Friede kehrt ein

Nun ist es soweit. Die Coronagesetze wirken.

Der Rosensteinpark
Der Rosensteinpark – kein noch so kuscheliges Mistvieh stört die himmlische Ruhe

Der Rosensteinpark schweigt im frühen Abendlicht. Keine bräsigen Graugänse rüpeln über Wiesen und Wege. Auch die Enten schnattern nicht.

Friede kehrt ein.

Ruhe kehrt ein.

Alles dank der wunderbaren Coronamaßnahmen unserer guten Regierung.

Schlaf gut, Rosensteinpark!

Bis nächste Woche.

Es kann der Frömmste nicht …

Es kann der Frömmste nicht in Ruhe sein Brot futtern,

leckeres Pausenbrot!
Hmm! Ein echt leckeres Pausenbrot!

wenn es seinem gefräßigen Nachbarn nicht gefällt

Der Neider naht
Doch Gefahr droht, der Neider naht

Die schlechte Qualität des letzten Bildes möchte ich damit entschuldigen, dass meine Freiburgsekretärin verzweifelt versuchte zu fotografieren und gleichzeitig ihr Pausenbrot zu retten.

Überraschung!
Aber die wahre Gefahr kommt völlig überraschend

Merke! Erst kommt das Fressen, dann die MoralFotografie

Gesehen und fotografisch festgehalten vor langer, langer Zeit im April anno 2014 im Rosensteinpark

Stille Ruhe

Stille Ruhe! Das ist doch einmal eine bombastische Überschrift – generiert von meinen Überschriftengenerator.

Der Rosensteinpark im hellen Novemberlicht
Der Rosensteinpark im hellen Novemberlicht

Ruhige Stille hätte ich auch genommen, aber darauf ist die App nicht gekommen. Sei’s drum.

Still ruht der See
Still ruht der See

Still und ruhig liegt der Rosensteinparkteich im frühen Morgenlicht. Die Bäume sind mittlerweile fast kahl, aber der Stimmung schadet das nicht.

Die Trauerweiden haben als erste Blätter getragen, nun sind sie die letzten, die ihre Blätter, oben schon gelb, unten noch grün, verlieren.

Ruhe, Entspannung, wunderbarer Müßiggang

Was gibt es schöneres als bei diesem herrlichen Herbstwetter auf dem wärmsten Balkon nördlich der Alpen zu sitzen und die Sonne auf’s Fell scheinen zu lassen. Ruhe, Entspannung, wunderbarer Müßiggang.

Spätsommerlich

Sogar die Nachbarn unten sind still. Nele-Marie, hat seit Minuten keinen Ton von sich gegeben. Nele-Marie ist geschätzte zwölf bis vierzehn Jahre alt, also im besten Kotzbrockenalter.

„Willst Du mit Dummtöle gassi gehen?“, fragt plötzlich Mama. Dummtöle heißt natürlich anders, bei mir aber nur Dummtöle. Dummtöle ist nicht identisch mit jaulendem Mistvieh, einem anderen Nachbarsköter.

„Ja, Mama. Mach‘ ich“. Ich traue meinen Ohren kaum. Nele-Marie hat, vermutlich dank des schönen Wetters, ihre allzeit kampfbereiten Krallen eingezogen und gibt sich familiär.

„Ich will auch mitkommen“, meldet sich lautstark klein Horst-Kevin, ganze vier Jahr und schon erwachsen, zu Wort.

„Nimmst Du Horst-Kevin mit, Nele-Marie?“, fragt Mama.

„Ja, Mama, mach‘ ich“.

Ich gebe unumwunden zu, dass ich völlig verblüfft bin. Die Leine wird geholt, Dummtöle freut sich, es geht los.

„Nele-Marie, nimm Horst-Kevin an die Hand, damit er nicht unter die Räder kommt. Du weißt, der Verkehr ist ziemlich gefährlich.“

„MAMA!“ Aus dem Stand heraus ist Nele-Marie absolut empört. Kotzbrockenalter denke ich.

„Das mache ich nicht. Nachher denken die Leute, Horst-Kevin sei mein Kind.“

Das hat gesessen. Ein blitzschneller Tiefschlag, wie Boxer es nennen. Auch Mama zögert einen Tick zu lange: „Mach‘ schon“.

Mittachs iss hier auch schön

Die Ruhe iss dann aber meistens futsch. Alle tun denk’n jetz‘ iss Mittachspäusken, da müss’n wir ma‘ ’n Theo in seine Ruhe störr’n tun.

Mittachs iss in'nen Rosensteinpark die Ruhe futsch
Mittachs iss in’nen Rosensteinpark die Ruhe futsch

Un‘ dann sin‘ da ganz viele Leutes un‘ die tun richtich Krach mach’n tun.

Manchmal tut auch Anniken vorbei komm’n un‘ dann tut das so richtich ärgerlich werd’n tun. Hier treib’se dich rum un‘ wo sin‘ deine Artikels un‘ so weiter un‘ so weiter.

Aber mich tut das nich‘ störr’n tun un‘ ganz lässich tu‘ ich dann mein Schmartfon aus’se Tasche zieh’n, putz’es noch ma‘ in’nem Gras sauber, weil das Anniken iss da ’n bisken etepetete, un‘ dann sach ich zu’et Anniken: „Na hier isser, konnt‘ ich nich‘ zuschick’n tun, weil das Prepaid iss alle.“
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Auf der Flucht

Wochenende! Endlich Ruhe. Ich werde den ganzen Tag auf dem Wasser sitzen und mich nur um mich kümmern.

Ente im Rosensteinpark
Auf dem Wasser sitzen und dösen. Das ist Entspannung pur

Sollte irgendein Rüpel mich stören, dann fliege ich woanders hin und sitze dort dann auf dem Wasser. Ich habe den längeren Atem und werde mein Wochenende in Ruhe genießen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Einfach nur die letzten schönen Tage des Jahres ausnutzen. Keine Eile, keine Hast. Zuschauen wie die Wäsche trocknet und dabei ein wenig Fellkosmetik betreiben.

Eichhörnchen vorm Balkon
Dieser Eichkater ist schlau! Er genießt, bevor das (Wahl)Ergebnis alles vermießt.

Man muss einfach die Dinge hinnehmen, wie sie geschehen. Jetzt ist Zeit zu faulenzen, nächste Woche ist Zeit Vorräte anzulegen.

Gewiss ist, dass der Winter kommt. Aber er kommt nicht jetzt!