Schnee

Schnee, der erste Schnee in diesem Jahr der liegen bleibt.

Schnee
Schnee auf unserer Kirsche im Garten.
Gerade live fotografiert.
Guter ehrlicher sauberer Schnee

Heute Morgen begann es zu schneien, jetzt liegt der Schnee hauchdünne Zentimeter hoch. Nicht der Rede wert, aber schön sieht es aus.

In den letzten Zügen

Der bunte Herbst liegt in den letzten Zügen. Einige wenige tragen noch rote, gelbe oder orangefarbene Blätter.

Roter Herbstwald
Roter Herbstwald in den letzten Zügen

Die Bäume in unserem Garten, Kirsche, Bergahorn, Mannaesche sind schon vollständig kahl. (Vielleicht kann ich endlich das Eichhörnchen auf seiner Baumtour fotografieren.)

Was uns allerdings in den USA an rotem Tod droht … Ich mag gar nicht daran denken.

Ohne CO2 ist alles trostlos

Herrlich ist die Farbenpracht der blühenden Pflanzen. Alles ist Gottes feinsinniger Schöpfung inne, die quasi aus dem Nichts heraus, die wunderschönen Dinge schafft.

Kastanien im Rosensteinpark
Herrlich blühende Kastanien

Gut, ganz aus dem Nichts heraus werden diese erlesenen Farbtupfer nicht geschaffen. Drei absolut lebenswichtige Stoffe sind dazu nötig: Licht, Wasser und CO2. Daraus werden alle essentiell wichtigen (und schönen) Dinge gebildet.

Eine Rosenknospe macht noch keine Sommer
Rote Rosen im Rosensteinpark

Licht, Wasser und CO2. Mehr nicht!

Bauernbübchen
Und blaue Bauernbübchen

Man kann durchaus die Behauptung aufstellen Gott ist ein Minimalist.

Immerhin ist sie hübsch gelb
Die Sonnenblume: Immerhin ist sie hübsch gelb

Dieser Artikel ist allen dummen Freitagshüpfern gewidmet.

Die Kirschen aus Nachbars Garten

Die Kirschen aus Nachbars Garten müssen es nicht sein. Zumindest nicht, wenn sie ungefragt geschnitten werden.

Kirsche in eigenem Garten
Die Kirsche in eigenem Garten, fotografiert an einem frühen Frühlingsmorgen.

Aber am heutigen Barbaratag führen Kirschreiser, woher auch immer erstanden und in einen Bottich mit Wasser gestellt, zu den herrlichsten Kirschblüten an Weihnachten.

Ich wünsche allen Lesern ein wunderbares Kirschzweig erstehen.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Ruhe, Entspannung, wunderbarer Müßiggang

Was gibt es schöneres als bei diesem herrlichen Herbstwetter auf dem wärmsten Balkon nördlich der Alpen zu sitzen und die Sonne auf’s Fell scheinen zu lassen. Ruhe, Entspannung, wunderbarer Müßiggang.

Spätsommerlich

Sogar die Nachbarn unten sind still. Nele-Marie, hat seit Minuten keinen Ton von sich gegeben. Nele-Marie ist geschätzte zwölf bis vierzehn Jahre alt, also im besten Kotzbrockenalter.

„Willst Du mit Dummtöle gassi gehen?“, fragt plötzlich Mama. Dummtöle heißt natürlich anders, bei mir aber nur Dummtöle. Dummtöle ist nicht identisch mit jaulendem Mistvieh, einem anderen Nachbarsköter.

„Ja, Mama. Mach‘ ich“. Ich traue meinen Ohren kaum. Nele-Marie hat, vermutlich dank des schönen Wetters, ihre allzeit kampfbereiten Krallen eingezogen und gibt sich familiär.

„Ich will auch mitkommen“, meldet sich lautstark klein Horst-Kevin, ganze vier Jahr und schon erwachsen, zu Wort.

„Nimmst Du Horst-Kevin mit, Nele-Marie?“, fragt Mama.

„Ja, Mama, mach‘ ich“.

Ich gebe unumwunden zu, dass ich völlig verblüfft bin. Die Leine wird geholt, Dummtöle freut sich, es geht los.

„Nele-Marie, nimm Horst-Kevin an die Hand, damit er nicht unter die Räder kommt. Du weißt, der Verkehr ist ziemlich gefährlich.“

„MAMA!“ Aus dem Stand heraus ist Nele-Marie absolut empört. Kotzbrockenalter denke ich.

„Das mache ich nicht. Nachher denken die Leute, Horst-Kevin sei mein Kind.“

Das hat gesessen. Ein blitzschneller Tiefschlag, wie Boxer es nennen. Auch Mama zögert einen Tick zu lange: „Mach‘ schon“.