Alles Gute kommt von oben

Das sage ich nicht nur so, es stimmt nämlich. Alles Gute … Was denn eigentlich?

Ente im Rosensteinpark
Regen kommt auch von oben. Der ist gut, auch wenn er nass ist.

Brot. Na klar, Brot kommt von oben und schmeckt. Alt, ranzig und schimmelig. Nach dem zwölften Mal krank hat man sich daran gewöhnt.

Dann stimmt der Satz wieder: Alles Gute kommt von oben.

Wir Enten sind ja so bescheiden.

Oder etwa nur faul?

NEE!

Es kann der Frömmste nicht …

Es kann der Frömmste nicht in Ruhe sein Brot futtern,

leckeres Pausenbrot!
Hmm! Ein echt leckeres Pausenbrot!

wenn es seinem gefräßigen Nachbarn nicht gefällt

Der Neider naht
Doch Gefahr droht, der Neider naht

Die schlechte Qualität des letzten Bildes möchte ich damit entschuldigen, dass meine Freiburgsekretärin verzweifelt versuchte zu fotografieren und gleichzeitig ihr Pausenbrot zu retten.

Überraschung!
Aber die wahre Gefahr kommt völlig überraschend

Merke! Erst kommt das Fressen, dann die MoralFotografie

Gesehen und fotografisch festgehalten vor langer, langer Zeit im April anno 2014 im Rosensteinpark

206. Wie hat Jesus das allerheiligste Altarsakrament eingesetzt?

BrotBeim letzten Abendmahl nahm Jesus Brot, dankte, segnete es, brach es und gab es seinen Jüngern mit den Worten: «Nehmet hin und eßt, das ist mein Leib.» Dann nahm er den Kelch mit Wein, dankte, segnete ihn und reichte ihn seinen Jüngern mit den Worten: «Trinket alle daraus, das ist mein Blut. Tut dies zu meinem Andenken.» (Mt 26,2628; Lk 22,19f)

Diese Einsetzung geschah am Hohen Donnerstag, in der Nacht vor seinem Leiden.

Am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag ist das größte Fest des Altarsakramentes, Fronleichnam.

Wir dürfen die Worte Jesu nicht anders deuten, als sie gesagt sind.

Jesus sagte: «Das ist mein Leib», nicht «Das bedeutet». Es ist nicht nur ein Andenken an ihn. Er sagte nicht: «Das wird mein Leib» erst später, beim Genuß. Er sagte auch nicht: «Das ist Kraft, Gnade von mir.» Er hat genau das eingesetzt, was er versprochen hat: Himmelsbrot, Seelenspeise, sein Fleisch und Blut.

Drei allmächtige Worte sprach der Heiland: «Das ist mein Leib — Das ist mein Blut — Tut dies zu meinem Andenken.»

Baseler Katechismus, 1947

205. Was hat Jesus also versprochen?

BrotJesus hat also versprochen, uns sein Fleisch und Blut zur Speise zu geben.

Die Juden und viele seiner Jünger glaubten ihm nicht. Jesus nahm aber kein Wort zurück. Wer nicht an das Altarsakrament glaubt, kann nicht sein Jünger sein. Judas, der ihm nicht glaubte, nannte er einen Teufel. Petrus bekannte: «Wir glauben . . . Du hast Worte des ewigen Lebens» (Joh 6,68).

Was Jesus hier versprochen hatte, erfüllte er beim letzten Abendmahl.

Baseler Katechismus, 1947

204. Wie hat Jesus das allerheiligste Altarsakrament versprochen?

Katholischer Katechismus von BaselJesus sagte zu den Juden: «Das Brot, das ich euch geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.»

Da stritten die Juden untereinander und sagten: «Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben?»

Jesus antwortete: «Wahrlich, wahrlich sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht essen und sein Blut nicht trinken werdet, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben. Denn mein Fleisch ist wahrhaftig eine Speise, und mein Blut ist wahrhaftig ein Trank.»
(Joh 6,52f)

Am Tage vorher geschah das Wunder der Brotvermehrung. Jesus wollte zeigen: Ich kann euch ein wunderbares Brot geben. In der Nacht wandelte er auf dem Meer. Er wollte zeigen: Ich kann wunderbar gegenwärtig sein. Am Tage darauf versprach er in Kapharnaum ein Brot, in welchem er auf wunderbare Weise gegenwärtig ist. Es ist das Himmelsbrot für das ewige Leben, Jesu Fleisch und Blut.

Baseler Katechismus, 1947

Es klappert! Auf zu munterem Tagwerk

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp.
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp.

Der Bach rauscht gerade nicht so doll
Der Bach rauscht gerade nicht so doll

Er mahlet uns Korn zu dem kräftigen Brot,
und haben wir solches, so hat’s keine Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp,
und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp.

Mühlrad in der Ruhephase
Mühlrad in der Ruhephase. Um 8:24:32 wird durchgestartet

Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp,
die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp.
Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,

Dieses Brot hat gut geschmeckt. Made by Annisekretärin
Dieses Brot hat gut geschmeckt. Made by Annisekretärin

so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

Text: Schulmeister Ernst Anschütz, 1824