsgans geb’n tun.

Das tut lecker Nachwuchs geb'n tun
Das tut lecker Nachwuchs geb’n tun

Aber, hab’ich gedacht, wenn alle sich vermehr’n tun, warum soll ich das nich‘ auch mach’n? Nee, nee! Nich‘ ich persönlich.

Aber so lecker Schokokäfer hab’ich gedacht. Wenn’ich da ’n bisken nachhelf’n tu‘, dann hab’ich bestimmt zu Ostern viele lecker kleine Marienkäfer aus Schokolade un‘ die tu‘ ich dann als Ostertheo versteck’n un‘ selbst find’n.

Bisher tut das Experiment noch nich‘ nach’n Erfolg ausseh’n. Na ma‘ abwart’n. Rom iss auch nich‘ an einem Tach untergegang’n.
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Der große Schnüffler

Der große Schnüffler hat Neuland betreten. Statt Ehebrecher*innen/drinnen/draußen zu verfolgen und aufzuspüren, hat er sein einzigartiges Talent für den eigenen Dienst nutzbar gemacht. Gegen gute Bezahlung wird er auch für andere Erpel erfolgreich tätig.

Hiram Erpel
Hiram Erpel – Bester Schnüffler im Rosensteinpark und der restlichen Welt

Der große Schnüffler kann mit 98,5 prozentiger Sicherheit Impfverweigerer von guten Menschen unterscheiden.

Sein Geschäft ist einträglich, er fährt Porsche, demnächst will er auf Ferrari umsteigen, da er den Italienern solidere Autos ohne Elektrodreck zutraut.

Der große Schnüffler – Im Auftrag ihro Majestät A. M.

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Starke Leute

Kaum habe ich heute Morgen den Protest einer leicht übergewichtigen Ente veröffentlicht, da wendete sich auch schon das Blatt.

Ente Superstar follower
Wie bei den Menschen: Je jünger je dümmer die Nachäffer

Angetan von so viel männlicher Eleganz strömten unvermutet und gar nicht erwartet junge Leute, grünes Gemüse und nette Dinger auf den Erpel zu.

Erpel Superstar – wenn auch nur für eine Freßsaison.

Ist ja irre! Frühjahrsputz

Meine Freiburgsekretärin hat eine kleine Bilderserie über dieses sich putzende Entenweibchen mitgebracht. Auf etwas mehr als 200 Bildern kann man allen Phasen der Reinigung beiwohnen.

Putzwütige Ente im Rosensteinpark
Putzwütige Ente im Rosensteinpark

Ein Erpel, der sich vermutlich als Adressaten der Putzorgie ausgemacht hat, schaut dem Treiben auf ungefähr 150 Bildern zu.

Die oder nicht die
Die oder nicht die, gar keine Frage

Dann hat er sich für ein anderes Weibchen, vielleicht weniger reinlich, aber mit mehr Interesse für ihn, entschieden. So versicherte es meine Freiburgsekretärin.

Wie oben erwähnt, erlahmte der Fotografierwille meiner Freiburgsekretärin nach etwas mehr als 200 Bildern. Heute Morgen, das hat sie versprochen, wolle sie als erstes nachschauen, ob diese Ente sich immer noch putzt.

Entin still at work
Gerade per MMS hereingekommen: Entin still at work

Moment, ich bekomme gerade eine SMS. Ja, die Ente putzt immer noch.

Schimmliges Brot

Die wunderbare Liebesgeschichte, die sich heute im Rosensteinpark zutrug, ich berichtete darüber, scheint nun ein gutes Ende gefunden zu haben. Er hat sie und sie ist nicht abgeneigt.

Ente im Rosensteinpark
Ein einsames Leben im trüben Gras, schnüff

Das ist auch gut so, denn der junge Erpel hat bisher ein ziemlich trauriges Leben geführt. Einsam und ohne Trost wandelte er über die verkackten Wiesen des Rosensteinparks und wünschte sich nichts sehnlicher als ein Brot. Ohne Schimmel.

Und siehe da, nun hängt für ihn der Himmel voller Geigen und um das schimmlige Brot kümmern sich nun andere.

Sei’s drum. Dem Erpel ist’s egal und ich erfülle nur meine Chronistenpflicht, in dem ich die Geschichte des schimmligen Brotes kurz anschneide.

Schimmliges Brot – Foyer des Arts

Gewinner und Verlierer

Bei den Erpeln gibt es, wie auch bei den Menschen, Gewinner und Verlierer.

Ente im Rosensteinpark
Trübsal – Verlockung des tiefen Wasser

Dieser Erpel ist der große Verlierer (ähnlich wie der zweibeinige Deutschköter mit Dutt). Er hat den nicht geführten Kampf um das Weibchen verloren und trägt nun seine Trauer zu Wasser.

Aber keine Panik! Der Erpel will sich nicht ersäufen, denn er kann schwimmen – auch wenn er das gerade vergessen hat.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und ein wenig mehr Durchsetzungskraft und weniger Wehleidigkeit

Anni Freiburgbärin von Huflattich