Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Endlich beginnt wieder die Eisbadesaison

Monats-Archive: September 2021

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So fühlt sich die deutsch Schlachtkuh am wohlsten.

Kuh

Deutsch Wohlfühlkuh in wohlgefühlter Umgebung.
Die Schlachtemarken habe ich weggetackert (selbstbestimmtes Persönlichkeitsrecht)

In grüner Wohlfühlumgebung, aufgelockert mit gelben Tupfen.

Deshalb das Wohlfühlwahlergebnis.

Was vor vier Jahren die sogenannten Balkonbilder waren – Vorahnungen des Scheiterns – das sind heute die Quartettbilder auf Instagram. Gelbgrün in trauter Eintracht.

Morgendämmerung

Bild einer malerischen Morgendämmerung im Schwarzwald

Ohne großartig auf Farbensymbolik einzugehen: Auf diesem Bild wird Gelbgrün von Blau dominiert.

Kann man nix machen. So ist ein Sonnenaufgang halt. Besonders wenn er malerisch aussieht.

Anni Freiburgbärin von HuflattichEndlich lassen unsere Bolitiker ihre Masken fallen und reden Klartext. Durchaus bemerkenswert, was weltonline in ihren Überschriften zu Tage fördert.

Da lässt sich ein gewisser Scholz oder Schulz mit den Worten zitieren, dass die Deutschen nach Mutti einen Vater suchen. Jau, den Laschet vermutlich.

Absolute Rechengenies sind die Grünen, von denen wenigstens zwei Weibsen behaupteten: Wir Grüne haben einen klaren Auftrag, der größer ist als unser Ergebnis. Das denke ich auch. Der Auftrag heißt verpisst euch.

Bei soviel Geschwafel wird natürlich unter den Teppich gekehrt, dass es eine Mehrheit von cdu, fdp und afd gibt, die aber, wie es der Edelkommunist Degenhardt sang nicht zu Stande kommt, da man nicht mit den Schmuddelkindern spielt.

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Anni Freiburgbärin von HuflattichDas ist gelebte Demokratie.

Die Minderheiten basteln in Absprache die Mehrheit. Wer solls denn sein? 24,1 % oder 25,7 %? Auch keine berauschenden Zahlen. Aber Gelb (11,5) und Grün (14,8) sondieren schon einmal, wer den Kanzler stellen wird.

Oooh, ich bin soooo stolz auf unser Land.

Ehrlich, wahnsinnig stolz.

Früher gruselten sich die Leute nicht. Nicht so leicht zumindest. Die Brüder Grimm erzählen, wie es doch funktioniert. Mit dem Gruseln. Und zwar so (der Schluss aus dem Märchen von einem der auszog das gruseln zu lernen):

Ich wandle stets in Finsternissen

Ich wandle stets in Finsternissen

Da ward das Gold heraufgebracht und die Hochzeit gefeiert, aber der junge König, so sehr er seine Gemahlin liebte, sagte doch immer: „Wenn mir’s nur gruselte! Wenn mir’s nur gruselte!“ Das verdroß sie endlich. Ihr Kammermädchen sprach: „Dem werde ich helfen, das Gruseln soll er schon lernen.“ Sie ging hinaus zum Bach, der durch den Garten floß, und ließ sich einen ganzen Eimer voll Gründlinge holen. Nachts, als der junge König schlief, mußte seine Gemahlin ihm die Decke wegziehen und den Eimer voll kalt Wasser mit den Gründlingen über ihn herschütten, daß die kleinen Fische um ihn herum zappelten. Da wachte er auf und rief: „Ach, was gruselt mir, was gruselt mir, liebe Frau! Ja, nun weiß ich, was Gruseln ist.“

So war das früher. Heute lernt sich das Gruseln viel einfacher, schneller und nachhaltiger: cdu 25%, spd 25%, grüne 15%. Tendenz steigend. Der gruselige Sozialismus nimmt weiter Gestalt an.

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Heute vor 10 Jahren fand endlich das Ereignis statt, auf das ich mich schon ein Jahr (Ankündigung des Papstbesuches im Herbst 2010) gefreut hatte: Papst Benedikt XVI. zelebriert die Messe in Freiburg.

Nach der Messe verfassten wir eine kleine Stellungnahme. Eine Woche später, wieder in Stuttgart, bin ich zum ersten Mal nach St. Albert zur Feier des Heiligen Messopfers im katholischen Ritus gegangen und seither jeden Sonntag. Insofern war die Papstmesse doch segensreich. Doch jetzt der damals verfasste Text (Bilder gab es damals in meinem Blog recht selten):

2 von 100 000

Endlich ist der Tag da. Der Große, auf den wir uns seit Monaten freuten. Wir feiern eine heilige Messe mit Papst Benedikt unserem Heiligen Vater, schlicht und liebevoll Benedetto genannt.

Früh morgens aufgestanden, um 7:30 am Shuttleplatz angekommen. (Wirklich) Freundliche Helfer weisen den Weg zu den Bussen, beschreiben den weiteren „roten“ Pilgerpfad, so dass nach Umsteigen in eine Straßenbahn, einer recht langen Fahrt durch Freiburg, wir an der Endstation ankommen.

Die Temperaturen sind durchaus frisch, so dass wohlgemut die 6 km Pilgerstrecke angegangen werden. Nichts anderes hatte das Erzbistum auch zugesagt. Auch, dass Alte und Gebrechliche nicht den Weg beschreiten sollen.

Bericht Murli

Nun ist die heilige Messe vorbei. Schön fand ich, dass 100.000 Menschen da waren, und somit dem Heiligen Vater bezeugten, dass Sie sich sehr über seinen Besuch in Deutschland freuen und ihn zu schätzen wissen. Es waren viele junge Leute unter den Pilgern. Also keineswegs ‚Kirche ist nur etwas für alte Omis’! Da können die Medien soviel hetzen wie sie wollen. Die lautstarke Begeisterung der Pilger, als der Heilige Vater mit dem Papamobile vorbeifuhr, strafte die Medien Lüge.

Traurig machte mich allerdings, dass wir von dem Altar kaum etwas sehen konnten und außerdem auf dem Boden saßen. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn während der Heiligen Messe um uns herum eine andächtige Stille geherrscht hätte. Leider war das nicht der Fall, sondern ständig gingen Leute vorüber. Es war ziemlich unruhig. Eine Helfer-Gruppe fiel mir sogar auf, die sich unterhielt und Schokolade aß. Schade!
Trotzdem ist es sehr gut, dass wir da waren. Wir konnten so dem Heiligen Vater unsere Verbundenheit zeigen. Die Predigt des heiligen Vaters war wunderschön und der Apostolische Segen ist wertvoll.

Bericht Freiburgbärin

Alte und gebrechliche sollten nicht die beschwerliche Pilgerstrecke auf sich nehmen, von alt und fett war nie die Rede. Angekommen, sollte bald das Papamobil an uns vorbei fahren, hatten wir doch einen Platz in B4, direkt an der Strecke des Papamobils, zugewiesen bekommen. Dann kam er, Papst Benedikt. In der Menschentraube (Berliner Predigt!) eingeschlossen, war gerade sein Kopf zu sehen, gerade zu erahnen, dass das Papamobil stehen blieb, um dem Papst Gelegenheit zu geben, ein Kleinkind zu segnen. Es war überwältigend.

Obwohl für 100 000 Plätze auf Bänken bereit gestellt wurden – wie das Erzbistum vollmundig verkündet hatte – fanden wir in dem uns zugewiesenen Areal B4 keinen einzigen Bankplatz. Missmanagement a`la Zollitsch’s Erzbistum eben.

Wir saßen also im Gras um uns herum wuselnde Aufgeregtheit, keine Spur davon, dass die heilige Messfeier begonnen hatte. Ein gerüttelt Maß an Schuld für diese Unruhe, kann auch diesem unsäglichen Konglomerat von Eingangsmusik geschuldet sein, einer schlecht geschüttelten Mixtur aus sakraler Musik und neumodischer Kirchenmusik, Stand 1972. (Vermutlich sollte sie den von der DBK angestoßenen Stühle-rücken-Dialog-Kreis darstellen)

Ein letzter Versuch in diesem Ameisenhaufen einen halbwegs vernünftigen Sitz zu bekommen, scheiterte an einem der „freundlichen“ Helfer: „Die Getränkekiste dürfen Sie nicht mitnehmen, Sie könnten sie als Wurfgeschoss benutzen!“ Fünf Minuten später saß dieser Terrorismusverhinderer – und etliche andere Helfer – ein paar Meter vor uns auf einer Getränkekiste.

Höhepunkt des Wortgottesdienstes war selbstverständlich die Predigt des Papstes. Glasklar kamen seine Worte aus den Lautsprechern, ein mahnender Aufruf an alle Katholiken in diesem unserem Land.

Feierlich besinnliche Stimmung kam in B4 auch während der Eucharistiefeier nicht auf. Picknick im Freien eben, wie einige rauchende und essende Pilger demonstrierten. Die Friedensgrußhändeschütteler waren aufdringlich wie immer, meinen Unwillen, dieses protestantische Ritual mitzumachen genügte nicht, penetrant winkten Hände vor meinem Gesicht und erst Murlis energisches „Nein!“ brachte sie zur Räson. Ich hätte sie bis zum jüngsten Gericht winken lassen.

Papst Benedikt hat zu Weihnachten 2010 angeordnet, dass bei Papstmessen die Kommunion würdig als Mundkommunion zu empfangen sei. In B4, und ich vermute im gesamten Erzbistum, war diese Anweisung nicht angekommen. Man lebt halt hinterm Mond. Murli und ich waren vermutlich die Einzigen, die die Mundkommunion empfangen haben. Der Rest: Widerstand gegen päpstliche Anordnung!

Schlimmer noch. Es war fast unmöglich, einen männlichen Kommunionspender zu finden. Ob der, wie es der Katechismus fordert, Priester oder Diakon war, ließ sich an seinem Konfektionsanzug nicht erkennen.

Als Resümee des Open-Air-Picknick möchte ich festhalten, dass es sehr wichtig war, für Papst Benedikt Flagge zu zeigen, die Mühsal und Tortur dieses Abschlussgottesdienstes auf sich zu nehmen, um zu zeigen:

Heiliger Vater, wir stehen zu Dir

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Dieses Lied ist gewidmet unseren Ärmel hochkrempelnden zupackenden Gretels, Katinkas, Annalenas und wie sie noch heißen mögen:

Zeigt her eure Füße,
zeigt her eure Schuh´,
und sehet den fleißigen
Waschfrauen zu:
Sie waschen, sie waschen
sie waschen den ganzen Tag
Sie waschen, sie waschen
sie waschen den ganzen Tag.

Schwanenfüße

Bodenständige Schwanenfüße

Zeigt her eure Füße,
zeigt her eure Schuh´,
und sehet den fleißigen
Waschfrauen zu:
Sie spülen, sie spülen, sie spülen den ganzen Tag.

Teichrallenfüße

Tanzende Teichrallenfüße

Zeigt her eure Füße,
zeigt her eure Schuh´,
und sehet den fleißigen
Waschfrauen zu:
Sie wringen, sie wringen, sie wringen den ganzen Tag.


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